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(1031) Teufelssosse
Thu, 22 August 2019 14:26:18

Suite Rezept

Titel: Teufelssosse
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 2 Portionen

0,5 Flasche Tomatenketchup
1 Essl. Sambal

(1030) Bohnenkraut
Thu, 22 August 2019 14:26:18

Suite Rezept

Titel: Bohnenkraut
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Keine Anga

Es sollte wegen seines
-- pfeffrig-scharfen
-- Geschmacks nur sparsam an
Bohnen- und Gurkensalate
-- oder Bohnengerichte
-- gegeben werden.
Getrocknet kann Bohnenkraut
-- sehr gut aufbewahrt
-- werden.

Zubereitung:
** Gepostet von F.-J. Brinkkötter Date: Wed, 24 Aug 1994

Erfasser: Franjo

Datum: 12.10.1994

Stichworte: Grundlagen, Information, Kräuter

(1029) Terrine und Pasteten, Top in Form
Thu, 22 August 2019 14:26:17

Suite Rezept

Titel: Terrine und Pasteten, Top in Form
Kategorien: Info, Terrine, Pastete
Menge: 1 Text

Terrine
Pastete

REF
-- Toni Kaiser
-- Meyers Modeblatt 45/98
-- Erfasst von Rene Gagnaux

Zubereitung:
Terrinen und Pasteten, einst nur Profis vorbehalten, erobern immer
öfters auch die Küchen von Hobbyköchinnen und -köchen. Es bedarf
nämlich keiner Hexerei, damit diese zarten, leichten Leckerbissen
auch weniger Geübten gelingen.

Es ist doch alles ganz einfach und so logisch: Teig und Füllung
herstellen, ersteren auswallen, Form und Deckel ausschneiden, die
Pastetenform auskleiden, den Inhalt einfüllen, mit dem Deckel
schließen, Dampflöcher und Dekor nicht vergessen, backen, sulzen,
kühl stellen und fertig. Das ist die ganze Pastetenhexerei! Und das
alles erst noch ohne Küchenstress, da Pasteten und Terrinen stets im
voraus zu bereitet werden. Nun, beide sind sie nicht nur eine
Augenweide auf dem Tisch, sondern sie zeigen sich auch kulinarisch
von der besten Seite und setzen jedem Menü die Krone auf. Darum
werden sie heute oft auch als die "Königlichen" gehandelt.

Tatsächlich zieht sich aber die Auffassung der "bäuerlichen
Einfachspeise" wie ein roter Faden durch ihre Geschichte. In der
Antike wurden sie schon während der Aufführung von Tragödien wie Eis
am Stiel zwischen den Sitzreihen verkauft, besonders während
langweiligen Passagen... In der Tat hat es im hellenischen Altertum
schon eine fortgeschrittene Pastetentradition gegeben. Famoses
Glanzprodukt war dabei eine Fleischpastete des Hellenen-"Bocuse"
Epainatos, eines unermüdlichen kulinarischen Pröblers, der als
"Innenleben" neben Fleisch auch Blut, Honig, Käse, Essig und
Würzkräuter verarbeitete. Die Verwendung von Blut zum Binden zeigt
eine erstaunliche Fortschrittlichkeit mediterraner Kochkunst, der
dann aber im Mittelalter ein jäher Absturz folgte; nach dem Vorbild
des Leibkochs von Tiberius (14-37 n. Chr.), Apicius, galt nun als
höchstes kulinarisches Ziel die Geschmacksmaskierung, also die
Nahrungsmittel möglichst anders auf den Tisch zu bringen, als sie
eigentlich von Natur aus schmeckten. Und was eignete sich da besser
als die Pastete mit ihrem kaschierten Inhalt!

