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(161) Karden, Spanische Artischoke, Distelkohl
Thu, 22 August 2019 14:20:11

Suite Rezept

Titel: Karden, Spanische Artischoke, Distelkohl
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Rezept

Karden
Kardy
Cardy
Kardone
Cardon
Spanische Artischocke
Spanische Distel
Distelkohl
Karden, Kardy, Cardy,
-- Kardone, spanische
-- Artischocke, spanische
Distel, Distelkohl, all
-- diese Namen für -
-- vermutlich - die
-- Stammform
Der Artischocke! Während
-- von der Artischocke die
-- geschlossenen
Blütenköpfe gegessen
-- werden, sind es vom
-- Karden die
Dickfleischigen,
-- gebleichten Blattstiele.
-- Typisches
Winterstengelgemüse, mit
-- langen, fleischigen,
-- silberweißen bis
Hellgrünen, stark
-- stacheligen
-- Rippenblättern einer
-- bis 1.5 m hohen
Staude. Die innersten
-- Blätter, das Herz, sind
-- am zartesten.
Sowohl Artischocke wie auch
-- Karden, aus der Familie
-- der Korbblüter,
Stammen aus der
-- Mittelmeergegend. Karden,
-- eine sehr dekorative,
Distelähnliche Pflanze,
-- findet sich auch auf
-- verschiedenen Gemälde
Niederländischer Meister:
-- vermutlich im 16.
-- Jahrhundert als Samen
Nach Belgien gebracht.
Karden werden nach der
-- Ernte lichtgeschützt im
-- Keller eingeschlagen,
Um sie besonders zart zu
-- machen (dies kann auch
-- direkt auf dem Feld
Geschehen: die Pflanzen
-- werden mit Wellkarton
-- oder schwarzer Folie
Eingebunden): die Pflanzen
-- werden mitsamt den
-- Erdballen ausgegraben,
In einem dunklen Raum
-- gebracht und dadurch
-- auch vor dem Frost in
Sicherheit gebracht.
Karden sind leicht
-- bekömmlich und daher
-- auch als Diätgemüse gut
Geeignet.
Anbaugebiete: Spanien,
-- Südfrankreich, Italien,
-- Schweiz (nur im Kanton
Genf).
Erntezeit: im Spätherbst,
-- vor dem ersten Frost
-- wird geerntet, später
Laufend gebleicht.
Aufbewahren: einmal
-- gebleichter Karden
-- sollte innerhalb einer
-- Woche
Aufgebraucht werden.
-- Während dieser Zeit bei
-- 5 GradC lagern.
Vorbereiten: die
-- Blattstiele von den
-- Blättern trennen,
-- stachelige
Ränder und grobe Fasern
-- vorsichtig abziehen,
-- waschen, in 5 bis 7 cm
Lange Stücke schneiden,
-- blanchieren, fasrige
-- Außenhaut abziehen.
Geschälte Karden
-- verfärben sich schnell
-- und müssen daher sofort
-- in
Einem blanc de legumes
-- (Wasser, Mehl und
-- Zitronenwasser) gelegt
Werden.
Zubereiten: Sieden im Dampf,
-- sieden im Essig-
-- Würzwasser. Die meisten
Schwarzwurzel- und
-- Spargelrezepten können
-- mit Karden zubereitet
Werden.
Passende Kräuter und
-- Gewürze: Dill, Estragon,
-- Petersilie.
Überschüsse:
-- Sterilisieren.

