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(1101)
(241) Knoblauch Info
Thu, 22 August 2019 14:20:46

Suite Rezept

Titel: Knoblauch (Info)
Kategorien: Info, Gewürze
Menge: 1 Text

Zutaten:
1 Info

QUELLE
Kaffee oder Tee,
"Knoblauch",
SWR 13.09.2001
Erfasst von Christina
Phil

Zubereitung:
Geschichte: In Ländern, wo die Menschen ein sagenhaftes Alter
erreichen, hat Knoblauch in der Küche schon immer eine große Rolle
gespielt. Man weiß, dass Knoblauch schon um das Jahr 3200 v. Chr.
angebaut wurde. Inschriften und Darstellungen seiner Zwiebeln in
ägyptischen Pyramiden deuten darauf hin, dass er nicht nur wichtiges
Nahrungsmittel, sondern auch zeremonielles Beiwerk war. Griechen und
Römer waren von seinen Qualitäten überzeugt: Krieger aßen ihn vor
der Schlacht, Götter wurden mit Knoblauch besänftigt, Säuglingen
hing man eine Kette mit Knoblauchzehen um den Hals, um Übel
abzuwehren. Sein Einsatz gegen Vampire hat also antike Vorbilder.
Ebenso bekannt waren die Heilwirkungen des Knoblauch. Hippokrates
verschrieb Knoblauch gegen Verstopfung und diverse andere
Krankheiten. Der römische Geschichtsschreiber Plinius der Ältere (1.
Jahrhundert n. Chr.) empfahl Knoblauch sogar gegen 61 verschiedene
Beschwerden. Louis Pasteur erwähnte die antibiotische Wirkung des
Knoblauch und Albert Schweitzer setzte ihn bei Amöbenerkrankungen
ein. Nach und nach verbreitete er sich über ganz Europa. In Irland
etwa wurden 200 bis 300 Jahre alte Fässer gefunden, deren
butterartiger Inhalt sehr stark nach Knoblauch duftete. Seine
heutige Popularität verdankt er allerdings unserem Interesse für
mediterrane, indische und asiatische Speisen, die ohne ihn kaum
auskommen.

Sorten: Knoblauch gehört zu der Familie der Liliengewächse. Vom
Riesenknoblauch bis zu ganz kleinen, festen Sorten reicht das
Spektrum. Es gilt: je kleiner, desto schärfer. Knoblauch aus heißen
Ländern hat in der Regel das schärfste Aroma, wohingegen junger
Frühjahrsknoblauch einen angenehm milden Geschmack hat. Den frischen
Knoblauch gibt es wie den getrockneten mit weißen oder
rötlichvioletten Knollen. Erkennungszeichen für diesen besonders
milden Knoblauch sind die saftigen grünen Stiele. Er ist jedoch nur
zwei Wochen haltbar. Mit einer Jahresproduktion von etwa Millionen
Tonnen gehört Knoblauch heute zu den 20 wichtigsten Gemüsesorten.
Angebaut wird er weltweit dort, wo es heiß und trocken ist. Die
Knoblauchzwiebel bildet sich am Grunde der ausdauernden Pflanze und
ist umhüllt von mehreren trockenen, weißen bis rötlichen Schalen.
Sie setzt sich zusammen aus bis zu 12 Tochterzwiebeln, auch "Zehen"
genannt, die ihrerseits von papierartigen Häutchen umgeben sind.

Gesundheit: Zwischen 0,1 und 0,3 % des scharfen Knoblauchfleisches
bestehen aus einem Lauchöl mit dem Wirkstoff Allicin. Dieser ist es
auch, der dann im Laufe des Stoffwechsels in unserem Körper oft zur
lästigen Geruchsbildung führt. Bei diesem Abbau über
Stoffwechselstufen bilden sich stets neue Wirkstoffe gegen
unterschiedliche Beschwerden. Allicin tötet Pilze und Bakterien und
senkt das Cholesterin und den Blutfettspiegel. Die aus Allicin
aufgebauten Ajöne und Sulfide verhindern eine Blutverklumpung, die
weiteren Stufenprodukte verlängern die Gerinnungszeit und wirken
durchblutungsfördernd. Andere Wirkstoffe im Knoblauch haben einen
günstigen, lindernden oder heilenden Einfluss auf
Verdauungsstörungen wie z.B. Blähungen, Darmkollern, Darmkrämpfe
oder Verstopfung. Knoblauch erhöht den Blutfluss in die Haut, trägt
somit zu einer besseren Gesichtsfarbe bei. Am wirkstoffreichsten
sind die frischen Knoblauchzwiebeln.

Einkauf: Kaufen Sie Knoblauch am besten dort, wo Sie ihr frisches
Gemüse

holen: auf dem Mark oder in einem ordentlich geführtem Geschäft.
Achten Sie darauf, dass die Knollen noch prall und saftig sind, die
Schale seidig glänzt, die Schnittfläche des Stiels nicht
eingetrocknet oder verfärbt ist. Neben dem weißen und roten
Knoblauch gibt es manchmal auch geräucherten Knoblauch. Er sieht
leicht gelblich bis goldbraun aus und ist mit seinem zarten
Raucharoma eine Spezialität, die man am besten pur genießt, zum
Beispiel zerdrückt auf frischem oder geröstetem Brot.

Lagerung: Lagern Sie Knoblauch an einem trockenen, luftigen, nicht
zu warmen Platz, am besten in einem Körbchen. Im Kühlschrank büßt er
viel Aroma ein. Wer ihn länger aufheben will, kann die Zehen schälen
und mit Öl bedeckt im Kühlschrank aufbewahren: so gibt Knoblauch
einen Teil seines Aromas an das Öl ab, das Sie deshalb unbedingt
mitverwenden sollten..