Das änderte sich erst, als 1533 die verwöhnte florentinische
Patrizierstochter Katharina von Medici mit einer Schar auserlesener
italienischer Köche in ihrem Gefolge zu ihrem Angetrauten, dem
späteren König Heinrich II., nach Paris zog und den Franzosen den
ursprünglichen Geschmack der Speisen wieder beibrachte, etwa mittels
Kochen von Gemüse im eigenen Saft oder Grillieren statt Zerstückeln
großer Fleischstücke. Und dazu gehörte eben auch die Herstellung
kunstvoller Fleischpasteten. Der Einfluss der italienischen auf die
französische Kochkunst zeigt sich auch sprachlich: Aus "pasta"
(Teig) wurde französisch "Pate" und deutsch "Pastete".

Von Paris aus verbreitete und differenzierte sich die Pastetenkunst
nicht nur in Frankreich, sondern über ganz Europa hinweg. Pasteten
mit Zutaten aus Kalb, Hirsch, Reh, Hase, Ente, Pfau, Fisch, Spargeln,
Broccoli, Ochsenzunge, Kuheutern, Leber, Nieren, Spirituosen oder
auch mit Trüffeln zeigen, wie differenziert die Pastetenbäcker ihr
Handwerk nun verstanden. Der Gipfelpunkt wurde um 1778 mit der "Pate
de foie gras" des Pastetenbäckers Jean-Pierre Clause in Strassburg
erreicht, der Pastetenhochburg schlechthin. Die Gänseleberpastete
brachte seinem Arbeitgeber, dem Marechal de Contade, von König
Ludwig XV. einen Landbesitz in der Picardie und ihm selbst eine
Summe von 50 Goldstücken ein. Die Serienproduktion gerade dieser
Pastete nahm ihren Anfang, und noch heute werden in Strassburg mehr
Gänseleberpasteten und -terrinen hergestellt und genossen als
irgendwo sonst auf der Welt.

Der Unterschied zwischen Pastete und Terrine liegt übrigens in ihrem
"Kleid": Alles, was als Farce in einem Teigmantel daherkommt, ist
eine Pastete. Terrinen aber sind jene, die sich in schöner
Unverhülltheit als Farce präsentieren und damit unverfälscht den
reinen Genuss bieten. Die Farce, eine mehr oder weniger fein
gehackte aromatische Füllung aus rohen oder gekochten Produkten,
wird in eine Form gefüllt, die etwa mit Speck (intensiviert den
Geschmack der Farce und hält sie saftig) oder einem Schweinsnetz
ausgelegt ist und kommt allenfalls ins Wasserbad und/oder in den
Ofen.

Ob sie mit oder ohne Teigmantel besser schmeckt, darüber streiten
sich die Geister seit Jahrhunderten. Doch da sich über Geschmack
bekanntlich eben nicht streiten lässt, wird dieser wohl auch noch
ewig andauern. Einfacher hat es, wer sich ans Auge hält. Denn da ist
die Pastete mit ihren Teigornamenten ein wahrer ästhetischer Genuss,
ein Kunstwerk, das den Appetit auf ganz spezielle Art anregt. Doch
seien wir ehrlich: Beide sind sie Werke, auf die der Hersteller, ob
Profikoch oder Laienbäckerin, stolz sein darf. Das Schöne daran ist
ja gerade, dass Terrinen und Pasteten jedermann und jederfrau die
einzigartige Möglichkeit bieten, aus ganz gewöhnlichen Zutaten ein
außergewöhnliches Meisterwerk zu kreieren, das Auge und Gaumen ohne
Einschränkung zu begeistern vermag.

#AT Rene Gagnaux #D 12.07.2002 #NI ** #NO Gepostet von: Rene Gagnaux
#NO EMail: r.gagnaux@ch.inter.net

(1028) Tequila, Eine Kurzgeschichte
Thu, 22 August 2019 14:26:17

Suite Rezept

Titel: Tequila, Eine Kurzgeschichte
Kategorien: Info, Getränke, Tequila
Menge: 1 Text

Tequila

NACH EINEM TEXT VON
-- Claus Schweitzer
-- erfasst von Rene Gagnaux

Zubereitung:
Auch Schnäpse mit einer alten Tradition können in unserer Zeit
mithalten. In dieser Hinsicht ist Mexiko mit seinem Tequila ein
großer Coup gelungen.