Zubereitung:
* Quelle: Nach: Die Jahreszeiten- küche, Gemüse Zürich, 1987 ISBN 3-
293-00129-7 sowie: Das neue Küchen- lexikon, Dtv, 1995 ISBN 3-423-
36008-9 Erfasst von Rene Gagnaux

Erfasser: Rene

Datum: 02.10.1995

Stichworte: Aufbau, Info, Karden, P1

(160) Karden, Spanische Artischocke, Distelkohl
Thu, 22 August 2019 14:20:10

Suite Rezept

Titel: Karden, Spanische Artischocke, Distelkohl
Kategorien: Info, Karden
Menge: 1 Text

Karden
Kardy
Cardy
Kardone
Cardon
Spanische Artischocke
Spanische Distel
Distelkohl

REF
-- Nach: Die Jahreszeiten-
-- küche, Gemüse
-- Zürich, 1987
-- ISBN 3-293-00129-7
-- sowie: Das neue Küchen-
-- lexikon, DTV, 1995
-- ISBN 3-423-36008-9
-- Erfasst von Rene Gagnaux

Zubereitung:
Karden, Kardy, Cardy, Kardone, spanische Artischocke, spanische
Distel, Distelkohl, all diese Namen für - vermutlich - die Stammform
der Artischocke! Während von der Artischocke die geschlossenen
Blütenköpfe gegessen werden, sind es vom Karden die dickfleischigen,
gebleichten Blattstiele. Typisches Winterstengelgemüse, mit langen,
fleischigen, silberweißen bis hellgrünen, stark stacheligen
Rippenblättern einer bis 1.5 m hohen Staude. Die innersten Blätter,
das Herz, sind am zartesten.

Sowohl Artischocke wie auch Karden, aus der Familie der Korbblüter,
stammen aus der Mittelmeergegend. Karden, eine sehr dekorative,
distelähnliche Pflanze, findet sich auch auf verschiedenen Gemälde
niederländischer Meister: vermutlich im 16. Jahrhundert als Samen
nach Belgien gebracht.

Karden werden nach der Ernte lichtgeschützt im Keller eingeschlagen,
um sie besonders zart zu machen (dies kann auch direkt auf dem Feld
geschehen: die Pflanzen werden mit Wellkarton oder schwarzer Folie
eingebunden): die Pflanzen werden mitsamt den Erdballen ausgegraben,
in einem dunklen Raum gebracht und dadurch auch vor dem Frost in
Sicherheit gebracht.

Karden sind leicht bekömmlich und daher auch als Diätgemüse gut
geeignet.

Anbaugebiete: Spanien, Südfrankreich, Italien, Schweiz (nur im
Kanton Genf).

Erntezeit: im Spätherbst, vor dem ersten Frost wird geerntet, später
laufend gebleicht.

Aufbewahren: einmal gebleichter Karden sollte innerhalb einer Woche
aufgebraucht werden. Während dieser Zeit bei 5 oC lagern.

Vorbereiten: die Blattstiele von den Blättern trennen, stachelige
Ränder und grobe Fasern vorsichtig abziehen, waschen, in 5 bis 7 cm
lange Stücke schneiden, blanchieren, fasrige Außenhaut abziehen.
Geschälte Karden verfärben sich schnell und müssen daher sofort in
einem blanc de legumes (Wasser, Mehl und Zitronenwasser) gelegt
werden.

Zubereiten: Sieden im Dampf, sieden im Essig-Würzwasser. Die meisten
Schwarzwurzel- und Spargelrezepten können mit Karden zubereitet
werden.

Passende Kräuter und Gewürze: Dill, Estragon, Petersilie.

Überschüsse: Sterilisieren.

#AT Rene Gagnaux #D 08.03.2002 #NI ** #NO Gepostet von: Rene Gagnaux
#NO EMail: r.gagnaux@ch.inter.net

(159) Kardamom Info
Thu, 22 August 2019 14:20:10

Suite Rezept

Titel: Kardamom (Info)
Kategorien: Info, Gewürze
Menge: 1 Text

Zutaten:
1 Info

QUELLE
tips & trends - domizil,
"Kardamom",
3sat November 2001
Erfasst von Christina
Phil

