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(1011) Tapenade Zu Bebuttertem Brot
Thu, 22 August 2019 14:26:09

Suite Rezept

Titel: Tapenade (Zu Bebuttertem Brot)
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Rezept

2 Essl. Kapern; abgetropft
5 Sardellenfilets
200 Gramm Schwarze Oliven; entkernt
-- und gut abgetropft
4 Essl. Olivenöl
2 Essl. Cognac
Kapern, Sardellen und
-- Oliven fein pürieren
-- (ob relativ grob oder
Fein: Geschmackfrage).
Cognac einrühren, Öl
-- langsam unter stetigem
-- Rühren zugeben (Menge
Je nach gewünschter
-- Konsistenz eventuell
-- anpassen).
Zu bebutterten Brotscheiben
-- servieren.

Zubereitung:
* Quelle: Erfasst von Rene Gagnaux

Erfasser:

Datum: 22.02.1995

Stichworte: Aufbau, Sauce, Olive, Kaper, Sardelle, P1

(1010) Bohnen-Pilz-Gemüse
Thu, 22 August 2019 14:26:09

Suite Rezept

Titel: Bohnen-Pilz-Gemüse
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 2 Portionen

1 kg Prinzess- oder Buschbohnen
2 Teel. Salz
200 Gramm Schalotten
200 Gramm Pfifferlinge
4 Zweige Bohnenkraut
4 Essl. Essigessenz (25%)
750 ml ; Wasser
Bohnen putzen, waschen und
-- zwei Minuten in
-- Salzwasser sprudelnd
-- kochen
Lassen. Kalt abschrecken
-- und abtropfen lassen.
-- Schalotten schälen und
Halbieren. Pfifferlinge
-- putzen und waschen.
-- Bohnen, Bohnenkraut,
Schalotten und Pfifferlinge
-- in Einmachgläser
-- (Anzahl entsprechend
Servings) schichten.
-- Essigessenz in Wasser
-- geben. Die Flüssigkeit
-- mit
Salz kräftig abschmecken
-- und über das Gemüse
-- gießen, so dass es
-- gerade
Bedeckt ist. Die Gläser
-- verschließen. In einen
-- Einkochtopf stellen
Und Wasser einfüllen. Den
-- Topf verschließen und
-- die Gläser 60 Minuten
Bei 95oC zukochen.
Das Bohnen-Pilz-Gemüse
-- hält sich mindestens 6
-- Monate und schmeckt
Kalt und warm.

Zubereitung:
* Quelle: Bäckerblume gepostet von Jörg Weinkauf

Erfasser: Jörg

Datum: 18.12.1996

Stichworte: Aufbau, Gemüse, Pilze, P2

(1009) Algen: Gemüse aus dem Meer Info
Thu, 22 August 2019 14:26:09

Suite Rezept

Titel: Algen: Gemüse aus dem Meer (Info)
Kategorien: Info, Gemüse
Menge: 4 Portionen

Zutaten:
1 Info
Von Mona Bahnassawy

QUELLE
ServiceZeit - KostProbe,
WDR 03.04.2000
Erfasst von Christina
Phil

Zubereitung:
Mit dem neuen Fernost-Trend in der Küche wächst auch bei uns langsam
der Appetit auf Algen. Immer mehr Restaurants führen mittlerweile
Arten wie Wakame, Nori, Arame oder Meer-Salat auf der Speisekarte.
Sie schmecken nicht nur gut, sondern liefern auch reichlich Eiweiß,
Vitamine, Mineralstoffe und viele Spurenelemente, vor allem Jod. Für
Viele ist das Meeresgemüse eines der besten Lebensmittel überhaupt,
doch der Algengenuss ist nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Die
stark schwankenden und zum Teil sehr hohen Jodgehalte und die
Tendenz zur Anreicherung von Schwermetallen aus dem Meerwasser
können im Einzelfall auch ein gesundheitliches Risiko bedeuten.