Verarbeitung: Beim Schälen tun Sie sich leichter, wenn Sie die
Knollen oder Zehen vorher kurz blanchieren, also in kochendes Wasser
geben. Aber wirklich nur ein paar Sekunden, sonst verlieren die
Zehen bereits das Aroma. Interessant ist diese Methode für Rezepte,
bei denen Sie viel Knoblauch benötigen. Sie können sie auch in
kaltem Wasser eine halbe Stunde einweichen oder ganz kurz in der
Mikrowelle erhitzen. Recht mild schmeckt der Knoblauch, wenn man ihn
mitkocht oder schmort. Dabei unbedingt aufpassen, dass sie ihn nicht
in heißes Fett geben, er verbrennt sonst schnell und wird bitter.
Ein Trick südfranzösischer Köche: Man lässt ganze, geschälte, in
Folie eingewickelte Knoblauchzehen neben einem Braten im Ofen
schmoren, bis sie butterweich sind. Die Zehen schmecken dann sehr
viel milder und lassen sich wie Butter aus Brot streichen Ö köstlich
als Vorspeise oder als Beilage zum Fleisch. Falls Sie beim
Zerkleinern von Knoblauch einen kleinen grünen Trieb in der Mitte
entdecken (nicht mehr ganz frische Ware),besser herausschneiden,
denn er kann bitter schmecken.

Tip: Deshalb ist es am besten, der Rest der Familie isst auch
Knoblauch dann merkt man ihn nämlich kaum. Wird Knoblauch sehr heiß
verarbeitet, wird sein Geruch neutraler. Am intensivsten wirken sich
frischgepresste oder nur grob zerteilte Zehen im Salat aus. Auch der
Gebrauch von Knoblauchpillen führt zu einer steten feinen
Ausdünstung- auch wenn "geruchsfrei" auf der Packung steht. Nach
Knoblauchgenuss en bewährter Tip: viel frische Petersilie oder
andere grüne Kräuter essen (Chlorophyll). Man kann auch ein paar
Korianderkörner zerkauen, wie es die Mohammedaner machen. Gegen
Knoblauchgeruch an den Händen: reiben Sie sie mit Zitrone oder Salz
gründlich ab und spülen sie mit kaltem Wasser nach. Knoblauch wirkt
auch als ganz natürliches Schädlingsbekämfungsmittel: ein paar Zehen
in die Erde gesteckt, neben Rosen, Topfpflanzen oder anderen
Gewächsen, die von Blattläusen gern heimgesucht werden, haben oft
schon Wunder gewirkt.

Rezepte: Knoblauchcreme mit Bohnensalat Knoblauch-
Blätterteigstangen Bruschetta mit Knoblauch

http://www.swr.de/kaffee-oder-tee/vvv/alles-frisch/archiv/2001/09/13
/index.html

:Stichwort : Info
:Stichwort : Knoblauch
:Erfasser : Christina Philipp
:Erfasst am : 13.09.2001
:Letzte Änder. : 13.09.2001
:Quelle : Kaffee oder Tee,
:Quelle : "Knoblauch",
:Quelle : SWR 13.09.2001

#AT Christina Philipp #D 14.09.2001 #NI ** #NO Gepostet von:

Christina Philipp #NO EMail: chrphilipp@web.de

(240) Knoblauch - Gesunde Würze Info
Thu, 22 August 2019 14:20:46

Suite Rezept

Titel: Knoblauch - Gesunde Würze (Info)
Kategorien: Info, Gewürze
Menge: 1 Text

Zutaten:
1 Info
Von Anja Dannenberg

QUELLE
ServiceZeit - KostProbe,
"Knoblauch - Gesunde
Würze",
WDR 01.02.1999
Erfasst von Christina
Phil

Zubereitung:
Knoblauch hat nicht nur in der mediterranen Küche seinen festen
Platz. 70 Prozent der Deutschen schätzen das kräftige Aroma des
Zwiebelgewächses in ihren Speisen. Mehr als die Hälfte glaubt auch,
mit häufigen Knoblauchkonsum der Gesundheit etwas Gutes zu tun. Die
Fülle der Heilwirkungen, die der würzigen Zwiebel zugeschrieben
werden, ist kaum überschaubar. Wissenschaftler der Universität Bonn
haben die Inhaltsstoffe des Knoblauchs intensiv untersucht. - Was
bringt regelmäßiger Knoblauchverzehr für die Gesundheit, wie hoch
ist die wirksame Tagesdosis?

Traditionelle Heilpflanze: Überzeugte Fans essen Knoblauch praktisch
zu jeder Gelegenheit. Ob er nun aber wundervoll duftet oder
erbärmlich stinkt, daran scheiden sich nach wie vor die Geister und
vor allem die Nasen. Unbestritten ist dagegen, selbst bei denjenigen,
die ihn etwas skeptisch beschnuppern, dass der Knoblauch zu den
wertvollsten Heilpflanzen zählt. Das wussten auch schon Ärzte in der
Antike, sie schworen auf den Knoblauch als ein universelles "Heil-
und Reinigungsmittel für den Körper". Bereits vor rund 5.000 Jahren,
als seine Verbreitung aus den kirgisischen Steppen Mittelasiens
begann, war er als Wundermittel hoch geschätzt. Die Pharaonen
verehrten ihn genauso wie die alten Griechen und Römer. Seinen guten
Ruf behielt er auch, als er im Marschgepäck der römischen Legionäre
hierzulande auftauchte.

Knoblauch-Anbau auf dem Balkon: Eines der weltweit größten
Anbaugebiete befindet sich in Kalifornien. Der heute in Deutschland
erhältliche Knoblauch stammt jedoch vorwiegend aus Südeuropa (z.B.
Spanien, Frankreich und Italien). Hierzulande wird er bis auf wenige
Ausnahmen höchstens von Hobbygärtnern angebaut. Knoblauch-Fans ohne
eigenen Garten können ihn sogar im Blumenkasten anpflanzen. Die
einzelne Zehe im Herbst nicht zu tief (ca. zwei Zentimeter) in den
Boden stecken. Die Spitze muss dabei nach oben ausgerichtet sein.
Ein sonniger und warmer Standort ist für das Wachstum wichtig,
ansonsten brauchen die Knoblauchzwiebeln keine besondere Fürsorge.
Im Frühjahr wächst das lauchähnliche Grün. Färbt es sich ab Juni
braun und kippt zur Seite, dann kann der Knoblauch geerntet werden.
Hat man die Zehe erst im Frühjahr gepflanzt, dann kann man erst Ende
August die reifen Knollen aus der Erde ziehen.

