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(1021) Bohnen-Relish mit Zitrone
Thu, 22 August 2019 14:26:14

Suite Rezept

Titel: Bohnen-Relish mit Zitrone
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Rezept

600 Gramm Grüne Bohnen
; Salz; zum Kochen
4 Zwiebeln
125 ml Weinessig; (1)
1 Zitrone
175 ml Weinessig; (2)
1 Essl. Speisestärke
200 Gramm Brauner Zucker
2 Essl. Senf, mittelscharf
1 Teel. ; Salz
0,5 Essl. Kurkuma; oder Curry
(*) ein Rezept ist für 2-3
-- Gläser von je 500 ml
-- Inhalt.
Bohnen waschen, putzen und
-- schräg in 1,5 cm lange
-- Stücke schneiden.
In kochendem Salzwasser
-- bissfest garen (etwa 15
-- min.), abschrecken und
Abtropfen lassen.
Zwiebeln schälen, fein
-- würfeln. In Essig (1)
-- ca. 10 Min. zugedeckt
Köcheln lassen.
Zitrone in feine Scheiben
-- schneiden. Die Stärke
-- mit dem Essig (2)
Glattrühren. Mit Zucker,
-- Senf, den
-- Zitronenscheiben, Salz
-- und Kurkuma
Unter Rühren aufkochen.
-- Etwa 10 min. köcheln.
Bohnen und Essigzwiebeln
-- zufügen. Weitere 15 min.
-- unter Rühren
Köcheln lassen. Eventuell
-- mit Senf und Salz
-- abschmecken. Relish
Heiß in ausgespülte
-- Einmachgläser mit
-- Bügelverschluss füllen.
Sofort verschließen.
Zubereitung: ca. 70 min.,
-- Pro 100 g ca. 120
-- Kalorien.

Zubereitung:
* Quelle: nach: Lisa 30/95 erfasst: A.Bendig 29.7.95

Erfasser: Astrid

Datum: 20.09.1995

Stichworte: Aufbau, Relish, Bohne, Zitrone, Süß-sauer, P1

(1020) Tee-Exoten mit Mildem Geschmack 22
Thu, 22 August 2019 14:26:13

Suite Rezept

Titel: Tee-Exoten mit Mildem Geschmack 2/2
Kategorien: Info, Tee
Menge: 1 Rezept

Zutaten:

QUELLE
www.naturkost.de
-- Erfasst *RK* 05.09.2001 von
-- Ilka Spiess #AT Ilka Spie

Zubereitung:
Mate

Der Matebaum (Ilex paraguariensis) wächst im feucht-warmen Klima
Südamerikas. Sein Vorkommen konzentriert sich auf die subtropischen
Gegenden im Süden Brasiliens und in Paraguay. Der immergrüne Baum
ist mit unserer Stechpalme verwandt und kann 6 bis 20 Meter hoch
werden. Durch Raubbau wurden die Matebäume eine zeitlang stark
dezimiert und deshalb vor circa 100 Jahren in Kultur genommen. Im
südamerikanischen Herbst werden Blätter, Stengel und kleine Zweige
geerntet und anschließend über dem Holzfeuer geröstet. Dadurch wird
die Aktivität der Enzyme gestoppt. Das Blattgrün bleibt in seiner
Farbe erhalten, und es entstehen die für den Tee typischen
Aromastoffe. Der geröstete Matetee wird getrocknet, zerkleinert und
verpackt. Zwischen 100 und 200 Tonnen werden pro Jahr aus Brasilien
nach Deutschland eingeführt.

In Brasilien wird traditionell zur Zubereitung von Matetee das
Wasser bis kurz vor den Siedepunkt erhitzt und die Mateblätter in
einem Flaschenkürbis-Becher damit übergossen. Wie beim Kaffee kommt
es dabei zu einer Schaumbildung. Durch eine sogenannte Bombilla, ein
Metallrohr mit Siebteil, wird der Tee aufgesogen. Der Koffeingehalt
von Matetee liegt zwischen 0,4 und 1,7 Prozent und ist damit fast so
hoch wie bei Kaffee (1,3 Prozent). Das Koffein regt das zentrale
Nervensystem an und sorgt für eine kurzfristige Blutdrucksteigerung.
Dabei verursacht der Tee weder Unruhe noch Herzklopfen oder
Schlafstörungen, da die in ihm enthaltenen Gerbsäuren das Koffein
nur langsam und in kleinen Mengen freisetzen. Die anregende Wirkung
auf das Zentralnervensystem und das Gehirn hält zudem länger an als
nach Kaffeekonsum. Regelmäßige Matetee- Trinker berichten zudem,
dass durch den Tee Hunger- und Durstgefühle beschwichtigt werden.