Zusatzstoff in vielen Lebensmitteln: Für die Japaner gehören
Meerespflanzen seit jeher auf den Speiseplan. Das Land ist nicht
gerade reich an Ackerflächen und so boten die Grün-, Braun- und
Rotalgen eine wertvolle Nahrungsergänzung zu Reis und Fisch. In den
USA, England, Irland und Frankreich ist das Meeresgemüse ebenfalls
sehr beliebt. Auch in Deutschland probieren es mittlerweile immer
mehr Leute. Unbewusst isst man Algen wahrscheinlich öfter, als man
glaubt, denn viele Produkte wie Pudding, Joghurt, Dressings,
Speiseeis, Gelees, Marmeladen u.a. enthalten aus den Wasserpflanzen
gewonnene Gelier-, Stabilisierungs- und Verdickungsmittel (zum
Beispiel Agar-Agar). Es lohnt sich jedoch auch, Algen in ihrer
ursprünglichen Form als Nahrungsmittel kennen zu lernen. Sie
enthalten im Vergleich zu Landgemüse oder Obst viel höhere
Konzentrationen an Ballaststoffen, Mineralien und Vitaminen. Manche
Sorten haben sogar einen höheren Proteingehalt als Sojabohnen.

Algen-Sammeln in der Bretagne: Weltweit werden mehr als neun
Millionen Tonnen marine Makroalgen geerntet. Der überwiegende Teil
stammt aus Aquakulturen. Haupterzeuger in Asien sind China, Japan,
die Philippinen und Korea. In Europa bietet die Bretagne für Algen
ideale Bedingungen. Es gibt kaum Industrie, Intensiv-Landwirtschaft
oder Großhäfen. Das Wasser des Atlantiks ist hier relativ sauber,
die Küste ist felsig und fällt sanft ab, so dass die Algen genug
Licht und Fläche zum Wachsen und Anhaften haben. Vielfach geäußerte
Befürchtungen, dass das Tanker-Unglück im Dezember 1999 vor der
Küste der Bretagne das Meer dort nachhaltig verpesten würde, haben
sich erfreulicherweise nicht bestätigt. Aktuelle Untersuchungen
haben ergeben, dass man sowohl Algen als auch Fisch und
Meeresfrüchte aus der betroffenen Region weiterhin verzehren kann.
In einigen wenigen Fällen waren Austern aus der küstennahen Zucht
belastet, sind aber dann gleich aussortiert worden und gar nicht
mehr in den Handel gelangt. Nachdem die Fischerei kein einträgliches
Geschäft mehr bringt, haben die Bretonen Algen als neue
Einnahmequelle entdeckt. Die Nachfrage wächst stetig, sowohl für die
Verarbeitung als Lebensmittel als auch für kosmetische und
pharmazeutische Produkte. Bisher kann noch jeder, der möchte, Algen
ernten. Für die Meeresflächen, die zur Zucht genutzt werden, muss
lediglich eine Gebühr bezahlt werden. So kann sich auch der Urlauber
(auch an der Nordsee gibt es Gelegenheiten) statt im Pilze- Sammeln
mal im Algen-Sammeln versuchen. Dabei ist zu beachten, dass immer
nur solche Pflanzen, die noch festgewachsen sind, gepflückt bzw.
geschnitten werden. Frische Algen sollte man innerhalb von 24
Stunden verzehren.

Großes Algen-Sortiment: Wer es vorzieht, die Meerespflanzen im Laden
zu kaufen, wird dort entweder getrocknete (die in Wasser aufgeweicht
werden müssen), in Salz konservierte (die gewässert werden müssen)
oder säuerlich eingelegte erhalten. Natürlich gibt es mittlerweile
auch eine vielfältige Auswahl an algenhaltigen Produkten: Chutney,
Senf, Essig, Pesto mit Algen oder Algengewürz, Algensalz, Fischsuppe
und eingelegter Fisch mit Algen. Dabei finden die
unterschiedlichsten Sorten mit jeweils anderen Inhaltsstoffen oder
Eigenschaften Verwendung. Algen und Algenprodukte sind in Asia-
Läden, Naturkostläden, gut sortierten Supermärkten und Reformhäusern
erhältlich.