Tequila ist das heilige Wasser der Azteken-Gottkönige und existierte
bereits vor den europäischen Schnäpsen. Hergestellt wird dieses
Göttergetränk auf der Basis einer etwas ausgefallenen Pflanze: der
blaugrünen Agave, die nur in Mittelamerika vorkommt und
ausschließlich von den Mexikanern als Rohstoff verwendet wird.

Diese eigenartige, einem Kaktus gleichende Pflanze erfordert vom
Züchter vor allem Geduld: Unter der glühenden Sonne hält sie sich
zehn Jahre lang in einem vegetativen Zustand und blüht dann ein
einziges Mal. Während der Blüte findet man die Frucht - die pina
inmitten der langen grünen Blätter.

Den Brenner interessiert allein die Frucht, die Blätter werden von
der Textilindustrie als Fasern verarbeitet. Die pinas werden 36
Stunden lang gekocht. Nach dem Zerkleinern und Pressen erhält man
einen Zuckersaft, der in einigen Stunden gärt.

Die mexikanische Schnapsbrennerei hat eine lange Tradition. 1758
baute Don Jose Antonio de Cürvo auf dem Stück Land, das ihm der
spanische König zugewiesen hatte, Agaven an und verkaufte seit 1795
einen daraus gebrannten Schnaps. Er lebte in der Nähe des Dorfes
Tequila, und so erklärt sich der Name seines Schnapses, der sich
immer besser absetzen ließ. Heute ist Jose Cürvo der meistverkaufte
Tequila auf der Welt.

Der internationale Siegeszug des Tequila begann in den USA, wo er
bei den Besuchern der vielen mexikanischen Restaurants erste Freunde
fand, bevor er zu einer echten Modeerscheinung wurde. Dann schwappte
die Begeisterung auch nach Europa über, und es entstanden viele neue
Marken. Einige unter ihnen erinnern an die Ursprünge dieses
Schnapses, wie der Jalisco, dessen Name sich von dem mexikanischen
Bundesstaat ableitet, in dem er zunächst hergestellt worden war,
oder der Herradura, Sauza, Olmeca und andere große traditionelle
Marken.

Wie beim mexikanischen Bier, das sich in Mitteleuropa zum
Dauerbrenner entwickelte, diente auch beim Tequila die ungewohnte
Fremdartigkeit als ein gutes Verkaufsargument. Markennamen wie
Mariachi, Montezuma, San Jose oder Yucatan geben diesem Schnaps das
folkloristische Flair und die geheimnisvolle Aura der Exotik Mexikos.
In den Flaschen einiger Marken schwimmt ein kleiner weißer Wurm, der
durch den Alkohol konserviert wird.

Außerdem weckten spezielle Trinkriten die Neugier der Außenstehenden.
Traditionell wird der Tequila in einem kleinen, hohen und engen Glas
serviert. Auf einer Untertasse befinden sich Salz und einige
Limonenscheiben. Man streut etwas Salz auf den Handrücken, träufelt
etwas Limonensaft darüber, leckts es auf und trinkt sein Glas in
einem Zug leer. Eine andere Art, Tequila zu trinken, heißt rapido:
Man bestellt einen Tequila mit Tonic, bedeckt das Glas mit der Hand,
schlägt es kurz gegen den Tisch, wodurch das Tonic aufschäumt, und
trinkt es in einem Zug aus.

Die Cocktails werden weniger spektakulär getrunken, haben aber dem
Tequila ebenfalls zu Ansehen verholfen. Gesellschaftsfähiger
Cocktailklassiker ist der Tequila Sunrise, der mit Orangensaft und
Grenadinesirup gemixt wird.

