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(471) Mineralwasser 33
Thu, 22 August 2019 14:22:22

Suite Rezept

Titel: Mineralwasser 3/3
Kategorien: Getränk, Alkoholfrei, Info
Menge: 1 Rezept

-- Internetserver der
-- deutschen Mineralwasser-
-- industrie
-- gepostet von
-- Jörg Weinkauf

Zubereitung:
Mineralwasser aus dem Wasserhahn?

Die vorangegangenen Ausführungen machen deutlich, dass nicht - wie
häufig angenommen - der Gehalt an Kohlensäure das typische Merkmal
von natürlichem Mineralwasser ist. Schließlich gibt es auch stille
Mineralwässer, die ebenso alle genannten Anforderungen ursprüngliche
Reinheit, ernährungsphysiologische Wirkungen, amtliche Anerkennung,
Abfüllung am Quellort - erfüllen. Ob man ein kräftig sprudelndes
oder ein Mineralwasser mit wenig Kohlensäure wählt, ist in erster
Linie Geschmackssache. Für eine gesundheitsbewusste Ernährung ist
nicht die Menge an Kohlensäure, sondern die Reinheit und der Gehalt
an Mineralien und Spurenelementen entscheidend. Insofern ist es auch
ein Irrtum zu glauben, man könne sich mit einem Gerät, mit dessen
Hilfe Leitungswasser mit Kohlensäure versetzt wird, zu Hause sein
eigenes Mineralwasser herstellen. äNatürliches Mineralwassero ist
die gesetzlich geschützte Bezeichnung für Wässer, die den strengen
Anforderungen der Mineral- und Tafelwasserverordnung genügen. Auch
die Bezeichung äSprudelo ist für mit Kohlensäure versetztes
Leitungswasser nicht zulässig, denn diese Bezeichnung ist gesetzlich
natürlichem Mineralwasser vorbehalten. Unter Sprudel versteht man
solche Mineralwässer, die unter dem natürlichen Druck der
Kohlensäure im wesentlichen von selbst aus der Quelle sprudeln oder
bei der Abfüllung mit Kohlensäure versetzt werden.

Mehr als ein Durstlöscher

Die Mineralstoffe und Spurenelemente, die in natürlichem
Mineralwasser enthalten sind, sind ebenso wie Vitamine
lebensnotwendige Substanzen. Der menschliche Körper kann sie nicht
selbst herstellen, deshalb müssen sie mit der täglichen Nahrung in
ausreichender Menge zugeführt werden. Die Mineralien werden auch
Mengenelemente genannt, weil sie dem Körper in einer Menge von bis
zu mehreren Gramm pro Tag zugeführt werden müssen und ihr Anteil im
Körper im Vergleich zu den Spurenelementen sehr viel höher ist.
Bestimmte Eigenschaften der Mineralstoffe machen Leben erst möglich.
So geben sie als Bausteine für Gewebe und Skelett dem Körper seine
Struktur und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der
Stoffwechselfunktionen. In winzigen Mengen benötigt der Körper auch
Spurenelemente. Ihr Anteil im Körper ist zwar gering - eben nur in
Spuren nachweisbar - aber sie gelten dennoch als wichtige
äfunktionsfördernde Nahrungsinhaltsstoffeo. Sie greifen praktisch in
alle Stoffwechselvorgänge des Körpers fördernd ein. Mineralstoffe
und Spurenelemente können in unterschiedlicher Zusammensetzung in
natürlichen Mineralwässern enthalten sein, je nach Beschaffenheit
der Gesteinsschichten, die das Mineralwasser durchflossen hat.

Aufgrund dieser Eigenschaften ist natürliches Mineralwasser mehr als
nur ein Durstlöscher, denn es trägt dazu bei, den
Mineralstoffhaushalt des Körpers im Gleichgewicht zu halten.