Vergleich: Land - Wasser: Wer seinen Blick schult, wird feststellen,
dass Algen eine enorme Formen- und Artenvielfalt zu bieten haben,
wenngleich sie ihren Verwandten auf dem Land in Farben- und
Blütenpracht nachstehen. Es gibt allein rund 160 Algenarten, die für
Nahrungszwecke verwendet werden. In ihrem natürlichen Lebensraum
bestehen Meeresalgen zu 80 bis 90 Prozent aus Wasser. Im
getrockneten Zustand enthalten sie nur noch 10 bis 20 Prozent,
weiterhin 80 bis 90 Prozent Kohlenhydrate, außerdem Proteine und
Mineralien und lediglich 1 bis 2 Prozent Fett. Hinsichtlich
vorkommender Vitamine, Nukleinsäuren und Pigmente ähneln sie auf dem
Land lebenden Pflanzen. Die algentypischen Polysaccharide - bis zu
75 Prozent der getrockneten Masse - sind unverdauliche Ballaststoffe
(dietary fiber). Algen ähneln in dieser Hinsicht besonders
ballaststoffreichen Landpflanzen wie Kohlsorten oder Hülsenfrüchten.
Wie die Landpflanzen bilden sie durch Photosynthese Zucker und
Sauerstoff. Ihre besondere Zellstruktur, die sie widerstandsfähig
macht gegen die mechanische Beanspruchung durch Wasser und Gezeiten,
bedingt, dass Algen im Meer enthaltene Mineralien und Spurenelemente
in weit höherer Konzentration binden können als Landpflanzen. Die
Gehalte an wertvollen Inhaltsstoffen, vor allem an Jod, schwanken in
Abhängigkeit von Jahreszeiten und Umweltbedingungen und sind in
allen getrockneten Algenprodukten natürlich besonders hoch. 200
Mikrogramm Jod pro Tag gelten als empfehlenswerte Verzehrsmenge.
Jodmengen ab 1.000 Mikrogramm ( 1 Milligramm) pro Tag können unter
Umständen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Deshalb
dürfen Meeresalgen mit einem Jodgehalt von über 20 mg/kg in
Deutschland nur mit einem entsprechenden Warnhinweis vermarktet
werden. Auch Schadstoffe wie Cadmium, Arsen und Quecksilber können
sich anreichern, wenn das Meer verschmutzt ist. Algen aus
unbelasteten Küstenregionen können jedoch eine gesunde und
interessante Bereicherung für den Speiseplan sein.

Kleine Algenkunde: Bei den Makroalgen wird unterschieden in ...
* Braunalgen (enthalten als Pigmente Carotinoide) Zum Beispiel Kelp/
Kombu und Wakame. Sie sind reich an Jod, Magnesium und Kalium. Die
Alge wird für Suppen und Brühen verwendet oder beim Kochen von Reis,
der so schneller gart und die wertvollen Mineralien aufnimmt.
* Rotalgen Zum Beispiel Dulse Nori. Es wird für das Einrollen der
Reiskissen beim Sushi verwendet und enthält viel Vitamin C (1,5 mal
mehr als Orangen) und Vitamin A (Beta-Carotin)
* Grünalgen Zum Beispiel Meersalat. Er ist extrem reich an Calcium.
Außerdem enthalten Grünalgen hohe Mengen an Vitamin B12, die
mitunter selbst die von tierischen Innereien übersteigen. In
Frankreich wird er knusprig gebraten oder feingehackt Salaten
beigemischt.