Zubereitung:
Herkunft: Kardamom (lateinisch "Elettaria cardamomum") gehört zu den
meistgeschätzten Gewürzen der Welt. Nach Safran und Vanille ist es
das drittteuerste. Schon in der Römerzeit war Kardamom im
Mittelmeerraum ein begehrtes Gewürz. Im antiken Griechenland und Rom
brauchte man es für Parfüm, es galt aber auch als Verdauungsförderer
und hielt Brot frisch. In Indien, seinem Heimatland, nennt man
Kardamom die Königin der Gewürze - dort soll auch der beste Kardamom
wachsen. So sind die grünen Schoten aus Kerala (Südindien) maßgebend
für Qualität und Preis. Der indische Kardamom ist etwas kleiner,
gilt aber als der aromatischere. Kardamom wächst wild in den
Regenwäldern Südindiens und Sri Lankas auf Höhen zwischen 750 und
1500 Metern. Er wird aber auch außerhalb Indiens angebaut, zum
Beispiel in Guatemala, Tansania und Vietnam.

Pflanzenfamilie: Kardamom entstammt der Familie der Ingwergewächse.
Zu ihr gehören auch viele bedeutende Arznei- und Nutzpflanzen.
Kardamom wächst an einem Busch, der zirka zwei bis fünf Meter hoch
wird. Erst drei Jahre nach dem Anbau kann zum ersten Mal geerntet
werden. Die ovalen kleinen Früchte/Kapseln sind etwa fünf bis zehn
Millimeter lang und reifen gestaffelt von September bis Dezember.
Jede der dreiflächigen Kapseln enthält ungefähr 12 bis 20
dunkelbraune oder schwarze Samen, die als Gewürz verarbeitet werden.

Aroma und Geschmack: Kardamom hat ein feines charakteristisches
Aroma. Sein süßlicher Geschmack erinnert an Eukalyptus und Zitrone.
Kardamom eignet sich sowohl als Gewürz für Süßspeisen und Kuchen als
auch für herzhafte Gerichte. Weihnachtsplätzchen und Christstollen
ohne Kardamom? Undenkbar! Mit Kardamom würzt man aber auch viele
Fleischgerichte, zum Beispiel Lamm, Schweinebraten und Hackfleisch,
sowie Reisgerichte und alle feinen Fische wie Karpfen, Seezunge,
Hummer und Langusten. Von Parfümeuren wird es gerne als Essenz
verwendet und in der Spirituosenindustrie als Aroma für feine Liköre.
Kardamom ist eine unentbehrliche Zutat für den authentischen
arabischen Kaffee. So werden rund 60 Prozent der Welternte in
arabische Länder exportiert. Aus der indischen, persischen,
arabischen und afrikanischen Küche ist Kardamom als Würze für
herzhafte Gerichte nicht mehr wegzudenken. In Europa dagegen ist
Kardamom in dieser Würzfunktion weniger bekannt. Was viele
hierzulande nicht wissen: Kardamom ist Hauptzutat für unser
beliebtes Currypulver und hat sich damit doch einen Zugang zu
unseren Geschmacksnerven verschafft. Schwarzer Kardamom (auch
brauner Kardamom genannt) ist ein Sammelname für einige
kardamomverwandte Pflanzen, die sich aber in Geschmack und Aroma
drastisch von dem grünen Kardamom unterscheiden. Schwarzer Kardamom
hat ein frisches und würziges, aber eindeutig rauchiges und
kampferartiges Aroma. Besonders in chinesischen Gemüsegerichten wird
er gerne verwendet.

Heilkräfte: Kardamom wirkt nicht nur auf unseren Gaumen, sondern hat
auch positiven Einfluss auf Magen und Darm. Er fördert die Verdauung,
beruhigt und hilft gegen Blähungen. Gekaute Kardamomsamen erfrischen
den Atem und wirken hervorragend gegen Knoblauch- oder Alkoholfahne.
Kardamom wird mit Betelmasse und Arecanüssen zu einer Masse
verarbeitet, die Inder gerne zur Erfrischung und Verdauungsförderung
kauen. Kardamom regt außerdem den Kreislauf, den Hormonhaushalt und
den Appetit an. Seit altersher gilt er als Aphrodisiakum.