H Quelle:

#AT Jörg

(470) Mineralwasser 23
Thu, 22 August 2019 14:22:21

Suite Rezept

Titel: Mineralwasser 2/3
Kategorien: Getränk, Alkoholfrei, Info
Menge: 1 Rezept

-- Internetserver der
-- deutschen Mineralwasser-
-- industrie
-- gepostet von
-- Jörg Weinkauf

Zubereitung:
Nur das Beste ist gut genug

Der Kasten mit Mineralwasserflaschen gehört in immer mehr deutschen
Haushalten ganz selbstverständlich dazu. Der jährliche Pro-Kopf-
Verbrauch an Mineralwasser aus deutschen Brunnen hat sich in den
alten Bundesländern mittlerweile oberhalb der 100 Liter-Grenze
eingependelt, und die neuen Bundesländer holen kräftig auf.

Was nicht alle Mineralwasser-Trinker wissen: Nur ein Wasser, das
ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllt, darf sich auch Mineralwasser
nennen. Diese Anforderungen sind in der Mineral- und
Tafelwasserverordnung (MTV) vom 1. August 1984 genau festgelegt. In
der MTV steht unter anderem, wann ein Mineralwasser sich so nennen
darf, was auf dem Etikett stehen und wie es verpackt sein muss.

äNatürliches Mineralwassero ist eine gesetzlich geschützte
Bezeichnung. Nur ein Wasser, dass folgende Anforderungen erfüllt,
darf als natürliches Mineralwasser bezeichnet werden:

Es muss aus einem unterirdischen Wasservorkommen stammen und von
ursprünglicher Reinheit sein. Um diese natürliche Reinheit bis zum
Verbraucher zu bewahren, muss es direkt an der Quelle abgefüllt
werden. Es muss aufgrund seiner Mineralien und Spurenelemente
ernährungsphysiologische Wirkungen haben; die Inhaltstoffe des
natürlichen Mineralwassers tragen zum täglichen Bedarf des
menschlichen Organismus an diesen Stoffen bei und verleihen einem
Mineralwasser insofern erwünschte Eigenschaften. Darüber hinaus muss
natürliches Mineralwasser - übrigens als einziges deutsches
Lebensmittel - amtlich anerkannt sein.

Um diese amtliche Anerkennung zu erhalten, wird das Wasser in einem
sehr aufwendigen Verfahren geprüft. Mehr als 200 Untersuchungen
werden durchgeführt, bevor ein Wasser sich Mineralwasser nennen darf.
Es darf in seiner natürlichen Beschaffenheit nicht verändert werden.
Beim Naturprodukt Mineralwasser dürfen nur wenige
Behandlungsverfahren durchgeführt werden. Erlaubt sind lediglich der
aus optischen und geschmacklichen Gründen notwendige Entzug von
Eisen und Schwefel und Entzug oder Zusatz von Kohlensäure. Werden
diese Veränderungen vorgenommen, müssen sie auch auf dem Etikett
angegeben werden. Die Einhaltung der Bestimmungen wird von der
amtlichen Lebensmittelaufsicht laufend überwacht.

Wasser ist nicht gleich Wasser

Der Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen an natürlichem Mineralwasser
ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Den Löwenanteil
der Nachfrage befriedigen dabei über 240 deutsche Brunnenbetriebe,
die dem Verband Deutscher Mineralbrunnen (VDM) und der
Genossenschaft Deutscher Brunnen (GDB) angeschlossen sind.

Sie bieten ihre Varianten als kräftig sprudelnde, kohlensäurearme
oder stille Mineralwässer an. Ob ein Mineralwasser von einem dem
Verband angeschlossenen Brunnen stammt, ist für Händler und
Verbraucher leicht zu erkennen - stärker kohlensäurehaltige Wässer
werden in die typische äPerlenflascheo, Mineralwässer mit wenig
Kohlensäure und stille Mineralwässer sowie Heilwässer in die grüne
Brunneneinheitsflasche abgefüllt. Beide Flaschentypen tragen die
Kennzeichnung äGDB Leihflasche Deutscher Brunneno.

Der Verbraucher kann heute zwischen rund 350 Mineralwässern und etwa
65 Heilwässern aus deutschen Brunnen sowie mehreren Quell- und
Tafelwässern wählen. Der folgende Überblick zeigt, dass die
Unterscheidung der verschiedenen Wasserarten gar nicht so
kompliziert ist. Denn in der Mineral- und Tafelwasserverordnung
(MTV) ist genau geregelt, welches Wasser sich wie nennen darf.
Welche Bestimmungen für Mineralwasser gelten, wurde bereits
erläutert. Auch die anderen Wasserarten sind klar definiert:

Quellwasser stammt wie Mineralwasser aus unterirdischen
Wasservorkommen. Es muss jedoch keine ernährungsphysiologische
Wirkung nachweisen und bedarf keiner amtlichen Anerkennung. In
seiner Zusammensetzung hat Quellwasser allen Kriterien zu genügen,
die für Trinkwasser vorgeschrieben sind.