Buchtipp:

* Brigitte Klingel Gesund und schlank mit der Algenküche Verlagshaus
Goethestraße, 1997 ISBN 3-517-07516-7 Preis: 19,80 Mark

http://www.wdr.de/tv/service/kostprobe/kp_sarchiv/2000/04/03_4.html

:Stichwort : Info
:Stichwort : Alge
:Erfasser : Christina Philipp
:Erfasst am : 23.09.2001
:Letzte Änder. : 23.09.2001
:Quelle : ServiceZeit - KostProbe,
:Quelle : WDR 03.04.2000

#AT Christina Philipp #D 23.09.2001 #NI ** #NO Gepostet von:

Christina Philipp #NO EMail: chrphilipp@web.de

(1008) Tapas, Eine Kurzgeschichte
Thu, 22 August 2019 14:26:08

Suite Rezept

Titel: Tapas, Eine Kurzgeschichte
Kategorien: Info, Tapas, Spanien
Menge: 1 Text

Tapas

NACH EINEM TEXT VON
-- Claus Schweitzer
-- Meyers Modeblatt 33/98
-- Erfasst von Rene Gagnaux

Zubereitung:
Zur Tapas-Kultur in Spanien gehört in erster Linie die Bereitschaft,
sich an eine Theke zu lehnen und bei einem kleinen Imbiss und einem
Glas Sherry die Zeit aus dem Auge zu verlieren.

Tapas haben in Spanien ihren festen Platz im täglichen Speiseplan,
der von den Spaniern sehr ernst genommen wird. Die kleinen Gerichte,
von denen es Hunderte gibt, sind Ausdruck eines Lebensstils, der
Geselligkeit und Abwechslung liebt. Tapeo - Tapas essen gehen - ist
ein alltägliches Ritual, dem die Zeit vor Mittag- und Abendessen
gehört. Da man - insbesondere in den Sommermonaten - sehr spät zu
essen pflegt, bleiben Stunden fürs tapeo.

Zu Beginn der Mittagspause oder gleich nach Feierabend bildet es den
zwanglosen Rahmen, sich zu treffen, sich zu unterhalten, etwas zu
trinken und nach Lust und Laune verschiedene Kleinigkeiten zu
probieren. Ob es sich nun dabei nur um ein paar Oliven oder um
aufwendige Minigerichte handelt, Essen ist nur ein Aspekt dieser
lebensfrohen Sitte. Manche Tapas-Bars sind berühmt für ihre
umfangreiche Auswahl, andere stützen ihre Anziehungskraft auf nur
eine einzige Spezialität wie zum Beispiel champinones a la pluncha,
auf der Eisenplatte gebratene Champignons, oder pinchos morunos,
Spießchen mit mariniertem und gegrilltem Fleisch.

Nun hat Spanien mehr als ein gutes Dutzend regionaler Küchen mit
starker, eigenständiger Prägung zu bieten, die ausnahmslos von der
Verfügbarkeit der frischen Produkte bestimmt wird. Im Nordwesten
Spaniens, in Galicien, wo die Wiesen grün sind, gibt es köstliche
Kalbfleischgerichte, die im Süden, in Andalusien, so gut wie
unbekannt sind. In Asturien, wo das Klima Weinbau nicht zulässt,
wird sidru, Apfelwein, produziert. Asturien ist auch für die fabada,
die rustikale Bohnensuppe, und den Blauschimmelkäse queso cabrules
berühmt. Das Baskenland gilt als gastronomische Hochburg Spaniens.
Fischsuppen sowie changurro, gerillte Krebse, und anguilas a la
bilbaina, Babyaale in Knoblauchöl, prägen die Fischküche des Nordens.
Im Süden, vor allem in Andalusien, sind es Gambas, Kaisergranat und
chanquetes, die kleinen fritierten Fische, die in Sevilla besser
sind als irgendwo anders in Spanien.