Tipps:

- Außerhalb der Kapsel verlieren Kardamomsamen rasch an Geruch und
Aroma. Wenn die Samen gemahlen werden, verfliegen die ätherischen
Öle noch schneller. Daher sollte man dieses Gewürz wenn möglich nur
in der Kapsel kaufen und die Samen selbst herauslösen. In einem
Mörser oder mit einer alten Kaffeemühle kann man dann die Samen
immer ganz frisch und je nach benötigter Menge mahlen.
- Gute Qualität erkennt man an der Farbe: Sattgrüne Kapseln sind
wesentlich hochwertiger als die blassgrünen oder gar weißlichgelben,
die durch Sonnenlicht nach der Ernte gebleicht werden.
- Kardamomtee für die Verdauung und gegen Krämpfe: Kochen Sie einen
halben Liter Wasser und geben Sie je einen Teelöffel Kräutertee und
frischgemahlenen Kardamomsamen dazu. Etwa fünf Minuten ziehen lassen,
mit Honig süßen und vor den Hauptmahlzeiten trinken.
- Kardamommilch zur Harmonisierung des Hormonhaushaltes: Erwärmen
Sie ein Glas Milch und geben Sie den frisch zerstoßenen Inhalt einer
Kardamomkapsel und einen Löffel Honig hinzu. Gut umrühren, und
täglich eine Tasse trinken.
- Zum Würzen von Punschgetränken und Glühwein sollten Sie die ganze
Kardamomkapsel öffnen, so dass sich das Aroma entfalten kann, und
anschließend das heiße Getränk auffüllen.

16. November 2001 tipstrends.online@3sat.de

http://www.3sat.de/3satframe.php3?a1&urlhttp://www.3sat.de/tips/do
mizil/25815/index.html

:Stichwort : Info
:Stichwort : Kardamom
:Erfasser : Christina Philipp
:Erfasst am : 8.03.2002
:Letzte Änder. : 8.03.2002
:Quelle : tips & trends - domizil,
:Quelle : "Kardamom",
:Quelle : 3sat November 2001

#AT Christina Philipp #D 08.03.2002 #NI ** #NO Gepostet von:

Christina Philipp #NO EMail: chrphilipp@web.de

(158) Kardamom Basisinfo
Thu, 22 August 2019 14:20:09

Suite Rezept

Titel: Kardamom (Basisinfo)
Kategorien: Gewürz, Kardamom, Info
Menge: 1 Rezept

Zutaten:

QUELLE
Gut eingekauft.
Ein Wegweiser durch die
Welt der Lebensmittel
REWE-Verlag GmbH Köln
Gepostet: Kathrin
Theißen
10.11.94

Zubereitung:
Kardamom ist eines der ältesten und teuersten Gewürze. In Indien
wurde er Ela genannt und bereits vor Jahrtausenden in der Küche und
zur Schönheitspflege verwendet.

Die alten Griechen, die die herz- und magenstärkende Wirkung des
Gewürzes schätzten, nannten es Kardamom.

Gewonnen wird das Gewürz aus den getrockneten Fruchtkapseln einer
Ingwerstaude, die außer in Indien auch in Guatemala angebaut wird.
Der feinste Kardamom besteht aus den gemahlenen Samen der
Fruchtkapseln. Er duftet verführerisch aromatisch und schmeckt
feurig-würzig, weshalb er unentbehrlich für die Weihnachtsbäckerei
ist.

Aber auch Kuchen, Pastetenfüllungen, süße und salzige Reisgerichte,
Fruchtspeisen und Kompotte, Lammgerichte, Gerichte aus Innereien,
Fische und Gemüse wie Gurken und Spargel sowie Getränke (Punsch,
Kaffee) gewinnen durch eine Prise Kardamom an Aroma.