In Brasilien wird Matetee vor allem wegen seiner
verdauungsfördernden, abführenden und schweißtreibenden Wirkungen
geschätzt. Er soll außerdem gegen Depressionen, Gicht, und äußerlich
angewendet gegen Wunden und Geschwüre wirken.

Rooibos

Ebenfalls auf der südlichen Erdhalbkugel, doch auf dem afrikanischen
Kontinent wächst der Rooibos-Teestrauch (lateinisch: Fabacäe
aspalathus linearis). Aus seinen Blättern und Stengeln wird der
Rooibos-Tee (deutsch: Rotbusch-Tee) zubereitet. Der Strauch gehört
botanisch zu den Hülsenfrüchten und wächst auf den sandigen Böden in
der Nähe von Kapstadt, im westlichen Südafrika.

Die dem Ginster ähnelnden Rooibos-Sträucher werden 50 bis 200
Zentimeter hoch und haben nadelförmige, circa drei Millimeter lange,
hellgrüne Blätter, die an Rosmarin erinnern. Geerntet werden die
Blätter und Zweigspitzen. Sie werden getrocknet, fermentiert und
nehmen dabei ihre typisch rotbraune Farbe an.

Der ehemals wildwachsende Rotbusch wurde von den Menschen als
Nutzpflanze entdeckt und entwickelte sich zu einer kultivierten
Feldfrucht. Ursprünglich sammelte man nur die Blätter und Stengel
wildwachsender Pflanzen und legten sie zur Fermentation zu einem
Haufen zusammen. Heute werden die Sträucher auf großen Feldern
angebaut. Nach der Ernte werden die Zweigspitzen in circa fünf
Millimeter lange Stücke zerkleinert, mit Wasser angefeuchtet und
gequetscht. Die sich anschließende Fermentation dauert 8 bis 24
Stunden. Es entstehen Aromastoffe und die Blätter färben sich von
grün nach rotbraun um. Zum Schluss werden sie an der Sonne innerhalb
von ein bis drei Tagen getrocknet.

Rooibos-Tee ist im Gegensatz zu schwarzem, grünem oder Mate-Tee frei
von Koffein. Er enthält im Vergleich zu schwarzem Tee nur wenig
Gerbstoffe und ist deshalb auch für Kinder geeignet. Neben relativ
geringen Mengen an Vitamin C beinhaltet der Tee zahlreiche
Mineralstoffe wie Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium, Kupfer und
Mangan.

Laut Professor Franz-Christian Czygan vom Institut für
Pharmazeutische Biologie der Universität Würzburg, liegen bisher
kaum Daten über die klinisch geprüfte, medizinische Nutzung des

Rooibos-Tees vor. In Südafrika wird der Tee gerne Kindern als
Milchersatz bei Magen- und Darmverstimmungen gegeben. Außerdem wird
er von der südafrikanischen Bevölkerung zur Heilung von zahlreichen
Krankheiten eingesetzt. Die Volksmedizin schreibt ihm eine Wirkung
als Heilmittel unter anderem gegen Schlaflosigkeit, bei Magen- und
Darmleiden, bei allergischen Erkrankungen und bei Hauterkrankungen
zu. Auch krebsvorbeugende Eigenschaften werden dem Tee nachgesagt:
die in ihm enthaltenen Flavonoide (Polyphenole) wirken im Körper als
Fänger für "freie Radikale". Die aggressiven Moleküle können
Körperzellen dauerhaft schädigen und werden für Krankheiten wie
Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Krebs verantwortlich gemacht.

Honeybush

Aus Südafrika stammt der in Deutschland noch relativ unbekannte
Honeybush-Tee (deutsch: Honigbusch-Tee). Der Honigbusch (lateinisch:
Cyclopia intermedia) trägt im Frühling gelbe Blüten, die nach Honig
duften. Er ist bisher kaum kultiviert worden und wächst wild in den
Bergen im Süden und Osten Südafrikas. Das macht die Ernte des bis zu
1,50 Meter hoch wachsenden Teestrauchs etwas schwieriger. Ähnlich
wie beim Rooibos-Tee werden die Blätter und Zweigspitzen geerntet
und anschließend getrocknet. Da die Fermentation der Blätter und
Zweige höhere Temperaturen erfordert, findet sie in einem Ofen statt.
Über die Wirkungen des Honigbusch-Tees ist bislang kaum etwas
bekannt. Noch gibt es den Honigbusch-Tee nicht in Bio-Qualität, die
Vorbereitungen für die Zertifizierung der Erntegebiete sind jedoch
angelaufen, so dass ab August mit einem entsprechenden Angebot
gerechnet werden kann.