Die Generalprobe für den kulinarischen Verlauf des Tages beginnt
gegen 13 Uhr. Die ersten Tapas mit einem Fino, einem trockenen und
leichten Sherry, gehen über die Theke und werden mit kleinen Gabeln
oder Zahnstochern zu dem Fino verspeist. Dies findet meistens in der
Tapas- Bar an der Ecke statt, die durchaus auch einen kleinen
Restaurantteil haben kann. Diese Mittagstapas sind ein erster
Vorgeschmack auf das zwischen 13.30 und 15 Uhr servierte Mittagsmenü,
la comida, das in der Regel aus drei Gängen - Vorspeise, Hauptgang
und Dessert - besteht. Die am späten Nachmittag zwischen 17 und
18.30 Uhr plazierte merienda, eine Art Kaffeepause mit Gebäck oder
Brötchen, gerät in letzter Zeit etwas in Vergessenheit. Wen wundert
das, denn bereits zwischen 20 und 21 Uhr hat man sich mit Freunden
verabredet, um der vormittäglichen Tapas-Probe einen frühabendlichen
Tapas-Reigen folgen zu lassen, der meistens in einem tapeo, einem
Tapas-Umzug von Bar zu Bar, endet und möglicherweise dazu führt, auf
das später avisierte Abendessen, la cena, das normalerweise um 22
Uhr folgen würde, völlig zu verzichten. Für diesen Fall wird man
dann jedoch nicht nur Tapas bestellen, sondern raciones, das sind
größere Portionen von denselben Tapas, die üblicherweise als
Appetitanreger und als Vorwand, um einige Finos zu trinken, zu
verstehen sind. Das muss jedoch nicht hinderlich sein für den Fall,
dass man zu später Stunde noch in eine Bodega einkehrt, um dann dort
doch noch gegen Mitternacht ein spätes Nachtmahl zu genießen. In
Spanien scheint es niemand besonders eilig zu haben, nach Hause zu
kommen. Dennoch sind am Morgen alle wieder in der Bar an der Ecke
zum ersten Kaffee, und nicht selten ist der tapeo des Vorabends
Gesprächsstoff mit dem Nachbarn.

Übrigens: Das wichtigste Indiz für eine gute Tapas-Bar in Spanien
ist, wenn zur Mittagszeit ein Lieferwagen nach dem anderen vor der
Bar parkt und Fahrer sowie Beifahrer im Lokal verschwinden.

:Fingerprint: 21064884,101318770,Ambrosia

#AT RenE9_Gagnaux? #D 13.01.2000 #NI ** #NO Gepostet von: Ren
E9_Gagnaux? #NO EMail: r.gagnaux@tic.ch

(1007) Tapas - Infos
Thu, 22 August 2019 14:26:08

Suite Rezept

Titel: Tapas - Infos
Kategorien: Appetizer, Info, Iberien
Menge: 1 Info

Zutaten:
Tapas

QUELLE
Mein Eigenheim 3/95
erfassst von
Jörg Weinkauf

Zubereitung:
Ursprünglich waren Tapas schlichte Brotscheibchen, mit denen man
sein Sherryglas bedeckte, um fliegendes Getier am Hineinpurzeln zu
hindern.

Inzwischen sind Tapas Highlights der spanischen Kochkunst.

Von Barcelona bis Sevilla gibt es Tapa-Bars in Hülle und Fülle;
unangefochtene Hochburg aber ist Madrid, wo man Bars findet, die
fünfzig oder mehr "Häppchen" anbieten, die diesen Namen nur in
Ermangelung eines beseren haben.

Die Tapa-Tafel lässt sich beliebig erweitern, etwa durch kleine
Häppchen roher Schinken, Oliven, Salzmandeln oder in Knoblauch
geröstete Weißbrotwürfel und natürlich einen trockenen Sherry.