#AT Rene Gagnaux #D 09.10.1998 #NI ** #NO Gepostet von: Rene Gagnaux
#NO EMail: Rene_Gagnaux@C-B.maus.de

(157) Kardamom
Thu, 22 August 2019 14:20:09

Suite Rezept

Titel: Kardamom
Kategorien: Info, Gewürz, Kardamom
Menge: 4 Portionen

Zutaten:
Kardamom

QUELLE
Hansjörg Küster, Kleine
Kultutgeschichte der
Gewürze
Erfasst von Rene Gagnaux

Zubereitung:
Der oder das Kardamom - beide Artikel sind im Gebrauch oder die
Kardamomen (oft wird das Mehrzahlwort verwendet) stammt von der
Pflanze Elettaria cardamomum aus der Gewürzlilienfamilie
(Zingiberaceae). Die Kardamompflanze hat knollige Wurzelstöcke,
schlank aufragende Stengel mit lillenähnlichen Blättern und Trauben
von weißen, sechszähligen Blüten, aus deren Fruchtknoten längliche
Kapseln heranreifen, die zahlreiche Samen enthalten. Die Samen
duften dank eines hohen Gehaltes an ätherischem Öl (Kardamomöl)
intensiv und stellen daher ein wertvolles Gewürz dar. Die Kapseln
erntet man am besten kurz vor der Reife, um nur keines der kostbaren
Samenkörner verlorengehen zu lassen. Die Samen werden getrocknet,
manchmal auch gemahlen. In beiden Formen gelangen sie in den Handel.

Die Kardamompflanze ist in den Tropen Südasiens heimisch, vor allem
im südwestindischen Malabar und auf Ceylon. Hier mag sie zuerst
genutzt worden sein. Schon um das Jahr 3000 vor Christus war
Kardamom im Zweistromland, etwas später in China bekannt; es war
also eines der Gewürze, mit denen schon sehr früh auf den berühmten
Gewürzstraßen Handel getrieben wurde. Kardamom wurde als heilkräftig
erkannt und bereits in römischer Zeit zur Verdauungsförderung
verwendet: Vergil erwähnt die Pflanze als "assyrisch", was auf die
Herkunft des Handelsgutes verweist, und im Apicius-Kochbuch wird
eine mit Kardamom gewürzte Verdauungssosse beschrieben. Im
Mittelalter wurde den "Cardamömlin", wie man fast zärtlich die
kleinen Samen nannte, große Wertschätzung entgegengebracht. Wolfram
von Eschenbach beschreibt im Parsifal einen Prunkteppich aus
Kardamom, Gewürznelke und Muskat - alle drei waren sie exotische
Gewürze von damals unschätzbarem Wert. Ebenso wie in römischer Zeit
gebrauchte man Kardamom auch in der Medizin: Ein daraus angesetzter
Schnaps half bei Magendrücken. Gegen Ende des Mittelalters und in
der frühen Neuzeit kam mehr Kardamom nach Mitteleuropa. Gelegentlich
geschah es sogar, dass seine Samen versehentlich weggeworfen wurden.
In den Abfallschichten kann man sie bei archäologischen Ausgrabungen
finden, so geschehen zu Braunschweig, Leipzig, Herrieden in Franken
und Ulm.

Kardamom darf heute vor allem in Weihnachtsgebäck und in Würsten
nicht fehlen. Außerdem wird es als Bestandteil des Currypulvers
verwendet. Aber nur ein geringer Teil der gesamten Gewürzernte
verlässt die Anbauländer. Der Mammutanteil der Welternte wird in den
Erzeugerländern selbst verbraucht. Die Inder streuen große Mengen
Kardamom in die Blätter des Betelpfeffers, um sie zu kauen
"Betelkauen" ersetzt dort traditionell die Verwendung von Kaugummi.
In der arabischen Welt ist Kardamom Zutat zu Kaffee; die Osmanen
versprachen sich davon eine Steigerung ihrer Geschlechtstriebe. Auch
zu Tee wird das Gewürz viel verwendet. Größere Mengen an Kardamom
werden nach Nordeuropa exportiert, vor allem nach Schweden, wo es in
Likören und Gebäck verarbeitet wird. In deutschen Rezepten kommt er
als Zutat zum Sauerbraten vor. Kardamom ist heute noch in
Medikamenten enthalten, die die Bildung von Magensaft anregen.