(1019) Tee-Exoten mit Mildem Geschmack 12
Thu, 22 August 2019 14:26:13

Suite Rezept

Titel: Tee-Exoten mit Mildem Geschmack 1/2
Kategorien: Info, Tee
Menge: 1 Text

Zutaten:

QUELLE
www.naturkost.de
-- Erfasst *RK* 05.09.2001 von
-- Ilka Spiess #AT Ilka Spie

Zubereitung:
Die exotischen Teesorten Lapacho, Rooibos, Mate und Honeybush sind
im Kommen. Ihr milder und aromatischer Geschmack lässt sie für viele
Menschen zu einer echten Alternative gegenüber schwarzen und grünen
Tees werden. Darüber hinaus versprechen sich viele Verbraucher eine
gesundheitsfördernde Wirkung von den Exoten.

Lapacho, Rooibos, Mate, Honeybush - exotisch klingen die Namen der
neuen und alten Teesorten. Was für uns eher fremd klingt, hat in den
jeweiligen Herkunftsländern meist eine lange Tradition. In
Deutschland führen die Tees jedoch noch ein Schattendasein. Doch
genauso wie Kräuter- und Früchtetees bieten die Exoten eine gute und
schmackhafte Möglichkeit, den Körper mit Flüssigkeit zu versorgen.
Teetrinker schätzen sie auch wegen ihres neutralen und eher milden
Geschmacks. Anders als Kaffee und schwarzer Tee kann man sie in
größeren Mengen trinken, ohne Magenprobleme zu bekommen.

Eine Vorreiterrolle bei der Einführung von Rooibos-, Lapacho-,
Mateund Honeybushtee spielte der Naturkosthandel. Und auch was die
Vielfalt des Angebots angeht, liegen die Bioläden vorne.
Mittlerweile gibt es viele der Tees in kbA-Qualität.

Lapacho

Lapacho-Tee wird ausschließlich aus der rotbraunen inneren Rinde des
Lapachobaums gewonnen. Die Rinde wird ein- bis zweimal im Jahr
abgeschält und geraspelt. Der Lapachobaum (lateinisch: Tabebuia
impetiginosa und Tabebuia avellanedae) gehört zur Pflanzenfamilie
der Bigoniaceen und ist in den tropischen Regenwäldern Süd- und
Mittelamerikas heimisch. Er kann bis zu 700 Jahre alt und bis zu 20
Meter hoch werden. Ein Stammdurchmesser von 70 Zentimetern und mehr
ist dabei nicht selten. Die Einheimischen verwenden sein grünbraunes
Holz als Baumaterial für Boote und Häuser, denn es ist hart,
langlebig und resistent gegenüber Termiten, Pilzen und Schwämmen.
Dem noch lebenden Baum schadet das Abschälen der Rinde nicht. Für
den Verkauf in größeren Mengen, beispielsweise für den Export nach
Europa, stammt Lapacho aber aus der Holzindustrie, wo die Rinde als
Nebenprodukt anfällt.

Die Wirkungen des Lapacho-Tees sind vielfältig. In der inneren Rinde
des Baums findet sich der höchste Gehalt an gesundheitsfördernden
Stoffen. Die Lapachorinde wird in der Naturmedizin Lateinamerikas
vor allem aufgrund ihres hohen Mineralstoffgehaltes (Calcium, Kalium,
Eisen, Kupfer, Zink, Magnesium, Jod) sowie ihrer zahlreichen
antibakteriellen und anitviralen Wirkstoffe geschätzt. Die Indianer
verwenden die Pflanze seit Generationen um die körpereigene
Immunabwehr zu steigern. Amerikanische Krebsforscher fanden heraus,
dass bestimmte, in der Lapachorinde enthaltene Verbindungen in sehr
hohen Dosen antiinfektiös und sogar antitumoral wirken. Lapacho ist
aber kein Wundermittel gegen Krebs und andere Leiden, denn solch
hohe Dosen werden mit dem täglichen Teekonsum niemals erreicht.
Bernhard Kreher vom Institut für Pharmazeutische Biologie der Ludwig-
Maximilians-Universität in München bewies allerdings in einer Studie,
dass bereits Kleinstmengen an Substanzen wie sie im Tee vorliegen,
ähnlich wie Echinacin (Roter Sonnenhut) - das menschliche
Immunsystem stärken können. Verantwortlich für diesen
Schutzmechanismus sind die zur Gruppe der Flavonoide
(Pflanzenschutzstoffe) zählenden Substanzen wie Katechine, Tannine
und Saponine. Weiterhin enthält der Tee sogenannte Lapachole, die
das menschliche Abwehrsystem günstig beeinflussen können. Die
Symptome bei Allergien und Pilzerkrankungen (Candida albicans)
können gemildert werden.