Aufbewahrung: Die frischen Knollen müssen zunächst einmal trocknen,
dann werden sie gebündelt oder zum Zopf geflochten. Die Wurzeln an
der Unterseite sollte man abschneiden. Knoblauchzehen lassen sich
getrocknet etwa ein halbes Jahr lagern, am besten kühl (gegen
Austrocknen), dunkel (gegen Keimen), luftig und trocken (gegen
Schimmel) placieren, auf keinem Fall im Kühlschrank. Die beste
Aufbewahrungsmethode ist das Aufhängen.

Einkauf: Im Winter kann man hierzulande nur getrockneten Knoblauch
bekommen ob weiß, rötlich oder violett. Der Handel unterscheidet
meist lediglich nach den Herkunftsbezeichnungen, z.B. nach
"Französischem" oder "Spanischem". Beim Knoblauch-Einkauf sollte man
genau hinschauen. Knollen mit grünen Trieben lässt man am besten
liegen. Ebenso trockene oder weiche Exemplare mit dunklen Stellen.
Kauft man feste, pralle und unverfärbte Knollen, dann ist man gut
bedient.

Der "Frische": Jungen, frischen Knoblauch gibt es ab März im Handel,
meist aus Ägypten und der Türkei, ab April aus Sizilien und ab Mai
aus Südfrankreich. Die frischen Knollen sind saftig, würzig,
intensiv im Aroma und doch nicht so scharf wie bereits gelagerte.
Einfach nur gebraten mit etwas Butter, Salz und Brot schmeckt
frischer Knoblauch am besten.

Zerkleinern - gewusst wie: Knoblauch-Fans haben verschiedene
Ansichten über die beste Zerkleinerungsweise der "duften" Zehen:
Zerschneiden kann man sie mit dem Küchenmesser. Im Mörser sind grob
geschnittene Stücke mit etwas Salz leicht zu zermalmen. Oder man
legt sie auf eine mit Salz bestreute Unterlage und zerquetscht sie
mit der Breitseite eines größeren Messers. Es gibt natürlich auch
noch die Knoblauchpressen. Doch die sind oft ein Ärgernis mal
schmerzen die Finger vom kräftigen Drücken, mal bleibt die Hälfte
der Zehe im Sieb hängen. Bei dem neueren, rundum
bedienerfreundlichen Modell von Zyliss (Schweiz) kann man sich das
mühselige Pellen der Zehe sparen. Mit dieser Presse erzielt man
schnell eine 100-prozentige Ausbeute - allerdings für rund 22 Mark.
Übrigens: Liegt Knoblauch geschält und zerkleinert zu lange an der
Luft, dann oxidieren die ätherischen Öle und der Geschmack wird fad.

Kleine Zehe mit großer Wirkung: Die Hauptwirkstoffe des Knoblauchs
sind verschiedene schwefelhaltige Verbindungen, vor allem das Alliin.
Beim Zerkleinern des Knoblauchs wird das Alliin durch ein Enzym zu
Allicin umgewandelt, das für den typischen Knoblauchgeschmack und
geruch ausschlaggebend ist. Allicin verfügt zudem über eine
antibiotische Wirkung, ihm werden auch die wesentlichen
gesundheitsfördernden Eigenschaften der würzigen Knolle
zugeschrieben. Knoblauch ist gleich in mehrerer Hinsicht medizinisch
wertvoll. So beugt er - regelmäßig genossen - Herz- und
Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt und Arteriosklerose vor, indem
er den Blutdruck und auch den Cholesterinspiegel des Blutes senkt
und gleichzeitig dessen Fließeigenschaften verbessert (Blutgerinnung
wird gehemmt). Allicin wirkt zudem schleimlösend und kann bei
Infektionen der Atemwege Erleichterung bringen. Wissenschaftler
haben in neuesten Untersuchungen herausgefunden, dass einige
Inhaltsstoffe des Knoblauchs auch krebshemmend wirken können. Um
welche Stoffe es sich hier im Einzelnen handelt, ist noch unklar.
Nach dem heutigen Stand der Forschung sind die positiven Effekte
nicht nur auf einen einzelnen Inhaltsstoff zurückzuführen. Wer auf
die gesundheitliche Wirkung setzt, sollte Knoblauch daher immer
zerkleinert und frisch verzehren. Experten empfehlen täglich eine
Zehe, also etwa vier Gramm.

Knoblauch-Präparate umstritten: Präparate können frischen Knoblauch
in seiner Wirksamkeit nicht generell ersetzen. Selbst wenn sie - wie
im europäischem Arzneibuch von 1998 vorgeschrieben mindestens 0,45
Prozent Allicin freisetzen. Prinzipiell gibt es zwei Arten von
Knoblauchmedikamenten - schonend getrocknetes Knoblauchpulver, in
dem fast alle im frischen Knoblauch enthaltenen Wirkstoffe zu finden
sind (als Dragees) und sogenannte Knoblauchöle (in Form von Kapseln).
Knoblauchöl-Präparate enthalten vor allem bestimmte fettlösliche
Abbauprodukte des Inhaltsstoffes Alliin aus dem Frischknoblauch.
Ihre Wirkung scheint jedoch begrenzt. In einer kürzlich
durchgeführten Studie an der Universität Bonn wurde wissenschaftlich
nachgewiesen, dass sie die Blutfettwerte nicht positiv beeinflussen.
Studien mit Knoblauchpulver-Präparaten zeigten dagegen
übereinstimmend, dass diese in der Lage sind, erhöhte Blutfettwerte
zur Norm hin abzusenken. Entscheidend ist jedoch, dass nur solche
Präparate eingenommen werden, deren Wirksamkeit auch tatsächlich im
Einzelnen in klinischen Prüfungen belegt ist. Man kann keineswegs
davon ausgehen, dass alle Knoblauchzubereitungen im gleichen Maß
wirken.