#AT Rene Gagnaux #D 06.10.2002 #NI ** #NO Gepostet von: Rene Gagnaux
#NO EMail: r.gagnaux@ch.inter.net

(156) Karamelkörbchen
Thu, 22 August 2019 14:20:09

Suite Rezept

Titel: Karamelkörbchen
Kategorien: Zucker, Desserts, Grundlagen, Info
Menge: 1 Anleitung

Zucker

Zubereitung:
Einen gewölbten Schüsselboden oder eine Suppenkelle außen mit Öl
bepinseln. Den Zuckersirup zu hellem Karamel kochen und den
Topfboden kurz in kaltes Wasser tauchen, um den Kochvorgang zu
beenden. Den Karamel 1-2 Minuten abkühlen lassen, bis er Fäden zieht.
Einen Esslöffel in den heißen Karamel tauchen und kreuz und quer
dünne Fäden über die geölte Rückseite der Kelle oder Schüssel ziehen.
Wenn das Körbchen fertig ist, als Abschluß einen Karamelfaden um den
Rand ziehen. Das Körbchen abkühlen lassen, bis es erstarrt ist. Das
Karamelkörbchen durch behutsames Drehen und Schieben mit den Fingern
vorsichtig von der Form lösen und auf ein geöltes Blech setzen. Bis
zum Servieren trocken und kühl aufbewahren. Ein Karamelkörbchen ist
ein glänzendes, filigranes Gebilde, in dem man Desserts hübsch
anrichten kann. Es weicht jedoch bereits nach 1-2 Stunden auf.
:Quelle : Die große Schule des Kochens
:Erfasser : Sylvia Mancini #AT S.Mancini #D 20.04.1999 #NI **
#NO Gepostet von: S.Mancini #NO EMail: s.mancini@bluewin.de

(155) Karambole Info + Einige Rezeptvorschläge
Thu, 22 August 2019 14:20:08

Suite Rezept

Titel: Karambole Info + Einige Rezeptvorschläge
Kategorien: Info, Sternfrucht, Karambole
Menge: 1 Info

Zutaten:
Karambole (Carambole)
-- (Averrhoa bilimbi)
FUER DEN TROPENSALAT
1 Orange
1 Mandarine
1 Banane
2 Scheiben Ananas
1 Kiwi n. Belieben;evtl.
-- das Doppelte
1 Karambole, evtl. d. Doppelte
1 Glas Arrak;evtl.d.Doppelte
1 Pack. Vanillezucker
2 Tropfen Angustora;evtl.d.Doppelte
; Etwas Zucker
Zitronensaft
FUER KARAMBOLE PIKANT
500 Gramm Karambole
; Salz + Pfeffer
Ingwer
; Zucker o. Honig
Etwas Curry
Wenig Anis

QUELLE
Info aus dem Supermarkt
ERFASST von
Renate Schnapka
am 02.07.97

Zubereitung:
Karambole, auch Baumstachelbeere, sind merkwürdige Früchte, die
aussehen, wie zackige Gurken von unterschiedlicher Größe mit einem
süß-säuerlichen, eher wässrigen Geschmack mit aromitschem Blütenduft,
ähnlich wie Jasmin. Sie sind bei Reife gelblich, sonst grün und
werden wachsartig durchsichtig. Ihre Heimat sind die Tropen. Heute
kommen sie hauptsächlich im späten Winter und Frühling aus Brasilien.
Man verwendet die vitaminreichen Früchte ungeschält und
aufgeschnitten ihrer hübschen Sternform wegen zum Dekorieren von
Obstspeisen, Cremes, Cocktails, kalten Platten, Tomatensalat usw.
Auch roh gegessen sind sie recht apart und erinnern etwas an
Sauerklee.