Weil Lapacho-Tee kein Koffein enthält, ist er auch für Kinder
geeignet. Die meisten Lapacho-Tees beinhalten sehr wenig Gerbsäure
(Tannine). Es gibt aber auch Baumarten, die größere Mengen enthalten.
Wer auf Gerbsäure mit Magenproblemen reagiert, kann den Tee mit
einigen Tropfen Sahne oder Milch verfeinern. Die Gerbsäure wird
dadurch gebunden.

(1018) Tee aus dem Samowar-Der russische Warmwasserboile
Thu, 22 August 2019 14:26:12

Suite Rezept

Titel: Tee aus dem Samowar-Der russische "Warmwasserboiler" ...
Kategorien: Info, Drinks
Menge: 1 Text

Zutaten:
1 Info

QUELLE
Kaffee oder Tee,
SWR 19.02.2003
Erfasst von Christina
Phil

Zubereitung:
_Tee à la russe und der Samowar_

Typisch für den russischen Teegenuss ist der Samowar - er findet
sich in den Büchern der russischen Dichter ebenso wie in der
transsibirische Eisenbahn.

Manchmal steht ein Samowar auch auf Frühstücksbüffets in großen
Hotels hierzulande. Wahrscheinlich brachten die Mongolen bei ihren
Eroberungszügen im 15. Jahrhundert nicht nur den Tee, sondern auch
den Samowar ins Land. Er ist weit verbreitet in Persien, Afghanistan,
Pakistan, Nordindien und den asiatischen GUS Staaten.

_Der Samowar_

Samowar heißt übersetzt: "Selbstkocher". Er ist ein Ort der Wärme
und der Entspannung und eine Möglichkeit, über eine längere Zeit
heißen Tee griffbereit zu haben. Jeder Samowar hat einen großen
Bauch, der mit Wasser gefüllt wird. In der Mitte befindet sich bei
originalen Geräten ein Heizrohr, das mit Holzkohle beheizt wird und
für den es eine Heizrohr-Verlängerung zum Aufstecken gibt. Glühende
Holzkohle wird eingefüllt, und das Heizrohr aufgesteckt, bis die
Kohle nicht mehr raucht. Dann wird die Teekanne mit dem Tee- Extrakt
oben auf den Samowar gesetzt. Dort bleibt der Extrakt durch den
aufsteigenden Wasserdampf heiß. Gleichzeitig wird das Wasser im
Bauch des Gerätes immer knapp am Kochen gehalten. Für eine Tasse Tee
wird jeweils 1 Teil Extrakt mit 2-3 Teilen heißem Wasser verdünnt.
Je länger der Extrakt steht, desto kräftiger wird er, mitunter auch
bitter und desto stärker muss er verdünnt werden.

In Fachgeschäften gibt es heute Samoware, die elektrisch beheizbar
sind. In Russland ist die bauchige Form üblich, in Persien eine
gerade.

_Der Tee-Extrakt_

Für 1 l Extrakt werden ca. 15-20 TL Teemischung mit 1 l kochendem
Wasser überbrüht. Nach 3 Minuten Ziehzeit wird der Tee Extrakt
"Tscheinik" in die Samowar-Teekanne abgeseiht und auf den Samowar
gestellt.

In Russland selbst gibt es vor allem in Georgien große
Teeanbauflächen, die aber bei weitem nicht den russischen
Eigenbedarf decken. Auch in Russland wurde immer schon Tee aus China,
später aus Ceylon und Indien eingeführt. Als russische Mischung wird
meist eine kräftige Mischung mit leichtem Raucharoma angeboten.
Geeignet ist in erster Linie ein robuster Broken Pekoe aus Assam.
Aber auch grüner Tee wird in Asien mit dem Samowar zubereitet.

_Die russische Teetafel_

Traditionell wird zum Tee aus dem Samowar Zucker, Konfitüre und
eingekochte Sirupfrüchte "Warenije" gereicht. Dabei werden diese
süßen Zutaten entweder ins Glas getan oder man nimmt sie in den Mund
und lässt den Tee darüber laufen. Wenn es besonders üppig zugeht,
gibt es dazu mit Konfitüre gefülltes Mürbteiggebäck oder
Streuselkuchen. Zusätzlich kann es auch pikante Spezialitäten geben:
Kohlkuchen und die berühmten Bliny, kleine Pfannekuchen aus
Buchweizenmehl und Hefe. Dazu wird saure Sahne, Butter, eingelegter
Hering, Kaviar oder andere Fischrogen und Räucherfisch gereicht. Das
ist eine fürstliche Mahlzeit.