Tafelwasser ist kein Naturprodukt, sondern eine Mischung
verschiedener Wasserarten und anderer Zutaten. Tafelwasser muss
keine ernährungsphysiologische Wirkung nachweisen und bedarf keiner
amtlichen Anerkennung. Hinweise auf eine bestimmte geographische
Herkunft und Angaben über die chemische Zusammensetzung sind nicht
erlaubt, denn Tafelwasser kann an jedem beliebigen Ort hergestellt
und abgefüllt werden. Um eine Verwechslung mit natürlichem
Mineralwasser auszuschließen, dürfen Quell- und Tafelwässer in ihrem
Namen weder den Begriff änatürlicho enthalten, noch einen Brunnen-
oder Quellnamen tragen.

Heilwasser ist ein sogenanntes Fertigarzneimittel und unterliegt der
Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und
Medizinprodukte in Berlin. Es stammt wie Mineralwasser aus
unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen und
muss ebenfalls direkt an der Quelle abgefüllt werden. Aufgrund
seiner besonderen Zusammensetzung besitzt Heilwasser
krankheitsheilende, -lindernde oder vorbeugende Wirkungen. Seine
therapeutische Wirksamkeit ist nachgewiesen und amtlich bestätigt. ~

#AT Jörg

(469) Mineralwasser 13
Thu, 22 August 2019 14:22:21

Suite Rezept

Titel: Mineralwasser 1/3
Kategorien: Getränk, Alkoholfrei, Info
Menge: 1 Rezept

-- Internetserver der
-- deutschen Mineralwasser-
-- industrie
-- gepostet von
-- Jörg Weinkauf

Zubereitung:
Mineralwasser - eine Spezialität der Natur

Dass Wasser die wertvollste Ressource für den Menschen darstellt,
ist hinreichend bekannt. Wie stark der Mensch von dem kostbaren Nass
abhängig ist, beweist die Tatsache, dass er nur wenige Tage ohne
Flüssigkeit auskommen kann. Für Ernährungswissenschaftler und
Mediziner ist Wasser aber mehr als nur die chemische Formel H2O. Der
Wasserhaushalt des Menschen wird durch das Verhältnis von Verlust
und Zufuhr bestimmt. Mit Wasser als Vermittler werden die Nähr- und
Wirkstoffe zu den einzelnen Organen befördert. Die täglich benötigte
Flüssigkeitszufuhr liegt bei rund 2,5 Litern. Bei der
Wasserausscheidung werden nicht nur Wasser, sondern auch
Mineralstoffe und Spurenelemente mit ausgeschieden. Daher benötigt
der Körper also nicht nur Wasser, sondern auch ausreichend
Mineralstoffe und Spurenelemente.

Diese sind - wie schon der Name sagt - in natürlichem Mineralwasser
enthalten. In natürlichem Mineralwasser liegen die Mineralstoffe
sowie Spurenelemente in einer besonders körperfreundlichen Form,
nämlich gelöst, vor. In dieser Form können sie vom Organismus
besonders leicht aufgenommen werden.

Wie Mineralwasser entsteht

Deutschland ist verhältnismäßig niederschlags- und damit wasserreich.
Im Wasserkreislauf fließen die Niederschläge zu einem Teil bereits
als Oberflächenwasser auf der Erdoberfläche ab. Ein Teil des
Niederschlagswassers versickert jedoch in den tieferen Untergrund.
Während des Sickervorgangs, der einige hundert Jahre dauern kann,
wird dieses sogenannte Tiefenwasser bei seiner Wanderung durch Kies-,
Schotter- und Sandschichten gefiltert und gereinigt.