Aufdringlicher Duft: Erst beim Zerkleinern der Zehe entwickelt sich
der würzig, aromatische Geruch, den das Allicin verursacht. So ganz
lässt sich ein Knoblauchgenuss nicht verheimlichen, denn bereits
eine Konzentration von 0,1 Gramm Knoblauch in einem Kilogramm
Lebensmittel ist deutlich im Geschmack wahrnehmbar und wird jeden
Knoblauch-Fan entlarven. Durch Atem und über die Haut werden die
intensiven Duftstoffe wieder ausgeschieden. Dass Chlorophyll in Form
von frischer Petersilie gegen den typischen Geruch hilft ist
altbekannt, jedoch nicht einwandfrei bewiesen. Die Franzosen
empfehlen Rotwein. Hausmittelchen wie Gewürznelken, Kaffee, Honig
oder frische Milch mildern den penetranten Geruch bestenfalls ein
wenig ab. Beim Rendezvous isst der/die Angebetete am besten auch
gleich Knoblauch, denn dann nimmt er/sie den Geruch des Gegenübers
gar nicht mehr wahr.

Knoblauch in der Küche: Aus den Töpfen der Mittelmeerländer ist
Knoblauch nicht wegzudenken. So wird roher Knoblauch oft mit
Kräutern in Essig und Öl eingelegt. Beim Marinieren gibt er einen
Teil seines Aromas an die Flüssigkeit ab und wird daher milder. Auch
beim Erhitzen verliert er an Schärfe - leider auch einen Teil seiner
gesundheitsfördernden Eigenschaften. Man sollte Knoblauch nie zu
heiß anbraten, er verbrennt sehr schnell. Lieber nur ganz kurz
anbraten und später wieder zum Gericht hinzufügen. Knoblauch
schmeckt als Gemüsebeilage, aber auch in Suppen und Eintöpfen, zu
Fleischgerichten (besonders Lamm), zu Fisch und Meeresfrüchten,
Aufläufen, Saucen wie Aioli und Pesto, in Kräuterbutter und zu
Nudelgerichten. Spaghetti "aglio e olio" sind eine ganz besondere
italienische Spezialität. So manch ein Gericht wäre ohne das Quantum
Knoblauch eine recht langweilige Angelegenheit. Wohl kaum ein Rezept
ließe sich nicht durch sein würziges Aroma verfeinern. Wer Knoblauch
bislang verschmäht, der sollte sich ruhig überzeugen lassen, dass
die Knollen vorzüglich schmecken und sich ihr Genuss trotz der
"Spätfolgen" in jeder Hinsicht lohnt.

Literatur:

* Cornelia Adam Raffinierte Rezepte mit Knoblauch Gräfe & Unzer
Küchenratgeber. 1998 ISBN 3-7742-1035-7 Preis: 12,90 Mark

* Katy Holder, Gail Duff Knoblauch - Rezepte und Tips für Küche und
Gesundheit Hugendubel Verlag. 1998 ISBN 3-88034-988-6 Preis: 39, 80
Mark

* Mascha Kauka Köstlicher Knoblauch - 100 internationale Rezepte
Weltbild Verlag. 1997 ISBN 3-89604-240-8 Preis: 19,90 Mark

* Christiane Lentz, Alex Klubertanz Knoblauch & Zwiebeln - mit
raffinierten Köstlichkeiten Erkrankungen von Herz, Kreislauf, Magen
und Darm vorbeugen Südwest Verlag. 1998 ISBN 3-517-08008-X. Preis:
9,90 Mark

Rezepte: Eingelegter Knoblauch Pesto Tzatziki Spaghetti "Aglio e
olio" Hähnchen mit Knoblauch-Parmesan-Kruste

http://www.wdr.de/tv/service/kostprobe/kp_sarchiv/1999/02/01_1.html

:Stichwort : Info
:Stichwort : Knoblauch
:Erfasser : Christina Philipp
:Erfasst am : 23.09.2001
:Letzte Änder. : 24.09.2001
:Quelle : ServiceZeit - KostProbe,
:Quelle : "Knoblauch - Gesunde Würze",
:Quelle : WDR 01.02.1999

#AT Christina Philipp #D 24.09.2001 #NI ** #NO Gepostet von:

Christina Philipp #NO EMail: chrphilipp@web.de

(239) Knoblauch - Geschichtlich
Thu, 22 August 2019 14:20:45

Suite Rezept

Titel: Knoblauch - Geschichtlich
Kategorien: Info, Gewürz
Menge: 1 Rezept

Knoblauch

Zubereitung:
Jahrhundertelang von der Haute Cuisine naserümpfend geschmäht und
nur in den Tiegeln und Töpfen der Mittelmeerländer und Balkanstaaten
geschätzt, ist er nun auch bei uns immer häufiger ein
unverzichtbarer Bestandteil einer internationalen Küche. Denn was
wäre schon eine spanische Paella, ein griechischer Lammbraten ohne
das Quantum Knoblauch? Eine recht langweilige Angelegenheit. Aber
auch im Zusammenhang mit heimischen Gerichten und Produkten spielt
er eine immer wesentlichere Rolle. Gibt es doch kaum ein Rezept, das
sich nicht hervorragend mit Knoblauch verfeinern ließe.

Sicherlich, ob er nun wundervoll duftet oder erbärmlich stinkt,
daran scheiden sich nach wie vor Geister und - vor allem Nasen.
Unbestritten ist dagegen, selbst bei denjenigen, die ihn etwas
skeptisch beschnuppern, dass der Knoblauch nicht nur ein edles
Küchengewürz ist, sondern insbesondere eine der wertvollsten
Heilpflanzen überhaupt.

Denn dies wussten schon die Ärzte der Antike: Der Knoblauch ist ein
universelles "Heil- und Reinigungsmittel für den Körper". Überhaupt
stand der medizinische Nutzen niemals außer Zweifel. Bereits vor
rund 5000 Jahren, als er seine Wanderung aus den kirgisischen
Steppen Mittelasiens begann, war er als Wundermittel hoch geschätzt.
Die Pharaonen verehrten ihn genauso wie die alten Griechen und Römer.
Und am guten Ruf änderte sich auch nichts, als er im Marschgepäck
der römischen Legionen bei uns auftauchte.