Margarita besteht aus Tequila, einem Triple-Sec (oder Cointreau) und
Limonensaft und wird auf Eis serviert. Wieviel Tequila man in den
Shaker gibt, ist reine Geschmackssache. Margarita wird in einer
Cocktailschale serviert, die in einem Zitronenviertel gedreht und
auf eine mit Salz gefüllte Untertasse gestülpt wurde. Viele
europäische Mixer servieren Margaritas immer noch randvoll. Gläser,
die Salz- oder Zuckerränder haben, sollten aber niemals bis obenhin
aufgefüllt werden, da sich sonst Salz oder Zucker mit dem Drink
vermischen, außerdem sieht es unansehnlich aus. Und wie für alles,
gilt auch hier: Das Auge genießt mit.

#AT Rene

(1027) Tempura
Thu, 22 August 2019 14:26:17

Suite Rezept

Titel: Tempura
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Keine Anga

Hallo,
Wie wär es mal mit Tempura
-- - einer Idee die
-- eigentlich aus
Europa stammt:
-- Portugisische Mönche,
-- die Mitte des 17.
Jahrhunderts Japan zu
-- missionieren trachteten,
-- konnten nur mit
Einem Rezept dauerhaft
-- überzeugen - ihre
-- Fritura, jener in Teig
Getauchte, schwimmend
-- ausgebackene Fisch, fand
-- sofort großen
Anklang.
Tempura (die Betonung liegt
-- auf der letzten Silbe)
-- ist geradezu
1 Nationalgericht. Am
-- liebsten isst man es in
-- einem darauf
Spezialisierten Restaurant,
-- wo entsprechende
-- Sorgfalt geübt
Wird: Wo das Ausbackfett
-- regelmäßig erneuert
-- wird (mehr als
Zweimal sollte man es
-- eigentlich nicht
-- verwenden), wo der Teig
Immer frisch angerührt
-- wird (er sollte nämlich
-- eisgekühlt sein,
Dann wird die Hülle
-- besonders duftig und
-- knusprig) und wo
Vorzügliche Zutaten
-- Verwendung finden.
Was in den dünnflüssigen
-- Teig getaucht wird,
-- unterliegt keiner
Festen Regel. Das kann
-- jegliche Art von Fisch
-- und
Meeresfrüchten sein;
-- Gemüse in dünnen
-- Scheiben, auch
Kartoffeln; es können
-- Pilze sein oder rohe
-- Nudeln, die im
Heißen Fettbad kross
-- werden und lustige
-- Formen annehmen; auch
Kräuter.
Dazu gibt es einen Dip aus
-- Mirin, Sojasauce und
-- Wasser, in dem
Nori eingeweicht wurde. Man
-- würzt ihn sich mit fein
-- geriebenen
Rettich und Ingwer nach.
-- Mirin ist übrigens ein
-- japanischer
Kochwein, und Nori heißen
-- die Algenblätter.

Zubereitung:
** From: BOLLERIX@WILAM.north.de Date: Fri, 29 Apr 1994 Newsgroups:

zer.t-netz.essen

Erfasser: Bollerix

Datum: 14.06.1994

Stichworte: Tempura, Fettgebackenes, Japanisch, Zer

(1026) Temperieren von Schokolade
Thu, 22 August 2019 14:26:16

Suite Rezept

Titel: Temperieren von Schokolade
Kategorien: Schoko, Info, Backen
Menge: 1 Jede menge

Zutaten:

QUELLE
http://www.theobroma-
cacao.
de
Erfasst 30.11.02 von
H.W. Hans Kuntze, CMC

Zubereitung:
Temperieren Theorie: Das Temperieren ist notwendig um der Schokolade
beim Abkühlen die richtige Kristallform zu geben. Ist die Schokolade
geschmolzen und hat sie eine Temperatur von über 35°C so enthält sie
keine Kristalle. Kühlt die Schokolade ab so entsteht je nach
Temperatur eine von 6 verschiedenen Kristallformen. Davon ist aber
nur eine Form gewünscht, da nur diese die folgenden positiven
Eigenschaften beim Endprodukt bietet:

schöne glänzende Oberfläche Härte / guter Bruch zart schmelzender
Charakter gute Schrumpffähigkeit angenehme Farbe Ohne Temperieren
oder durch falsches Temperieren entstehen auch andere Kristallformen.