Die verschiedenen Gesteinsschichten haben dabei jedoch nicht nur
eine Filterfunktion: Das Wasser löst aus ihnen Mineralien und
Spurenelemente, die dem Mineralwasser dann seinen individuellen
Geschmack geben. Zu den geochemischen Vorgängen gehört auch die
Anreicherung mit Kohlensäure. Sie kann dem Tiefenwasser in
beträchtlicher Menge zum Beispiel durch vulkanische Vorgänge
zugeführt werden. Nur solches Tiefenwasser, das seinen Ursprung in
einem unterirdischen, vor jeglichen Verunreinigungen geschützten
Wasservorkommen hat, darf als natürliches Mineralwasser bezeichnet
werden. Es darf keine Stoffe enthalten, die auf eine durch
Menschenhand verursachte Verschmutzung hindeuten.

In Deutschland gibt es rund 250 Mineralbrunnenbetriebe und über 500
amtlich anerkannte Mineralwasser- Quellen, die weit verstreut liegen.
Dabei kommen Mineralquellen mit stark mineralhaltigen Wässern nur in
ganz bestimmten Gebieten vor. Es sind solche Gegenden, in denen in
erdgeschichtlich relativ später Zeit (vor ca. 200 bis 70 Millionen
Jahren) vulkanische oder tektonische Störungen auftraten: unter
anderem Eifel, Ober- und Mittelrheintal und Südwestdeutsche
Schichtstufenlandschaft. Nur hier hat das Wasser die Möglichkeit,
viele verschiedene Gesteinsschichten zu durchlaufen und dabei in
größeren Mengen Mineralien aufzunehmen. Aber auch in anderen
Gebieten können Mineralquellen liegen. Da hier jedoch die
geologischen Bedingungen anders sind, enthalten diese Wässer in der
Regel geringere Mengen an Mineralstoffen.

Die Formation und Zusammensetzung der Gesteinsschichten sind
regional also sehr verschieden. Deshalb gibt es auch Mineralwässer
in den unterschiedlichsten Zusammensetzungen. Jedes Mineralwasser
weist damit einen individuellen Mineraliengehalt auf, der natürlich
Einfluss auf den Geschmack hat.

Die reichhaltigen Wasservorkommen werden durch Bohrungen, die
mehrere hundert Meter in die Tiefe reichen können, erschlossen. Die
weitverbreitete Vorstellung, dass mit diesen Bohrungen unterirdische
Seen angezapft werden, ist übrigens falsch. Das Mineralwasser
befindet sich vielmehr, wie bereits anhand des Wasserkreislaufs
beschrieben, in Gesteinsporen und -klüften.

#AT Jörg

(468) Mineralwasser: die Richtige Wahl zum Wein Info
Thu, 22 August 2019 14:22:20

Suite Rezept

Titel: Mineralwasser: die Richtige Wahl zum Wein (Info)
Kategorien: Info, Drinks
Menge: 1 Text

Zutaten:
1 Info
Von Elisabeth Dietz

QUELLE
ServiceZeit - KostProbe,
WDR 21.01.2002
Erfasst von Christina
Phil

Zubereitung:
Mineralwasser trinken viele gerne als Durstlöscher und wählen ein
Gläschen Wein dazu für den Genuss. Doch längst nicht jedes Wasser
passt zu jedem Wein. Diese Erfahrung hat ehemalige Sommelier-
Weltmeister Markus del Monego gemacht. Denn Mineralwasser ist längst
kein "neutrales" Getränk. Jedes hat seine eigene Note. Der
individuelle Mineral-, Säure- und Schwefelgehalt wirkt sich deutlich
auf die Geschmackswahrnehmung des Weines aus.

Aus Regen wird ein Elixier Zum Weingenuss in gemütlicher Runde wird
der Wein sorgfältig ausgewählt und verkostet. Beim Mineralwasser,
das dazu getrunken wird, ist kaum jemand wählerisch. Doch das
falsche Wasser kann den Weingenuss empfindlich stören. Denn
Mineralwasser ist nicht geschmacksneutral, sondern hat einen
Eigengeschmack, der mit seiner Entstehung zusammenhängt. Am Anfang
ist es nichts anderes als Regenwasser, das im Boden versickert.
Dabei reichert es sich mit den unterschiedlichsten Mineralstoffen an.
Außerdem bindet es aus Vulkangestein mal mehr, mal weniger viel
Kohlensäure. Der Weg des Wassers durch die Gesteinsschichten kann
Jahre, ja sogar Jahrzehnte dauern.