Gegen Bronchitis und Ohrensausen wurde er von unseren Ahnen genauso
eingesetzt wie gegen Geschwüre, Tumore, Ruhr, Cholera oder
Herzbeschwerden. Dass er zuweilen auch von Quacksalbern gegen
Haarausfall, Hinkebeine, Unfruchtbarkeit und anderen Unsinn
missbraucht wurde, wollen wir mit Heiterkeit zur Kenntnis nehmen.

Tatsache ist, dass wir spätenstens seit Ende des 19. Jahrhunderts,
als Louis Pasteur erstmals die antibakteriellen Eigenschaften des
Knoblauchs wissenschaftlich belegte, wissen, dass die heilsamen
Kräfte des Knoblauchs keine Ausgeburten antiken Götterglaubens oder
mittelalterlichen Aberglaubens sind. Heute wissen wir, dass der
Knoblauch gleich in mehrerer Hinsicht medizinisch wertvoll ist. So
beugt er, regelmäßig genossen, nicht nur Herz- und
Kreislauferkrankungen wie Herzinfakt und Arteriosklerose vor, indem
er den Cholesterinspiegel des Blutes und gleichzeitig seine
Fließfähigkeit verbessert. Der wesentliche Stoff der Knolle, das
Knoblauchöl, wirkt zudem schleimlösend und Infektionen der Atemwege
entgegen.

Gesellschaftlich wurde und wird er nicht besonders aktzeptiert.
Speziell die feineren Kreise straften die "stinkende Zwiebel" mit
sozialer Ächtung. Das gemeine Volk bekannte sich schon immer
freimütig zu diesem Gemüse, sowohl als Nahrungsmittel als auch als
Kult-, Wunder- und Heilmittel für alle Lebenslagen. Zugleich musste
den "Knoblauchfressern" allerdings zugestanden werden, dass sie in
der Regel über eine robustere Natur und somit bessere Gesundheit
verfügten als die Oberen, die sich - bis auf den Ernstfall vornehm
der Knolle enthielten.

Und auch heute noch müssen wir neidvoll feststellen, dass die Völker,
die relativ viel Knoblauch essen, wie zum Beispiel die Türken,
Spanier oder Russen, viel weniger häufig an
Herzkreislauferkarankungen, Krebserkrankungen, Altersdegeneration
oder Senilität leiden als wir, die wir in den sogenannten
Gesellschaften Mitteleuropas leben.

Vielleicht sollten deshalb gerade wir, die wir nur allzu gerne auf
"gesellschaftliche Formen" achten, einmal überlegen, was uns nun
wichtiger ist: Ein Hauch Gesundheit oder der Duft der großen weiten
Welt.

Zum einen eröffnet uns der Knoblauch eine schier ungeahnte Palette
von typischen, außergewöhnlichen und raffiniert zubereiteten
Gerichten, zum anderen leistet der Knoblauch einen kaum hoch genug
einzuschätzenden Beitrag zu unserem Wohlbefinden und somit zu
unserer Gesundheit.

#NI ** #NO Gepostet von Jörg Weinkauf #AT Jörg

(238) Knäckebrot, Eine Kurzgeschichte
Thu, 22 August 2019 14:20:45

Suite Rezept

Titel: Knäckebrot, Eine Kurzgeschichte
Kategorien: Info, Brot, Knäckebrot
Menge: 1 Text

Knäckebrot

NACH EINER KOLUMNE VON
-- Claus Schweitzer
-- Meyers Modeblatt 18/99
-- Umgew. von Rene Gagnaux

Zubereitung:
Das dünne Knusperbrot mit dem Lochmuster stammt aus Schweden und ist
heute auf der ganzen Welt in unzähligen Varianten erhältlich.

Die ersten Knäckebrotscheiben wurden vor rund 500 Jahren in Schweden
gebacken. Ursprünglich war Knäckebrot ein Vorratsbrot. Der Teig
wurde in dünne runde Platten ausgerollt, denen man in der Mitte ein
Loch von etwa fünf Zentimetern Durchmesser verpasste. Wegen der
geringen Schichtstärke war die Backzeit kurz, die Backtemperatur
jedoch sehr hoch. Nach Fertigstellung reihte man die Brotplatten auf
einer Stange auf und hängte sie auf den Dachboden. Durch den
Trocknungsvorgang reduzierte sich der Wassergehalt von ursprünglich
zwanzig auf fünf Prozent. Auf diese Weise war das Vorratsbrot nahezu
unbegrenzt haltbar.

Knäckebrot (von schwedisch knäcka, "knacken") wurde früher nur aus
grobem Roggenmehl gebacken. Heute stellt man es auch aus Weizenmehl
oder einem Mehlgemisch her. Die Erkenntnisse der modernen
Ernährungswissenschaft hinsichtlich Wert und Funktion der
Ballaststoffe haben dazu geführt, dass man dem Knäckebrotteig Körner
und Kleie von verschiedenen Kornsorten beimischt. Im Handel sind
daher zahlreiche Varianten dieses gesunden Nahrungsmittels
erhältlich.

In der Knäckebrotherstellung unterscheidet man im wesentlichen zwei
Verfahren. Bei den sogenannten Kaltbroten - das sind die dünnen
Scheiben - wird der Teig von Zimmertemperatur auf fast null Grad
heruntergekühlt und durch Zugabe von kalter Luft gelockert. Die
Kaltbrottechnik entwickelte sich aus einem Zufall: Im sogenannten
Nordischen Krieg (1700 - 1715), in den der Schwedenkönig Karl XII.
von August dem Starken und Zar Peter dem Großen verwickelt wurde, um
das Übergewicht Schwedens in Nordeuropa zu brechen, gab es auf einem
Winterfeldzug in der Feldküche keine Hefe mehr. Trotzdem musste das
Brot zur Versorgung der Soldaten gebacken werden. Der Teig war
bereits fertig, als ein heftiger Schneesturm durch das Lager fegte.
Dabei wurde auch der Brotteig stark abgekühlt. Als sich das Unwetter
legte, backte man den eisgekühlten Teig im Feuer und
erstaunlicherweise geriet das Brot besonders locker und
wohlschmekkend. Bei den Warmbroten - dazu gehören die dunklen,
dicken, besonders knusprigen Sorten - wird der Teig hauptsächlich
durch eine Hefegärung gelockert, wozu Wärme notwendig ist.