Deren Folgen für das fertige Produkt sind:

: grauweiß gesprenkelter Schokolade
: keine Schrumpffähigkeit
: körnige und brüchige Struktur
: schnelles Schmelzen bei Berührung
: Probleme beim lösen aus der Form

Was geschieht beim Temperieren?

Die Schokolade kühlt ab und es bilden sich je nach Temperatur
verschiedene Kristallformen, siehe Grafik. Die verschiedenen Formen
sind hier der Einfachheit halber durchnumeriert (normalerweise
verwendet man griechische Buchstaben).

Beim Abkühlen der Schokolade entstehen je nach Temperatur Kristalle
aller 6 Formen. Um die 5 unerwünschten Formen wieder zu beseitigen
macht man sich die unterschiedlichen Schmelzpunkte der
Kristallformen zu nutze. Während die 5 schlechten Formen bei
Temperaturen über 27°C wieder schmelzen, besteht die gute Form bis
34,5°C (bei dunkler Schokolade). Man erwärmt die Schokolade also
wieder auf über 27°C und erhält so eine Schokolade in der nur die
gute Kristallform vorhanden ist. Es muß darauf geachtet werden, dass
die temperierte Schokolade nicht wieder zu heiß wird. Sonst
schmelzen die guten Kristalle ebenfalls und ein erneutes Temperieren
ist notwendig. Die maximalen Temperaturen für die temperierte
Schokolade sind 34,5°C für dunkle Schokolade, 32,5°C für
Milchschokolade und 31,5°C für weiße Schokolade. Da die maximalen
Temperaturen vom Fettgehalt der Schokolade abhängig sind, können die
Werte bei unterschiedlichen Schokoladen leicht schwanken.

Die ideale Verarbeitungstemperatur ist
: Für dunkle Schokolade 31°C - 32°C
: Für Milchschokolade 29°C - 30°C
: Für weiße Schokolade 27°C - 28°C

Praxis: Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Schokolade zu
Temperieren, hier sind zwei Methoden beschrieben die in jedem
Haushalt durchgeführt werden können:

Möglichkeit 1: Auf einer kühlen Arbeitsfläche Ihr braucht eine kühle
Arbeitsfläche (am besten Marmor), einen Spachtel und natürlich
geschmolzene Schokolade.

Gebt etwa 2/3 der geschmolzenen Schokolade auf die Arbeitsplatte.
Haltet die Schokolade mit Hilfe des Spachtels ständig in Bewegung.
Am einfachsten ist es wenn Ihr die Schokolade abwechselnd über die
Arbeitsfläche verstreicht und dann wieder zur Mitte zusammenschiebt.
Sobald die Schokolade sich verdickt (bei ca. 27°C bis 28°C für
dunkle Schokolade), hat die Kristallisation begonnen und Ihr könnt
zu Schritt 2 weitergehen. Die vorkristallisierte Schokolade gebt Ihr
jetzt wieder zu der im Topf verbliebenen Schokolade und rührt sie
gut um, so das eine gleichmäßige Masse entsteht. Idealerweise hat
die Schokolade jetzt eine Temperatur von 31°C bis etwa 32°C, für
dunkle Schokolade. Die Schokolade kann jetzt zum Beispiel zum
überziehen von Pralinen verwendet werden. Ist die Temperatur noch zu
hoch, muß man erneut einen Teil der Schokolade auf der Marmorplatte
bearbeiten und wieder zurückgeben. Dickt die Masse während der
Verarbeitung zu stark ein, vorsichtig etwas erwärmen. Darauf achten,
dass die Schokolade nicht zu heiß wird, da sonst erneut temperiert
werden muß. Möglichkeit 2: Vorkristallisierung mit Schokolade Ihr
braucht geschmolzene Schokolade und gehackte Schokolade (oder
Schokoladencallets).