Tee wird aber auch zur ganz normalen Alltagsmahlzeit getrunken. So
liegt der pro Kopf Verbrauch in Russland bei 900 g Tee. Und er kann
auch von pikanten Gerichten begleitet werden.

Das Geschirr: Normalerweise wird Tee in Russland aus Gläsern
getrunken, die hitzebeständig sind und für die es Halter gibt.
Jenaer Glas führte diese Mode auch in Deutschland ein - mit und ohne
Halter. Porzellan wurde erst ab 1744 in der Nähe von St. Petersburg
unter der Zarin Elisabeth hergestellt. Es war kostbar und dem Adel
vorbehalten.1750 wurde für die Zarin ein Netzdekor in Purpur-Gold
entwickelt, das 1930 in Kobalt Blau nachempfunden wurde. Seit 1996
wird es wieder in der Manufaktur Lomonosov hergestellt. Auch heute
ist das Glas im Halter russischer Standart - das Teeservice aus
Porzellan ist die kostbare Ausnahme.

http://www.swr-online.de/kaffee-oder-tee/essen/tee/2003/02/19/index.
html

:Stichwort : Info
:Stichwort : Tee
:Erfasser : Christina Philipp
:Erfasst am : 19.03.2003
:Letzte Änder. : 19.03.2003
:Quelle : Kaffee oder Tee,
:Quelle : SWR 19.02.2003

#AT Christina Philipp #D 20.03.2003 #NI ** #NO Gepostet von:

Christina Philipp #NO EMail: chrphilipp@web.de

: O-Titel : Tee aus dem Samowar-Der russische "Warmwasserboiler"
(Info)

(1017) Tee - Genuß und Zubereitung
Thu, 22 August 2019 14:26:12

Suite Rezept

Titel: Tee - Genuß und Zubereitung
Kategorien: Info, Teegenuß
Menge: 1 Info

Zutaten:

QUELLE
Deutscher Teeverband e.V.
Gotenstraße 21
20097 Hamburg
Erfasst 21.11.02 von
Barbara Langer

Zubereitung:
Für den vollen Genuß: Tee richtig zubereiten.

Entscheidend für echten Teegenuß sind neben der Teequalität auch
Menge, Wasser und Ziehzeit.

Blattee hat beispielsweise das eineinhalb- bis zweifache Volumen von
Fanningstee # einer feineren Sortierung, die meist in Teebeuteln
verarbeitet wird. Deshalb sind die Beutel ergiebiger.

Für eine Tasse grünen Tee reicht durchschnittlich eine etwas
geringere Menge als für schwarzen Tee. Oft ist auf der Teepackung
die Dosierung vermerkt.

Schwarzer Tee wird mit sprudelnd kochendem Wasser, grüner Tee
hingegen # je nach Geschmack # mit 65 bis 75 Grad Celsius heißem
Wasser oder kochendem Wasser übergossen. Manche Konsumenten schütten
außerdem den ersten Aufguß beim Grüntee weg und trinken erst den
zweiten. Mit diesen unterschiedlichen Vorgehensweisen kann der
Gerbstoffgehalt reguliert werden. Generell gilt: am besten frisches,
möglichst kalk- und chlorarmes Wasser verwenden. Etwas längeres
Kochen hilft, das Wasser weicher zu machen. Aber Vorsicht: das
Wasser nicht "totkochen"!

Bei sehr kalkhaltigem oder mit einem ausgeprägten Eigengeschmack
versehenen Wasser sollte ein kräftiger Tee, zum Beispiel ein Assam,
gewählt werden.

Da das Koffein und die Gerbstoffe im Tee nach unterschiedlicher
Ziehdauer ihre maximale Wirkung entfalten, ist eine Ziehzeit von
drei bis etwa fünf Minuten optimal.

Noch ein Tip zur Aufbewahrung: Tee ist ein Naturprodukt und sehr
empfindlich. Er muß kühl und trocken gelagert werden und sollte
nicht neben stark duftenden Lebensmitteln stehen. Gut verschließbare
Blechdosen oder lichtgeschützte Gläser sind bestens geeignet.