UEBERGESSENE KARAMBOLE:

Etwa 250g Karambole werden ungeschält in dünne Scheiben geschnitten.
Man verteilt sie in Schälchen, bestreut sie mit etwas Zucker und
gießt je 1EL Eierlikör darüber. Dann streut man noch
Haselnussblättchen und Schokoladenraspeln oder Silberperlchen darauf.

KARAMBOLE-KOMPOTT:

Die viel Oxalsäure enthaltenden Früchte lassen sich ähnlich wie
Rhabarber verwenden. Man gibt an die in Scheiben geschnittenen
Früchte genug Zucker, etwas Wasser und nach Belieben 1 Tasse
Himbeersirup oder dicken Kirschsaft. Dann werden sie vorsichtig gar
gekocht. Nach dem Erkalten kann man Weinbrand oder einen Fruchtlikör
darangeben. Das Ko,pott soll gut süß sein.

PERLENDE KARAMBOLE:

In Sektgläser gibt man je 3-4 ungeschälte Scheibchen einer reifen
Frucht und gießt Sekt oder eine moussierende Limonade darauf. Die
Sternchen tanzen dann recht hübsch.

TROPEN-SALAT:

Die Apfelsine, Mandarine, Banane, Ananas, nach Belieben Kiwi und
reifen Karambole werden entsprechend klein geschnitten. Man gießt
den Arrak, etwas Zucker, einige Tropfen Angustora und Zitronensaft
darüber und mischt vorsichtig.

KARAMBOLE PIKANT:

Die musig vorgekochten Früchte würzt man sehr herzhaft mit Salz,
Pfeffer, Ingwer, Zucker oder Honig, etwas Curry und ganz wenig Anis.
Die Chutney-artige Masse soll sehr pikant sein und passt zu allen
Fleischspeisen, zu Fondue usw.

#AT Renate

(154) Karambole
Thu, 22 August 2019 14:20:08

Suite Rezept

Titel: Karambole
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Info


Zubereitung:
Karambole stärkt Knochen und Immunsystem

Inhaltsstoffe Nach typischer Südfruchtart liefert die Karambole eine
Menge Vitamin C. Mit zwei Früchten deckt man den gesamten
Tagesbedarf. Ein weiterer Inhaltsstoff ist das Vitamin A, das für
Wachstum, Sehvermögen und die Funktion der Haut zuständig ist. Den
Rundum-Knochen- und Muskelschutz erhalten wir durch die Kombination
der Mineralstoffe Kalzium, Magnesium und Phosphor. Menschen, die zu
Nierensteinbildung neigen, sollten diese oxalsäurehaltige Frucht nur
in Massen genießen.

Einkauf Mittlerweile wird dieser Exot das ganze Jahr in
Lebensmittelgeschäften angeboten. Die Importware kommt z.B. aus
Indien, Südamerika oder China. Die Frucht sollte sattgelb sein.
Braune Spitzen sind ein Zeichen für Reife.

Aufbewahrung Optimal ist eine kurze und feuchte Lagerung bei 8-10
Grad. Genießen sie das Obst vollreif.

Verwendung Schneiden Sie die Karambole in einen exotischen Obstsalat,
oder kochen Sie aus ihr Marmelade oder Mus. Für Garnierungen die
Frucht in Scheiben teilen. So kommt die charakteristische Sternform
wunderbar zur Geltung.
:Stichworte : Aufbau, Frucht, Info, Karambole

(153) Kapuzinerkresse, Einige Infos...
Thu, 22 August 2019 14:20:07

Suite Rezept

Titel: Kapuzinerkresse, Einige Infos...
Kategorien: Info, Kräuter
Menge: 1 Text

Kapuzinerkresse

KOMPILIERT VON
-- Rene Gagnaux

Zubereitung:
Mit ihren großen, runden Blättern und den leuchtend gelben, auch
orangefarbenen Blüten mit scharlachroten Strahlen ist sie ein
attraktiver Blickfang im Garten: die Kapuzinerkresse, botanisch
tropäolum majus genannt. Die Pflanze stammt aus Südamerika, wurde
von den spanischen Konquistadoren im 16. Jahrhundert nach Europa
gebracht und schon bald in Kräuterbüchern beschrieben.