Gebt die gehackte Schokolade oder die Callets zu der geschmolzenen
Schokolade und rührt das ganze gut um. Die feste Schokolade schmilzt
und verteilt ihre stabilen Kristalle in der Masse. Außerdem kühlt
die geschmolzene Schokolade auf die gewünschte
Verarbeitungstemperatur ab. Wieviel feste Schokolade Ihr
hinzugegeben müßt, hängt von der Temperatur der geschmolzenen und
festen Schokolade ab. Hat die geschmolzene Schokolade eine
Temperatur von etwa 40°C und die feste Schokolade etwa
Raumtemperatur, dann müßt Ihr etwa 15 % bis 20 % gehackte Schokolade
oder Callets hinzugeben.

(1025) Teltower Rübchen
Thu, 22 August 2019 14:26:16

Suite Rezept

Titel: Teltower Rübchen
Kategorien: Gemüse, Frisch, Rübe, Info
Menge: 1 Rezept

500 Gramm Rübchen
Salz
Zucker
Butter; zum Andünsten

ERFASST *RK* AM16.12.94 VON
-- Ulli Fetzer
-- NORDTEXT

Zubereitung:
Die Teltower Rübchen schälen, halbieren und garkochen. Zucker mit
Butter in einer Pfanne leicht verrühren und die vorgegarten Rübchen
darin kurz wenden, so dass sie etwas Farbe und Süßlichkeit annehmen.

Info:

Die Teltower Rübchen sind einen berühmte Zuchtform der weißen Rüben,
die in den Sandböden der Mark Brandenburg angebaut werden (märkische
Rübe). Die winzigen, meist braunen, würzig-süßen Wurzeln gelten als
Gemüsedelikatesse.

#AT Ilka Spieß #D 25.11.2001 #NI ** #NO Gepostet von: Ilka Spieß #NO
EMail: Ilka.Spieß@gmx.de

(1024) Teig zum Einhüllen
Thu, 22 August 2019 14:26:15

Suite Rezept

Titel: Teig zum Einhüllen
Kategorien: Teig, Info, Grundrezept
Menge: 1 Rezept

200 Mehl
200 Mascarpone
200 Butter
1 Salz

Zubereitung:
Mehl in eine Schüssel sieben, Mascarpone, Butter und Salz dazugeben
und mit den Knethaken zuerst kurz auf niedrigster Stufe, dann auf
höchster Stufe zu einem glatten Teig verkneten. Teig in Folie
gewickelt einige Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank ruhen
lassen.

Ergibt einen hervorragenden Teig zum Einhüllen von Braten (z.B.
Filet Wellington) oder auch als Basis für Zwiebelkuchen, quiches usw.
Immer dann, wenn Mürbteig als Teig angegeben wird. Vorteil gegenüber
Mürbeteig-Arten: Der Teig wird insbesondere im Bereich unter dem
Fleisch/Belag nicht so leicht "kletschig". Er ähnelt in der Art
einem Blätterteig, ist aber nicht so aufwändig und nicht so
"blättrig".
:Stichworte : Grundrezept, Info, Teig
:Notizen (*) : Quelle: Erfasst *RK* 28.01.03 von Friedhelm Topp
:Notizen (**) : Gepostet von: Friedhelm Topp
: : EMail: ftopp@gmx.de

(1023) Teekunde 3
Thu, 22 August 2019 14:26:15

Suite Rezept

Titel: Teekunde 3
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Keine Anga