#AT Barbara Langer #D 21.11.2002 #NI ** #NO Gepostet von: Barbara
Langer #NO EMail: Barbara-Langer@t-online.de

(1016) Taurin, Einige Infos, Teil 2 von 2
Thu, 22 August 2019 14:26:12

Suite Rezept

Titel: Taurin, Einige Infos, Teil 2 von 2
Kategorien: Getränke, Info, Taurin
Menge: 1 Text

Zutaten:

QUELLE
Erfasst von Rene Gagnaux

Zubereitung:
Nach: Informations- und Dokumentationsstelle am Institut für
Ernährungswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen, Juli
1994, http://www.uni-gießen.de/nutriinfo/redbull.htm

"Energy Drinks" - machen sie fit und leistungsfähig?

Wer erhöhte Leistung bringen muss oder seine Nerven stärken möchte,
dem scheint durch die Einnahme von koffeinhaltigen "Energy Drinks"
wie z.B. "Red Bull" oder "Flying Horse" schnell geholfen zu sein.
Laut Zutatenliste enthalten diese Getränke Wasser, Zucker,
Zitonensäure, Koffein verschiedene B-Vitamine sowie Hilfs- und
Zusatzstoffe, aber auch Substanzen mit ungeklärter Wirkung wie
Taurin, Inosit und Glukuronolakton.

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht handelt es sich bei diesen
"Energy Drinks" um koffeinhaltige Erfrischungsgetränke. Der
Koffeingehalt ist jedoch mit 320 mg/l höher als bei Colagetränken
(250 mg/L), bzw. vergleichbar mit dem von Kaffee. Der Energiegehalt
ist aufgrund des hohen Zuckergehaltes (ca. 10%) mit dem von Limonade
vergleichbar (400-480 kcal/L).

Taurin ist das biogene Amin der Cysteinsäure, das beim Abbau der
Aminosäure Cystein im Körper gebildet wird. Taurin wird z.B. zur
Synthese der Gallensäuren Taurocholsäure und
Taurochenodesoxycolsäure benötigt. Eventuell ist es auch
überträgersubstanz im Gehirn. Ob Taurin für Säuglinge essentiell ist,
wird noch untersucht. Möglicherweise verstärkt Taurin aber auch die
Wirkung des Koffeins. Das würde erklären, warum "Energy Drinks"
angeblich mehr aufputschen als Kaffee.

Zur Verstärkung ihrer Wirkung werden die Getränke auch oft mit
Alkohol gemischt, wovon dringend abzuraten ist. Der gelegentliche
Konsum von "Energy Drinks" ist für Erwachsene nicht schädlich. Für
Jugendliche sind diese Getränke zur überbrückung von Leistungstiefs
in der Schule oder bei Konditionsschwierigkeiten jedoch nicht
geeignet. Sei können für Kinder, Schwangere und empfindliche
Personen sogar ein gesundheitliches Risiko darstellen. Stehle P.:
Einfach abheben mit "Red Bull"?, VitaMinSpur 10(1), 40, 1995

Deutsche Gesellschaft für Ernährung: "Energy drinks" -Muntermacher
oder "kalter Kaffee"?, Presseinformation der DGE 15 vom 12.07.1994

Anon.: Was ist "Red Bull"?, UGB-Forum 11(4), 227-228, 1994

Pahlke G., Schellschmidt B.: Taurin - notwendiger Bestandteil von
Säuglingsfertignahrungen?, Aktuelle Ernährungsmedizin 11, 190-192,
1986

#AT Rene

(1015) Taurin, Einige Infos, Teil 1 von 2
Thu, 22 August 2019 14:26:11

Suite Rezept

Titel: Taurin, Einige Infos, Teil 1 von 2
Kategorien: Getränke, Info, Taurin
Menge: 1 Text

Zutaten:

QUELLE
Erfasst von Rene Gagnaux

Zubereitung:
Nach: Ralf Becker, Andreas Kroh, Hynek Kobelka, in "Bestimmung von
Taurin in Red Bull, http://www.padl.ac.at/schule/chemie/red_bull.htm

Taurin, 2-Aminöthansulfonsäure, kommt sowohl im menschlichen Körper
als auch bei allen Säugetieren vor. Seine Hauptwirkung besteht als
Neurotransmitter bei der Nervenreizleitung. Es wird in ausreichender
Menge vom Körper synthetisiert und muss, außer bei Kleinkindern,
nicht zugeführt werden. Muttermilch enthält ungefähr 50 mg Taurin
pro Liter. Kuhmilch etwa 5 bis 7 mg pro Liter. Außer in der
Muttermilch kommt Taurin bei Säugetieren auch im Gehirn, im Herz und
in der Retina vor.