Die Oberfläche eines Knäckebrots ist stets mit Vertiefungen
unterschiedlicher Größe und Musterung versehen. Sie haben eine
wichtige Funktion: Sie vergrößern die Oberfläche des Fladens und
ermöglichen beim Backen eine große Hitzeeinwirkung - Voraussetzung
für die extrem kurze Backzeit von nur sieben bis acht Minuten.
Außerdem kann die im Teig eingeschlossene Luft an diesen Stellen
schneller entweichen. Ergebnis des kleinen Tricks: Das Knäckebrot
wird locker und knusprig, und die Inhaltsstoffe bleiben erhalten.
Früher verwendete man Nudelhölzer mit vorstehenden Zapfen, um die
Vertiefungen in die Brotfladen zu drücken. Heute geschieht dies
durch vollautomatische Zapfenwalzen.

Knäckebrot kann man auch selbst backen: 25 g Hefe in 250 ml Milch
auflösen, zerstoßene Fenchelsamen, Salz sowie 250 g Weizenmehl und
250 g Roggenmehl zugeben. Die Mischung zu einem Teig verkneten, den
man auf einem Backbrett zu zwei länglichen Rollen formt. Die
Teigrollen jeweils in acht Teile teilen, jedes Teigstück zu einer
Kugel formen und 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Den
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Teigkugeln zu Platten von etwa
20 cm Durchmesser ausrollen und diese mehrmals mit einer Gabel
einstechen. Auf einem gefetteten Backblech 10 Minuten backen.

#AT Rene Gagnaux #D 17.07.2002 #NI ** #NO Gepostet von: Rene Gagnaux
#NO EMail: r.gagnaux@ch.inter.net

(237) Backteig zum Fritieren von Fisch
Thu, 22 August 2019 14:20:45

Suite Rezept

Titel: Backteig zum Fritieren von Fisch
Kategorien: Info, Teig
Menge: 1 Rezept

Zutaten:
150 Gramm Mehl
1 Prise ; Salz
; Pfeffer
1 Essl. Öl
2 Eier; getrennt
200 ml Bier

QUELLE
FISCH in der Küche
gepostet:v. Renate
Schnapka

Zubereitung:
Zum Fritieren von Fisch:

:Bier macht den Teig locker und gibt ihm einen leicht bitteren
Geschmack, der gut mit fritiertem Fisch harmoniert. Man kann den
Teig auch mit Wein, Milch oder Wasser anrühren. Backteig soll
dickflüssig sein, damit er das Fritiergut vollkommen umschließt.
:Die Zubereitung des Teiges:
:Das Mehl in eine Schüssel sieben, mit Salz und Pfeffer würzen, in
die Mitte eine Mulde drücken. Öl und Eigelb in die Mulde geben, nach
und nach von der Mitte aus Bier unter das Mehl rühren. Den Teig nur
so lange rühren, bis er glatt ist; er soll ziemlich dickflüssig sein.
Etwa 30 Min. bei Zimmertemperatur quellen lassen. Kurz vor Gebrauch
das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen und unter den Backteig mischen.

#AT Renate

(236) Klöße Info
Thu, 22 August 2019 14:20:44

Suite Rezept

Titel: Klöße (Info)
Kategorien: Info, Teigwaren
Menge: 1 Text

Zutaten:
1 Info

QUELLE
Kaffee oder Tee,
"Klöße",
SWR 09.04.2002
Erfasst von Christina
Phil

Zubereitung:
Ob klein oder groß, süß oder herzhaft - Knödel und Klöße sind in
jeder deutschen Region bekannt und beliebt. Zahlreiche Rezepte für
die kugelrunden Köstlichkeiten beweisen, dass sie echte
Spezialitäten der Landesküchen sind. Aus der Vielzahl der
Knödelvarianten haben wir uns die Kartoffelklöße herausgepickt und
möchten Ihnen drei unterschiedliche Zubereitungsmöglichkeiten
präsentieren. Doch auch die Naschkatzen kommen nicht zu kurz, für
sie haben wir ein süße Variante aus Quark ausgesucht.

Tipps:

- Für Kartoffelknödel verwendet man am besten mehlig kochende
Kartoffelsorten. Sie zeichnen sich durch einen besonders hohen
Stärkegehalt aus.
- Verwendet man rohe Kartoffeln für Kartoffelknödel, so müssen die
geriebenen Kartoffeln sehr gut ausgedrückt und das Wasser
aufgefangen werden. Das Wasser gibt man in eine Schüssel, lässt die
Stärke absetzen, gießt dann das Wasser ab und mischt die Stärke mit
den rohen Kartoffeln.
- Für Quarkknödel verwendet man gut abgetropften Quark.
- Knödel müssen in reichlich Wasser gar ziehen. Sie müssen
"schwimmen" und sollten sich nicht berühren. Am besten geeignet zum
Knödelkochen ist ein weiter, halbhoher Topf.
- Die Kochzeit der Knödel muss auf deren Größe abgestimmt werden.
Sie sind gar, wenn sie innen trocken und locker sind.
- Es empfiehlt sich immer erst einen Probeknödel zu machen, um zu
prüfen, ob sie zusammenhalten.
- Knödel sollten möglichst sofort serviert werden. Hält man sie zu
lange warm, werden sie fest.
- Übrige Knödel lassen sich im Kühlschrank kurzzeitig aufbewahren
und in reichlich Wasser wieder erwärmen. Sie können aber auch in
Scheiben geschnitten in einer Pfanne angebraten werden.