Hallo Alle
So, letzter Teil:
Bei etwas besseren Tees
-- findet man normalerweise
-- eine
Qualitätsbezeichnung.
-- Diese ist allerdings
-- "kodiert". Sie besteht
-- aus
1 Folge von Buchstaben. Diese
-- möchte ich hier mal
-- erklären:
TGFOP ist die
-- Qualitätsbezeichnung
-- für einen guten Tee.
-- Diese
Buchstaben stehen für
-- Tippy Golden Flowery
-- Orange Pekoe. Tippy
-- heißt
Spitzen, Golden hat wohl
-- was mit der Farbe zu tun,
-- Flowery bezeichnet
1 "blumiges" Aroma, Orange
-- ist eine Verunstaltung
-- des Namens
Oranien (Königshaus in
-- Holland), und was ekoe
-- heißt, weiß ich auch
Nicht.
Weniger gute Qualitäten
-- kann man nun daran
-- erkennen, dass von vorne
1 Oder mehrere dieser
-- Buchstaben weggelassen
-- werden. Also die
Nächstmindere Qualität
-- heißt dann "GFOP". Und
-- so weiter.
Bei diesen
-- Qualitätsbezeichnungen
-- handelt es sich immer um
-- sogenannte
Blatt-Tees. Einen Broken-
-- Tee erkennt man an einem
-- "B" zwischen dem
"F" und dem "O", also z.B.
-- "GFBOP". Bei einem
-- Broken Tee handelt es
Sich sozusagen um einen
-- "zerkrümelten" Blatt-
-- Tee. Broken sind
Ergiebiger und kräftiger
-- und herber im Geschmack
-- als vergleichbare
Blatt-Tees.
Die mindeste
-- Qualitätsbezeichnung,
-- die mir je untergekommen
-- ist, ist
Übrigens "OP" bzw. "BOP".
-- Wenn keine
-- Qualitätsbezeichnung
-- dransteht,
Dann handelt es sich
-- möglicherweise um
-- "Dust". Das ist der
-- Staub, der
Beim Brechen der
-- Teeblätter runterfällt.
-- Der wird dann
Zusammengekehrt und in
-- Teebeutel abgefüllt.
Ach ja, ich kann mich noch
-- ganz dunkel erinnern,
-- dass vor dem "T"
Auch noch Buchstaben stehen
-- können. Leider habe ich
-- schon so lange
Keinen so guten Tee mehr
-- getrunken, dass ich
-- vergessen habe, was
Genau davor steht. Wenn ich
-- mich richtig erinnere,
-- kann da noch ein
"S" davor stehen.
-- Vielleicht kann ja
-- Jemand genauere Auskunft
-- geben.
Und noch eine kleine
-- Bemerkung am Rande: von
-- entscheidender Bedeutung
Für die Qualität des
-- Endproduktes ist das
-- Wasser. Kalk z.B. schadet
Sehr. Auch Eisen gibt einen
-- seltsamen Beigeschmack.
-- Wer in einer
Gegend mit stark belastetem
-- Wasser wohnt, und
-- trotzdem gerne guten
Tee genießen möchte,
-- sollte sich vielleicht
-- einen Wasserfilter
Zulegen. In Spanien kann
-- man übrigens sehr gut
-- das Wasser verwenden,
Das dort als
-- "Mineralwasser" verkauft
-- wird. Das ist nämlich
-- einfach
Naturbelassenes Wasser aus
-- den Gletschern der
-- Sierra Nevada oder
Ähnlichen Gegenden, ohne
-- Kohlensäure. Das ist
-- recht gut geeignet.