#AT Jörg

(1006) Tapas
Thu, 22 August 2019 14:26:07

Suite Rezept

Titel: Tapas
Kategorien: Info
Menge: 1 Rezept

Häppchen

Zubereitung:
Spaniens pikante Häppchen sind inzwischen weltberühmt. Finger-Food
ist angesagt und der Snack zwischendurch darf ruhig etwas
ausgefallen sein. Tapas gibt es in wirklich zahllosen Varianten.
Fast alles lässt sich mit Phantasie und Fingerfertigkeit zur Tapa
machen. Ursprünglich war die Tapa ein kleine Scheibe Weißbrot, mit
der man zum Schutz vor Insekten Bier-, Wein- und Sherrygläser
bedeckte. Tapa heißt soviel wie Deckel und der wurde kostenlos mit
dem Glas serviert. Einen pikanten Belag bereitete der Wirt oft
gleich hinter der Theke zu. Heute kommen viele Tapas ohne
Weißbrotscheibe aus: zum Beispiel eingelegte Oliven, gesalzene
Mandeln und Scheiben des andalusischen jamón de Jabugo, den Kenner
für den besten Schinken der Welt halten. Auf Mengenangaben haben wir
verzichtet. Überlegen Sie, ob Sie Tapas als Vorspeise, als Hauptgang
("ración") im Sommer oder als Appetithappen zum Wein servieren
wollen. Kalkulieren Sie auch ein, dass wenige, über einen längeren
Zeitraum gegessene Häppchen schon bei relativ geringen Mengen
sättigen.
:Stichworte : Information
:Notizen (*) : Quelle: Arte-TV Zu Tisch in Andalusien
: : Erfasst *RK* 05.01.03 von Karla Baumann
:Notizen (**) : Gepostet von: Karla Baumann
: : EMail: kabamix@web.de

(1005) Tantris-Rucola-Butter
Thu, 22 August 2019 14:26:07

Suite Rezept

Titel: Tantris-Rucola-Butter
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 4 Portionen

250 Gramm Ruccola; Rauke
2 Ltr. Fritierfett
150 Gramm Butter
Salz
Cayenne
Ruccola putzen, waschen und
-- gut trockenschleudern.
Fritierfett in einem hohen,
-- breiten Topf auf 180
-- GradC erhitzen und
Ruccola in Portionen je 1
-- Minute fritieren
-- (Vorsicht: es spritzt).
-- Auf
Küchenpapier abtropfen
-- lassen, dabei das Öl
-- auffangen.
Butter schaumig rühren.
-- Sehr fein gehackte
-- Ruccola und das Ruccola-
-- Öl
Untermischen, mit Salz und
-- Pfeffer würzen.
Im Kühlschrank fest werden
-- lassen.
Passt zu: knusprig
-- gebratenem Fisch und
-- Fleisch, Kartoffelsuppe,
Saucen, Risotto,
-- geröstetem Brot.

Zubereitung:
* Quelle: Essen und Trinken, 6/94 Hans Haas, Tantris München
** Erfasst und gepostet von Rene Gagnaux (2:246/1401.58 - AKA 2:301/
212.19)

Erfasser: Rene

Datum: 01.08.1994

Stichworte: Aufbau, Sauce, Rauke, P4

(1004) Tannenschößling-Sirup
Thu, 22 August 2019 14:26:07

Suite Rezept

Titel: Tannenschößling-Sirup
Kategorien: Getränke, Sirup, Tanne, Info
Menge: 1 Rezept

Zutaten:
1 Ltr. Wasser
2 kg Zucker
2 Scheiben Zitrone
600 Gramm Tannentriebe

QUELLE
Frühling in der Küche
Ulli Fetzer
-- Erfasst *RK* 14.01.1995 von
-- Oskar Marti, #AT Ilka Spi

Zubereitung:
Die zartgrünen, jungen Tannentriebe in Einmachgläser füllen. Wasser
und Zucker mit den Zitronenscheiben aufkochen, abkühlen lassen und
ohne Zitronenscheiben über die Tannentriebe gießen. Die Gläser mit
der Flüssigkeit randvoll füllen, gut verschließen und für etwa 10-14
Tage an die Sonne stellen. Anschließend den Sirup durch ein Tuch
seihen, in Flaschen füllen und kühl aufbewahren.