Rezepte: Kartoffelklöße
- Rohe Kartoffelklöße
- Halb & Halb Kartoffelklöße
- Gekochte Kartoffelklöße Rahmsauerkraut Quarkklöße mit Kompott

http://www.swr-online.de/kaffee-oder-tee/vvv/kochschule/archiv/2002/
04/09/index.html

:Stichwort : Info
:Stichwort : Kloß
:Erfasser : Christina Philipp
:Erfasst am : 10.04.2002
:Letzte Änder. : 10.04.2002
:Quelle : Kaffee oder Tee,
:Quelle : "Klöße",
:Quelle : SWR 09.04.2002

#AT Christina Philipp #D 10.04.2002 #NI ** #NO Gepostet von:

Christina Philipp #NO EMail: chrphilipp@web.de

(235) Kleines Körner Lexikon
Thu, 22 August 2019 14:20:44

Suite Rezept

Titel: Kleines Körner Lexikon
Kategorien: Info, Getreide
Menge: 1 Info

Zutaten:
-- Info über Getreide +
-- Getreide-Produkte

QUELLE
NATUR- Das Umweltmagazin
Erfasst von
Renate Schnapka
am 18.10.97

Zubereitung:
BULGUR (Bulghur, Burghul): Gut vorgekochter, mehr oder weniger stark
geschälter Weizen. Traditionell im Vorderen Orient.

COUSCOUS: Grober Grieß aus Weizen oder Hirse. Häufig in Nordafrika
oder Osteuropa.

DARREN: Trockenes, feuchtes oder eingeweichtes Getreide wird im Ofen
bei etwa 70?C 30-60 Min. getrocknet. Beim nachfolgenden Kochen wird
es schneller gar, bleibt körniger und hat mehr Aroma.

FLOCKEN: Aus allen Getreidearten. Ungeschälte Kröner werden gedämpft,
equetscht und getrocknet. Hafer wird vorher gedarrt. Verwendung:
Müsli, Brei, Zusatz zu Teig.

GRAUPEN (Perlgraupen, Rollgerste): Hauptsächlich aus Gerste,
seltener aus Weizen. Verlust von weiß-, vitamin- und
mineralstoffreichen Randschichten beim Schleifen und Polieren.
Keimling ist entfernt. Verwendung: Suppe.

GRIESS: hauptsächlich aus Weizen, Mais, Hafer und Grünkern.
Mehlkörper wird grob gemahlen, bei Vollkorngrieß das ganze Korn.
Verwendung: Suppe, Pudding, Auflauf.

GRUETZE: Hauptsächlich aus Hafer, Gerste und Buchweizen. Körner
werden nach Entfernung von Keimling, Frucht- und Samenschale grob
geschrotet. Verwendung: Suppe, (Kinder-) Brei, bestimmte Wurstsorten.

KLEIE: Schalen des Korns und wesentliche Teile der darunterliegenden
Aleuronschicht. Meist hitzebehandelt. Zum Teil sind Keime enthalten.

KRUSKA: Mischung aus Weizen, Roggen, Hirse, Gerste und Hafer.

KUKURUZ: Grober Maisgrieß.

POLENTA: Feiner Maisgrieß. Getreidekeimling ist entfernt.

SCHROT: Grob gemehlenes Getreide. Nur beim Vollkorn-Schrot ist auch
der Keim enthalten.

#AT Renate

(234) Kleine Weingeschichte
Thu, 22 August 2019 14:20:43

Suite Rezept

Titel: Kleine Weingeschichte
Kategorien: Info
Menge: 1 Rezept

INFO
Vermutlich wurde in
-- Gegenden mit geeignetem
-- Klima Wein angebaut; in
1 Beschreibung von Krakow aus
-- dem 12. Jh. heißt es:
-- "Es ist
1 Schöne und große Stadt
-- mit vielen Häusern und
-- Bewohnern,
Märkten, Wein- und
-- Obstgärten".
Spuren der polnischen
-- Weinherstellung haben
-- sich unter anderem in den
Namen mancher Ortschaften
-- erhaltem, z.B. Winiary.
-- Größeren
Umfang hat der Weinanbau
-- nicht angenommen, obwohl
-- Königin Bona
(1518-1557) ihn zu fördern
-- versuchte. Die
-- frostreichen
Polnischen Winter
-- begünstigten eher die
-- Einfuhr von Traubenwein
-- als
Den Weinanbau. Dagegen
-- wurden Obstweine
-- gekeltert, die zwar
Weniger gut waren als die
-- Traubenweine, jedoch bei
-- weitem billiger
Und - mit Honig gesüßt -
-- durchaus schmackhaft.
Heiße Weinsuppen, nahrhaft
-- und stärkend, wurden
-- zum Frühstück,
Seltener zum Abendessen
-- gereicht.
Nach: Maria Lemnis, Henryk
-- Vitry, Altpolnische
-- Küche und
Polnische Tischsitten,
-- Verlag Interpress
-- Warszawa 1979, ISBN
83-223 -1817-0
4,03 .1994

Zubereitung:
Erfasser:

Datum: 23.02.1995

Stichworte: Information, P1

(233) Kleine Warenkunde für Westafrikanisches Essen
Thu, 22 August 2019 14:20:43

Suite Rezept

Titel: Kleine Warenkunde für Westafrikanisches Essen
Kategorien: Afrika, Info
Menge: 1 Rezept

Zutaten:

QUELLE
http://www.adas-buka.de/

Zubereitung:
Westafrika- das ist eine Region, die von Kamerun im Osten bis zu den
Kapverdischen Inseln im Westen rund 4600 Kilometer und vom Golf von
Guinea im Süden bis zur Sahara im Norden rund 2600 Kilometer umfaßt.
Die Küche Westafrika ist durch die große Vielfalt der heimischen
Zivilisationen ähnlich entscheidend geprägt worden wie alle anderen
Bereiche der Kultur und Gesellschaft.

Ein Merkmal der westafrikanischen Küche ist ihre Einfachheit:

Zwiebeln, Tomaten, Salz und etwas Gemüse sind häufig die einzigen
Zutaten. Doch mit diesen wenigen Bestandteilen können mit Hilfe von
Gewürzen und durch raffinierte Zubereitung viele verschiedene
Geschmacksrichtungen erzielt werden.