Isoliert wurde das Taurin zum ersten Mal aus der Stiergalle, woraus
sich auch der Name ableitet (tauros Stier). In der Galle ist das
Taurin allerdings mit Cholsäure als Taurocholsäure verbunden. Der
Organismus synthetisiert das Taurin aus dem Cystein. Künstlich
herbeigeführter Taurinmangel bei Katzen führt zu einer Verkümmerung
der Retina und somit zu Blindheit.

Der wichtigste Aspekt von Taurin ist seine Eigenschaft, Stoffen den
übertritt in die Blutbahn zu erleichtern.

Dies ist auch die Hauptwirkung bei gleichzeitiger Einnahme von
coffeinhaltigen Getränken. Probleme können sich dann ergeben, wenn
mit diesen Getränken Alkohol, Medikamente oder Drogen eingenommen
werden, da Taurin auch den übertritt dieser Stoffe in die Blutbahn
und damit ihre Wirkung steigert.

(Es folgen dann ausführliche Angaben zur Bestimmung von Taurin)

Nach: Barbara Schatt, http://www.pulse.de/energy/typischaz.html, 1996

Taurin ist ein freies biogenes Amin, das weitverbreitet im Körper
vorkommt, und besonders konzentriert in Muskel, Leber, Gehirn und
Zentralnervensystem anzutreffen ist. Taurin wurde in vielen Geweben
nachgewiesen, auch in Organen bestimmter Wiederkäuer, was ihm seinen
eigenwilligen Namen verschafft hat. Ebenfalls Muttermilch wegen
geringer Eigensynthese des Neugeborenen, der während der
Schwangeschaft schon von der Mutter mit Taurin versorgt wurde
enthält Taurin in hoher Konzentration.

Dieser Stoff übt wichtige biochemische und physiologische Funktionen
aus:

* Durch Bindung an Gallensäuren erleichtert Taurin die Fettverdauung.

* Während des Wachstums des Gehirns beteiligt sich Taurin an der
Bildung der Synapsen und an der übertragung von Impulsen.

* Seine Funktion als Wachstumsfaktor und Neurotransmitter wird
vermutet.

Obwohl Taurin so häufig im Körper vorkommt, - 70 o/o befinden sich
im Muskel und Herzmuskel -, wurden genauere Forschungen über diese
Substanz noch nicht angestellt. Es ließen sich bei Säuglingen, die
längerfristig durch Infusionen ernährt werden mussten und so einem
Taurinmangel ausgesetzt waren, Netzhautveränderungen nachweisen, was
den Rückschluss zulässt, dass Taurin bei der Bildung intakter
Lichtrezeptoren beteiligt ist.

Nicht nur über die Nahrungsaufnahme wird für genug Taurin im Körper
mit gesorgt. Jeder Organismus ist ab einer gewissen Altersstufe
(vermutlich schon nach dem Säuglingsalter) fähig, Taurin aus den
einzigen schwefelhaltigen Eiweißbausteinen Cystein und Methionin in
folgenden Schritten selbst zu bilden:

Methionin --->Cystathioin --->Cystein --->Taurin.

Oder:

Cystein --> (Decarboxylierung) --->Cysteamin -->(Oxidation) ~>Taurin
H2N-CH2-CH2-SO3H

Der chemische Name lautet: Aminoäthansulfonsäure

Taurocholsäure, Konjugationspartner gepaarter Gallensäuren, findet
Anwendung als Gallentreibmittel, Nährbodenzusatz und Gegengift bei
Digitalisvergiftungen (botanisch Gattung "Fingerhutpflanzen". Diese
enthalten Acetylcholin, einen Neurotransmitter; wird therapeutisch
zur Steigerung von Kraft, Grad und Schnelligkeit der
Herzkontraktilität genutzt).

Der Zusatz von Taurin zu Säuglingsnahrung und Katzenfutter ist schon
lange üblich; dies ist zulässig und empfehlenswert, aber nicht
zwingend notwendig.

#AT Rene

(1014) Tasse Als Maß
Thu, 22 August 2019 14:26:11

Suite Rezept

Titel: "Tasse Als Maß"
Kategorien: Grundlagen, Info, Gewicht
Menge: 1 Keine Anga

Zutaten:

QUELLE
Die moderne Küche / The
new Cook
Donna Hay
Murdoch Books, North
Sydney
Könemann VerlagsGes.mbH
ISBN 3-8290-0422-2
155 g ganze Mandeln
125 g Semelbrösel
125 g geriebener Käse
220 g Kichererbsen
90 g Kokosraspel
155 g Couscous
125 g Auszugsmehl
170 g Haselnüsse
200 g Linsen
125 g Pilze
155 g Oliven, entsteint
45 g Pertersilie,
gehackt
220 g Reis, ungekocht
220 g Zucker, extrafein
250 g Kristallzucker
170 g Weizengrieß
220 g Melonenwürfel