Tips:

Dieser Sirup ist die Basis für verschiedene Süßspeisen, Getränke und
ähnliches. Lassen sie bei der Weiterverwendung ihrer Phantasie
freien Lauf.

Die Tannentriebe nicht wegwerfen. Sie können für die Herstellung von
Tannenschößling-Essig oder -Likör verwendet werden (siehe
entsprechende Rezepte).

Info:

Das Ernten der Tannentriebe im Wald ist verboten. Wer eigene Bäume
besitzt, soll nur die Triebe der großen, unteren Äste sammeln nicht
aber die Wipfeltriebe.

Statt den Trieben der Fichte, bzw. Rot-Tanne, lassen sich für die
Tannenschößling-Rezepte auch Weißtanne, Douglasie, Lärche, Wacholder
und Kiefern, bzw. Föhrentriebe verwenden.

(1003) Tannenschößling-Essig
Thu, 22 August 2019 14:26:06

Suite Rezept

Titel: Tannenschößling-Essig
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 15 Portionen

0,5 kg Tannentriebe
1,5 Ltr. Weißweinessig
Tannentriebe, die bei der
-- Herstellung von
-- Tannenschößling-Sirup
(siehe Rezept)
-- zurückgeblieben sind,
-- in einen Steinguttopf
-- geben. Mit
Weißweinessig übergießen,
-- gut aufrühren und etwa
-- 2-3 Wochen stehen
Lassen. Durch ein
-- Nesseltuch passieren, in
-- Flaschen abfüllen und
-- gut
Verschließen. Kühl lagern.

Zubereitung:
* Quelle: -Nach Oskar Marti, Frühling in der Küche Hallwag Erfasst:
Ulli Fetzer 2:246/1401.62 14.01.95
** Gepostet von Ulli Fetzer Date: Sat, 14 Jan 1995

Erfasser: Ulli

Datum: 10.03.1995

Stichworte: Aufbau, Halbfabrik., Essig, Tanne, P1500

(1002) Tandur
Thu, 22 August 2019 14:26:06

Suite Rezept

Titel: Tandur
Kategorien: Info, Indien
Menge: 1 Text

Tandur

REF
-- Madhur Jaffrey
-- Indisch Kochen, Gerichte
-- und ihre Geschichte
-- Edition d i a, 1992
-- ISBN 3 905482 49 5
-- Erfasst von Rene Gagnaux

Zubereitung:
Ein Tandur ist ein konischer, fassförmiger Tonofen, der mit
Holzkohle oder Holz beheizt wird und einem Pizza- oder Holzbackofen
ähnelt. Die Hitze im Innern erreicht eine solche Intensität, dass
ein kleines Huhn am Spieß in zehn Minuten gar wird. Die große Hitze
schließt das Fleisch außen sofort ab, so dass das Huhn saftig bleibt,
während der vorausgegangene Prozess des Marinierens Zartheit und
guten Geschmack des Huhns sicherstellt. Das Ergebnis ist immer
wieder verblüffend.

Um diese Wirkung auch ohne einen Tandur annähernd zu erzielen, wird
ein gewöhnlicher Backofen auf seine maximale Temperatur vorgeheizt.
Auch wenn statt eines ganzen Huhns Stücke von Portionsgröße genommen
werden, beträgt die Bratzeit mehr als zehn Minuten, da Backöfen
nicht die Hitze eines Tandurs erreichen können. Immerhin sind
Bruststücke in 15 bis 20 Minuten, Schenkel in 20 bis 25 Minuten gar.

#AT Rene Gagnaux #D 05.10.2001 #NI ** #NO Gepostet von: Rene Gagnaux
#NO EMail: r.gagnaux@tic.ch