Essen gilt auch in Westafrika als gesellschaftliches Ereignis,
besonders in ländlichen Gebieten. Vegetarier haben es mit der Küche
Westafrikas schwer. Zwar wird allgemein viel weniger Fleisch
gegessen als in Europa, zwar gibt es köstliche Gemüsegerichte, aber
ein ordentliches westafrikanisches Mahl enthält immer auch Fisch
oder Fleisch. Dieses ist teuer und die Einkommen sind häufig gering:
wer kein Fleisch isst, tut dies also nicht aus
Gesundheitsbewusstsein, sondern weil er sich den kostspieligen Genuß
nicht leisten kann. Hier eine kleine Zutatenkunde:

Yams Historisch und kulturell ist die Yamswurzel die unangefochtene
Königin der westafrikanischen Nutzpflanzen. Bei etlichen
westafrikanischen Völkern hat Yams einen mythische oder rituelle
Bedeutung, für die wichtigsten Feste wird Yams zubereitet. Yams ist
für uns wie Kartoffeln in Deutschland, das wichtigste traditionelle
Lebensmittel. Die Yamswurzel kann viele Kilo wiegen, einige Sorten
bringen Knollen von einem Meter Länge und mehr hervor. Yams ist sehr
stärkehaltig, zubereiten lässt er sich im Prinzip wie Kartoffel. In
Westafrika wird er meist gekocht und dann in großen Mörsern
zerstoßen. Das macht den Frauen viel Arbeit, schmeckt aber köstlich.

Kochbanane Sie gelangte in uralter Zeit aus Indien nach Afrika. Sie
sind größer als in Europa handelsübliche Bananen. Roh sind sie
ungenießbar, sie werden deshalb wie Kartoffeln gekocht oder gebraten
und haben dann - wenn sie reif sind - einen köstlichen
süßsäuerlichen Geschmack.

Palmöl Die Ölpalme stammt aus Guinea; ihre rundliche, meist 15 bis
25 Kilogramm schweren Fruchtstände setzen sich aus Tausenden von
Früchten zusammen. Aus dem äußeren Fruchtfleisch wird ein rötliches
Öl gewonnen, das überall im südlichen Westafrika zum Kochen
verwendet wird. Nach neuester ernährungsphysiologischer Erkenntnis
ist das nicht raffinierte Palmöl eines der gesündesten pflanzlichen
Fette überhaupt - das wussten wir in Afrika schon immer! Ein
weiteres wichtiges Produkt der Ölpalme ist der allseits beliebte
Palmwein, der aus dem Stamm gewonnen wird. Mehr über Palmöl

Crayfisch Crayfisch sind Shrimps, die in der Sonne getrocknet und
dann zu einer Art Pulver zerstoßen werden. Crayfisch wird
hauptsächlich als Gewürz verwendet. An der Küste Westafrikas
ersetzte er traditionell Fisch oder Fleisch in den Gerichten von
Leuten mit geringerem Einkommen. Auf den Märkten ist er aber
mittlerweile recht teuer geworden.

Pfeffer Piment, Malaguetta und Chili sind einige der vielen
Pfeffersorten Westafrikas. Wer das Glück hat, frischen afrikanischen
Pfeffer zu ergattern, sollte beim Zerschneiden der Schoten auf der
Hut sein und jede Berührung mit dem Gesicht vermeiden, besonders mit
den Augen: Manche Pfeffersorten sind so scharf, dass allein das
Anfassen zu Hautrötungen führen kann.

Egusi Das sind Kerne einer bestimmten Melonensorte, die gemahlen
werden und der berühmten Egusi-Soup, einem Nationalgericht Nigerias,
seinen Namen verliehen hat.

Bitterleaf Ein spinatähnliches Blattgemüse mit leicht bitterem
Geschmack. Es gehört in viele westafrikanische Saucen.

Hirse Hirse pflanzen die Bauern vorwiegend in den trockenen Gegenden
Westafrikas an: im Sahel und am Rande der Wüste. Es gibt viele
verschiedene Sorten, Sorghum und Penisetum sind die wichtigsten. Nur
selten wird Hirse ungemahlen verwendet. Die Rezepte für gemahlene
Hirse und Maismehl sind identisch. Meist wird eine Art Brei
angerührt, der beim Abkühlen stockt und lauwarm gegessen wird

Couscous Das wichtigste Grundnahrungsmittel im Maghreb (Marokko,
Algerien, Tunesien) wird auch in den islamisch beeinflussten
Gegenden Westafrikas gegessen - häufig mit einer Sauce aus
Erdnußpaste und Gemüse. Entgegen landläufiger Meinung besteht
Couscous nicht aus Hirse sondern aus Hartweizengrieß. Bei der
Zubereitung kommt es darauf an, das angefeuchtete Couscous genau so
lange zu dämpfen, bis es weich und doch noch körnig ist.

#AT Pedro #D 24.11.2002 #NI ** #NO Gepostet von: Pedro #NO EMail:

hammer@hotsauce.de

(232) Kleine Warenkunde für die Erotikküche
Thu, 22 August 2019 14:20:43

Suite Rezept

Titel: Kleine Warenkunde für die Erotikküche
Kategorien: Info, Erotikküche, Gewürze, Kräuter, Gemüse
Menge: 1 Info

Zutaten:

QUELLE
TV-Sendung:
"Volle Kanne"
im ZDF
-- Erfasst *RK* 09.04.2002 von
-- Barbara Langer

Zubereitung:
Muskat: entfacht die Liebeslust und beflügelt die Leidenschaft

Dill: vertreibt fast jegliche Beklemmungen

Majoran: betört durch seinen Duft

Rosmarin: belebt die Sinne und bringt die Liebe zum Blühen

Estragon: appetitanregend, magenstärkend, stimmungsanhebend

Lauch: viel Vitamin B, C, Eisen, Magnesium, Phosphor

Spargel: bringt den Wasserhaushalt des Körpers in Schwung und ist
kalorienarm

Tomaten: auch Liebesäpfel genannt, randvoll mit Vitaminen

Weintrauben: schneller Energielieferant durch Traubenzucker

Petersilie: bringt Mut und Kraft dank Vitamin C

Chili, Ingwer und andere scharfe Gewürze regen die Durchblutung an
Nüsse und Mandeln sind Energiebündel für die Gesundheit und das
Sexualleben.

#AT Barbara Langer #D 09.04.2002 #NI ** #NO Gepostet von: Barbara
Langer #NO EMail: Barbara-Langer@t-online.de