Zubereitung:
:Einleitung : Alle Gewichtsangaben für eine Tasse.
:Zubereitung :

#AT Horst Aderhold #D 23.08.1998 #NI ** #NO Gepostet von: Horst
Aderhold

(1013) Taro Wasserbrotwurzel, Info Knollengemüse
Thu, 22 August 2019 14:26:10

Suite Rezept

Titel: Taro (Wasserbrotwurzel), Info (Knollengemüse)
Kategorien: Gemüse, Info
Menge: 1 Info

Zutaten:

QUELLE
1.) Food Guide-
Internationaler
Lebensmittelkompaß
Könemann Verlag
und
2.) Das Gourmet Handbuch
Könemann Verlag
-- Erfasst *RK* 03.01.2001 von
-- Barbara Langer

Zubereitung:
Zu 1.) Taro (Wasserbrotwurzel) bildet Knollen in der Größe von
Steckrüben aus. Sie sind sehr stärkehaltig und gehören in vielen
Ländern zu den Grundnahrungsmitteln. Taro hat eine dicke, rauhe
Schale und erinnert im Aussehen an Knollensellerie. Sein
Fruchtfleisch ist weich und weiß und schmeckt süßlich.

Zu 2.) Taro wird gekocht, fritiert oder püriert zu bereitet und sehr
heiß serviert, da sich seine Konsistenz beim Abkühlen ändert. Er ist
reich an Kalium. Es ist hierzulande praktisch ein unbekanntes
Knollengemüse einer bis zu 2 m hohen Sumpfpflanze mit weltweiter
Verbreitung, das wie Kartoffeln genutzt und sogar als Süßspeise
zubereitet wird. Die stärkereichen Taros, doppelt so nahrhaft wie
Kartoffeln und manchmal mehrere Kilo schwer, zählen zu den
wichtigsten Grundnahrungsmitteln im pazifischen Raum, in Indien,
Westafrika, aber auch in Südamerika und anderen (subtropischen)
Regionen bis zu China. Die Wurzeln schmecken leicht süßlich, werden
in allen Kartoffelzubereitungsarten genossen und kommen oft in
Suppen oder Eintöpfe und sogar auch in Süßspeisen.

#AT Barbara Langer #D 03.01.2001 #NI ** #NO Gepostet von: Barbara
Langer #NO EMail: Barbara-Langer@t-online.de

(1012) Tarhana-Suppe Türkei
Thu, 22 August 2019 14:26:10

Suite Rezept

Titel: Tarhana-Suppe (Türkei)
Kategorien: Suppe, Hackfleisch, Rind, Gemüse, Info
Menge: 1 Rezept

1 Zwiebel
2 Paprikaschoten
2 Tomaten
30 Gramm Butterschmalz
150 Gramm Hackfleisch vom Rind
1,5 Ltr. Fleischbrühe
100 Gramm Tarhana-Mehl
Salz
Pfeffer
0,5 Teel. Paprikapulver
3 Scheiben Weiß- oder Toastbrot
30 Gramm Butter

Zubereitung:
Zwiebel schälen und fein hacken. Paprika waschen, halbieren, Kerne
und Trennwände entfernen und in feine Streifen schneiden. Die
Tomaten an der Blüte über Kreuz einschneiden, mit kochendem Wasser
übergießen, kurz im Wasser liegen lassen, häuten und klein schneiden.
Brot in kleine Würfel schneiden.

Die Hälfte des Butterschmalzes in einem breiten Topf schmelzen, das
Fleisch darin anbraten, Zwiebel, Paprikaschoten und Tomaten nach und
nach dazugeben und mit anschmoren.

Die Brühe angießen, alles aufkochen lassen.

Den Topf von der Kochstelle nehmen und das Tarhana-Mehl unter
ständigem Rühren einrieseln lassen.

Bei schwacher Hitze die Suppe ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit
Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.

Das restliche Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die
Brotwürfel darin goldbraun rösten.

Die Brotwürfel separat zur Suppe servieren.

Info: Tarhana - ein Mehl aus Weizen, getrocknetem Joghurt und
Gewürzen ist eine türkische Spezialität. Tarhana ist in türkischen
Geschäften erhältlich.

Quelle: Türkische Küche
: Kreative Vielfalt köstlicher Speisen

erfasst: tom

#AT Tom Frank #D 24.04.2001 #NI ** #NO Gepostet von: Tom Frank #NO
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