Zubereitung:
** Gepostet von Siegfried Gipp Date: Wed, 24 Aug 1994

Erfasser: Siegfried

Datum: 31.03.1995

Stichworte: Tee, Grundlagen

(1022) Teekunde
Thu, 22 August 2019 14:26:14

Suite Rezept

Titel: Teekunde
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Keine Anga

Hallo Alle
Hier folgt mal eine kleine
-- Abhandlung über
-- Teesorten. Ich habe das
-- so
Einfach aus dem Gedächtnis
-- geschrieben. Falls
-- irgendwo ein Fehler
Drin sein sollte, bitte mir
-- mitteilen.
Zunächst einmal die Sorten.
Es gibt zwei verschiedene
-- Teesträucher. Der eine
-- ist der
Assam-Teestrauch, der
-- andere ist der
-- Chinesische Teestrauch.
-- Der
Assam ist die Wildform,
-- während der chinesische
-- eine über
Jahrtausende domestizierte
-- Form ist. Assam schmeckt
-- kräftiger,
Chinesisch etwas feiner.
-- Assam wird am Besten in
-- Hochlagen, der
Chinesische wird besser in
-- etwas tieferen und
-- wärmeren Lagen.
Allgemein bekannt sind die
-- Assam-Tees. Es gibt aber
-- ganz in der Nähe
Dieser Region noch eine
-- Andere, die noch bessere
-- Tees produziert:
Darjeeling. Dies sind sehr
-- hohe Lagen. Es wird
-- dreimal pro Jahr
Geerntet.
Die erste Ernte wird "First
-- Flush" genannt. Das sind
-- die Zarten
Frühjahrsblätter. Der Tee
-- schmeckt entsprechend
-- sehr frisch, leicht
Säuerlich. Pur ist mir
-- dieser Tee etwas zu
-- ungewöhnlich. Aber als
Mischung mit einem Drittel
-- First Flush und zwei
-- Drittel Second Flush
Ist das genial. Es gibt
-- nichts besseres. First
-- Flush ist allerdings
Nicht das ganze Jahr über
-- zu haben.
Die zweite Ernte, "Second
-- Flush", ist kräftiger
-- im Geschmack und in
Der Farbe. Während ein
-- First Flush im Aufguss
-- hellgelb mit leichtem
Grünstich ist, ist ein
-- Second Flush kräftig
-- Goldgelb. Das ist der
Normale
-- "Gebrauchsdarjeeling".
Die dritte Ernte ist sehr
-- kräftig (für einen
-- Darjeeling), und
Dunkelgelb bis leicht
-- bräunlich im Aufguss.
-- Das ist ein prima Tee
-- für
Kalte Winterabende und
-- eignet sich sogar zum
-- Mischen mit Rum, oder
Noch besser, Whisky.
Was kaum bekannt ist, ist,
-- dass es aus Darjeeling
-- sogar einen grünen
Tee gibt. Schmeckt sehr
-- eigenartig, ist aber
-- prima für heiße
Sommertage. Könnte ich mir
-- auch als Eistee gut
-- vorstellen.
Aus Assam bekommt man
-- meines Wissens nach kaum
-- einen First Flush.
Auch die anderen beiden
-- Ernten bekommt man
-- selten pur, meistens
Werden hier Second Flush
-- und Third Flush gemischt.
-- Der Tee ist etwas
Kräftiger und dunkler als
-- Darjeelings.
Interessante Tees des Assam
-- Teestrauches bekommt man
-- auch aus Java
Und Sumatra. Und in letzter
-- Zeit auch aus Afrika,
-- speziell aus Kenia.
Die Java- und Sumatra Tees
-- sind sehr gehaltvoll,
-- wirken aber meiner
Meinung nach etwas "schwer".
-- Ach ja, Ceylon hätte
-- ich fast vergessen.
Das ist auch ein Assam-Tee,
-- etwas feiner im
-- Geschmack als Assam.
Schade ist, dass durch die
-- dortige Teewirtschaft
-- die Qualität
Weitgehend zugunsten von
-- Masse abgeschafft wurde.
-- Aber wenn man etwas
Glück hat, kann man von
-- dort erstklassige Tees
-- bekommen. Ich hatte
Mal einen aus Ceylon,
-- unfermentiert, ganze
-- Blätter, leicht
-- silbriger
Glanz. Nannte sich "Silver
-- Bloßom". Hat über
-- dreißig Mark per
Hundert Gramm gekostet. War
-- aber das Beste, was ich
-- je hatte.

Zubereitung:
** Gepostet von Siegfried Gipp Date: Wed, 24 Aug 1994

Erfasser: Siegfried

Datum: 31.03.1995

Stichworte: Tee, Grundlagen