Profitipps für Weinfreunde Am Ende steht ein individuelles Wasser
mit eigenem Geschmack - und der beeinflusst schließlich den
Geschmack des Weines, den man dazu trinkt. Selbst die Kohlensäure
spielt eine Rolle: "Kohlensäure verstärkt die Komponenten des Weines
- die Säure oder Gerbstoffe. Das heißt, der Wein schmeckt dann
kräftiger, das heißt säurebetonter oder auch herber," erläutert
Markus Del Monegeo, Weltmeister der Sommeliers 1998. Den gleichen
Effekt hat Mineralwasser, das etwas salzig schmeckt. Es lässt die
Weine ebenfalls herber erscheinen. Eine völlige Veränderung bewirkt
es bei süßem Wein, da die starke Mineralisierung dem Wein die Süße
nimmt. Eine negative Wirkung auf den Weingeschmack hat basisches
Mineralwasser, wie zum Beispiel Staatlich Fachingen. Markus del

Monego schätzt es nicht als Begleitgetränk zum Wein, trinkt es aber
gern danach: "Ich trinke dieses Wasser sehr, sehr gern nach einer
Weinprobe und zwar in großen Mengen, denn der Natriumgehalt dieses
Wassers verhindert bei mir das Sodbrennen."

Designflaschen mit Luxusimage Nicht jedes Mineralwasser ist also ein
guter Begleiter zum Wein. Auf die richtige Auswahl kommt es an, doch
die ist bei mehr als 500 verschiedenen Wässern gar nicht so einfach.
Auf edles Design einer Mineralwasser-Marke wie zum Beispiel bei
"Hildon" sollte man nicht setzen. Auch ein hoher Preis für ein
exklusives Wasser wie "Ty Nant" ist kein Garant für Genuss. Markus
Del Monego würde sich zum Wein etwas anderes aussuchen. Für ihn hat
das ideale Wasser zum Wein wenig oder keine Kohlensäure und ist in
der Regel nur ganz schwach mineralisiert.

Mineralstoffarmes Wasser zum Wein Wie viele Mineralstoffe in einem
Liter des jeweiligen Wassers gelöst sind, steht auf dem Etikett. Je
höher die Werte, desto mehr Mineralstoffe sind enthalten, und desto
größer ist der Einfluss auf den Wein. Schwach mineralisiertes Wasser
mit weniger als 500 Milligramm Mineralstoffen pro Liter
beeinträchtigt den Weingenuss kaum. Das hat jedoch nichts mit der
Qualität des Wassers an sich zu tun. Manch einer bevorzugt das
preiswerte Leitungswasser. Doch auch das ist nicht immer neutral und
kann den Wein verändern.

Aufschlussreicher Praxistest Um seinen persönlichen Geschmack kennen
zu lernen, empfiehlt der Profi, ruhig einmal drei verschiedene
Wassertypen zusammen mit dem Lieblingswein zu probieren. Wer das zu
Hause ausprobieren will, wählt dafür am besten ein schwach
mineralisiertes Wasser ohne Kohlensäure, das wenig Einfluss auf den
Geschmack hat. Außerdem ein Mineralwasser mit Kohlensäure, das den
Wein herber erscheinen lässt. Und als drittes ein salziges oder
natriumreiches Wasser. Man kann feststellen, dass letzteres den Wein
am deutlichsten verändert.

Literatur u.a.:

* Markus del Monego Mineralwasser für Genießer Augustus, 2000 ISBN 3-
8043-3117-3 Preis: 12,90 Euro

http://www.wdr.de/tv/service/kostprobe/inhalt/20020121/b_4.phtml

:Stichwort : Info
:Stichwort : Wasser
:Stichwort : Wein
:Erfasser : Christina Philipp
:Erfasst am : 21.01.2002
:Letzte Änder. : 21.01.2002
:Quelle : ServiceZeit - KostProbe,
:Quelle : WDR 21.01.2002

#AT Christina Philipp #D 21.01.2002 #NI ** #NO Gepostet von:

Christina Philipp #NO EMail: chrphilipp@web.de

(467) Mincemeat Für Süße Zubereitungen
Thu, 22 August 2019 14:22:20

Suite Rezept

Titel: Mincemeat (Für Süße Zubereitungen)
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Rezept

VAR. 1, KLASSISCH, GEKOCHT
750 Gramm Äpfel
-- geschält u. gehackt
500 Gramm Rosinen
500 Gramm Sultaninen
250 Gramm Johannisbeeren
250 Gramm Orangeat; gehackt
500 Gramm Brauner Zucker
500 Gramm Roher Talg; fein gehackt
50 Gramm Mandeln; gehackt
2 Zitronen; Saft und Schale
0,25 Tasse Brandy; Whisky oder Rum

VAR. 2, KLASSISCH, UNGEKOCHT
1 kg Kochäpfeln
-- geschält und gehackt
500 Gramm Sultaninen
500 Gramm Korinthen
500 Gramm Rosinen
500 Gramm Talg; fein gehackt
500 Gramm Brauner Zucker
225 Gramm Gemischten Zitrusschalen
-- gehackt
225 Gramm Mandeln; gehackt
2 Zitronen; Saft und
-- abgeriebene Schale
150 ml Brandy
1 Teel. Mixed spices; (*)
1 Teel. Ingwer; gemahlen
1 Teel. Zimt; gemahlen
0,5 Teel. Muskatnuss; gemahlen

VAR. 3, MIT GRÜNEN TOMATEN
6 Grüne Tomaten; gehackt
6 Kochäpfeln; gehackt
1 Tasse Korinthen
1 Tasse Rosinen
3 Teel. Zimt; gemahlen
1 Teel. Nelken; gemahlen
0,5 Teel. Allspice; Nelkenpfeffer (**)
0,5 Teel. Ingwer; gemahlen
0,25 Tasse Essig
1 Essl. Geriebene Orangenschale
0,5 Tasse Orangensaft; ungesüßt
Mincemeat: Laut 1.
-- Bedeutung im
-- Wörterbuch: Hackfleisch.
-- Es ist aber
1 Sehr beliebte Falle der
-- englischen Sprache.
-- Mincemeat hat auch
1 Zweite Bedeutung, und zwar
-- süße Pastetenfüllung
-- aus Obst,
Rosinen, Gewürzen, Fett,
-- usw. ...".
Zur Variante 1: Äpfel,
-- Rosinen, Sultaninen,
-- Johannisbeeren und
Orangeat mischen und hacken.
-- Zucker, Talg, Mandeln,
-- Zitronensaft und
Schale hinzufügen und gut
-- mischen. Schüssel mit
-- einem Tuch abdecken
Und 2 bis 3 Tage stehen
-- lassen. Täglich
-- mehrmals umrühren. Dann
-- den
Alkohol zufügen und in
-- dichtschließende
-- Gläser füllen.
Zur Variante 2:
Alle Zutaten in einem Topf
-- geben, gut mischen,
-- abdecken und für 1
Oder 2 Tage stehen lassen.
-- Gut durchmischen und in
-- Gläser füllen,
Gläser wie bei Marmelade
-- mit Wachs und Cellophan
-- abdecken.
Vor dem Gebrauch mindestens
-- drei Monaten reifen
-- lassen. Soll ein
Jahr haltbar sein.
Zur Variante 3 (für
-- Diabetiker geeignet):
Alle Zutaten in einem
-- schweren Gusstopf
-- mischen, aufkochen,
-- köcheln
Lassen bis genügend dick.
-- In Gläser füllen
-- (lässt sich auch
Tieffrieren).
Quellen:
Variante 1: gepostet von
-- Dominik K. Jakob,
-- 28.11.1995, de.rec.mampf
Variante 2: Jackie Burrow,
-- Home preserves, 1979,
-- ISBN 0 904230 81 3
Variante 3: Cookies
-- Naturally by Shirley
-- Hartung, Kitchener,
-- Ontario
1989 ???
(*) Mixed spice: classic
-- mixture generally
-- containing caraway,
Allspice, coriander, cumin,
-- nutmeg & ginger,
-- although cinnamon &
Other spices can be added.
-- It is used with fruit &
-- in cakes. (In
America Pumpkin