Kapuzinerkresse wirkt desinfizierend und kräftigend. Dennoch gibt es
keinen nennenswerten kommerziellen Anbau. Mit der europäischen
Brunnenkresse ist sie nicht verwandt, aber sie ähnelt ihr im
Geschmack - für ihre Schärfe sorgt ein Senfölglykosid.

Die Kapuzinerkresse ist eine Staude, bei uns gedeiht sie - außer in
mediterranen Klimainseln - nur einjährig. Sie stellt keine großen
Ansprüche an den Boden und lässt sich auch in Balkonkästen ziehen,
wenn sie genügend Sonne bekommt. Als Gewächs der subtropischen
Klimazone verträgt sie keinen Frost.

Bio-Obstbauern säen sie unter ihre Bäume, um diese vor dem Befall
mit Blatt- und Blutläusen zu schützen; die Kapuzinerkresse wirkt
hier auch abwehrend gegen Schnecken, Raupen und Ameisen.

Wenig bekannt ist der Wert dieser Pflanze für unsere Ernährung:

Bemerkenswert ist ihr hoher Gehalt an Vitamin C sowie an
Mineralstoffen. Die pikanten Blätter eignen sich als würzende Zutat
für gemischte Salate.

Die unreifen Samen und die geschlossenen Knospen kann man in Essig
und Salzlake einlegen. Sie sind nach drei Monaten Reifelager ein
Ersatz für Kapern. In größeren Mengen verzehrt, wirken sie stark
abführend.

Ohne die Gelb- und Rottöne der Kapuzinerkresse wäre die aus
Kalifornien stammende Mode der "flower power" auf dem Teller nur
halb so hübsch. Geschmacklich wie farblich setzen sie Akzente bei
grünen Salaten aber auch als essbare Dekoration für Gerichte mit
Geflügel oder Fleisch.

#AT Rene Gagnaux #D 05.09.2000 #NI ** #NO Gepostet von: Rene Gagnaux
#NO EMail: r.gagnaux@tic.ch

(152) Kapstachelbeere - Physalis
Thu, 22 August 2019 14:20:07

Suite Rezept

Titel: Kapstachelbeere - Physalis
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Rezept

EXOTEN UND IHRE REZEPTE
Erfasst Josef Braun
Beschreibung:
Die grünlich, gelbe,
-- kirschgroße Beere
-- befindet sich in einer
Geschlossenen, hellbraunen
-- Umhüllung. Die Beere
-- hat ein
Säuerlich-süßes Aroma
-- und erinnert an eine
-- Ananas.
Anbauländer:
Südafrika, Israel,
-- Kolumbien, Ecuador,
-- Frankreich.
Saison: Ganzjährig
Verwendung:
Die Beere wird aus der
-- Umhüllung gelöst und
-- roh verzehrt oder auch
-- für
Fruchtsalate verwendet;
-- dafür wird die Beere
-- halbiert, damit sie
Zucker aufnimmt. Die
-- Physalis eignet sich
-- auch gut zur Dekoration
-- von
Speisen; dazu die
-- Umhüllung leicht
-- entfalten. Der Kern
-- bleibt in der
Umhüllung.
Haltbarkeit:
Die Physalis lässt sich
-- einige Tage bei
-- Zimmertemperatur
-- aufbewahren.
Nährwert:
100 Gramm Fruchtfleisch: 40 kcal
Vitamin A 3000 I.E.
Vitamin C 30 mg
Vitamin B 12/2,8 mg

Zubereitung:
Erfasser: Josef

Datum: 03.05.1996

Stichworte: Info, Aufbau, Frucht, P1