(466) Milchzuckerunverträglichkeit Laktoseintoleranz In
Thu, 22 August 2019 14:22:20

Suite Rezept

Titel: Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) (Info)
Kategorien: Info, Milchproduk
Menge: 1 Text

1 Info

Zubereitung:
_Was ist Milchzucker?_ Lactose oder Milchzucker ist ein Bestandteil
der Milch. Laktose gibt es in jeder Milch, also auch in Schafs-,
Ziegen- und Stutenmilch. Laktose ist ein Zweifachzucker, der aus den
Zuckerbausteinen Glukose und Galaktose besteht. Viele Lebensmittel
enthalten Milchzucker in geringen Mengen als Bestandteil eines
Zusatzstoffes, z.B. Wurst, Fertiggerichte und bestimmte Konserven,
ohne dass dafür eine Deklarationspflicht besteht.

_Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz)_ Der menschliche
Organismus kann nur die Bausteine des Milchzuckers (Glucose und
Galaktose) selbst aufnehmen, d.h. der Milchzucker muss gespalten
werden. Diese Spaltung findet im Dünndarm durch das Enzym Laktase
statt. Danach können Glucose und Galaktose über die
Dünndarmschleimhaut ins Blut aufgenommen werden. Die Ursache für
eine Milchzuckerunverträglichkeit ist ein Mangel an Laktase oder
eine niedrigere Aktivität dieses Enzyms, es arbeitet nicht
vollständig. Dadurch verbleibt der unverdaute Milchzucker im Darm.
Im Dickdarm wird der nicht abgebaute Milchzucker dann von den
natürlich vorkommenden Darmbakterien abgebaut und es entstehen dabei
Säuren, durch die unsere Darmbewegung gefördert wird.

_Laktasemangel_ In Deutschland kann fast jeder Zehnte Milchzucker
nicht vertragen. Der Mangel an milchzuckerspaltender Laktase tritt
erst im fortgeschrittenen Lebensalter häufig auf (ein angeborener
Enzymdefekt ist sehr selten). Die Laktasemenge, die produziert
werden kann, nimmt im Laufe des Lebens kontinuierlich ab.
Laktasemangel und die damit einhergehende
Milchzuckerunverträglichkeit stellt weltweit eher den Normalzustand
der Erwachsenen dar. Besonders Afrikaner und Asiaten vertragen im
Erwachsenenalter fast nie Milch.

_Symptome_ Die häufigsten Anzeichen einer Unverträglichkeit sind
Völlegefühl, Blähungen, krampfartige Schmerzen (anfallartig, nach
dem Essen von milchzuckerhaltigen Speisen und Getränken),
Bauchschmerzen und Durchfall. Das Ausmaß der Unverträglichkeit
variiert stark. In vielen Fällen ist eine vollständige
Milchzuckervermeidung nicht erforderlich, die individuelle Toleranz
kann am besten mit einem Ernährungsberater ausgetestet werden.

_Diagnoseverfahren_ Diagnostiziert wird die
Milchzuckerunverträglichkeit mit einer Laktosebelastung. Hierbei
wird eine definierte Menge Milchzucker aufgelöst getrunken und in
kurzen Abständen der Verlauf des Glukosewertes in Blut oder Atem
gemessen. Ein Tipp von mir an Betroffene ist, ein Tagebuch der
Nahrungsaufnahme zu führen und das Befinden dazuzuschreiben. Dies
kann behilflich sein, den Grad der Unverträglichkeit herauszufinden.

_Therapie_ Eine strikte Vermeidung des Milchzuckers und eventuell
Laktaseenzymzugabe in Form von Tabletten oder Tropfen ist die
empfohlene Therapie. Diese erleichtern im Restaurant oder im Urlaub
den Umgang mit "Essen und Trinken". Es liegt nicht immer eine totale
Unverträglichkeit vor, oft werden kleinere Mengen an Käse oder
anderen Sauermilchprodukten vertragen. Fermentierte, also gesäuerte
Milchprodukte wie Joghurt oder Quark werden häufig vertragen, obwohl
nur ein gewisser Teil des Milchzuckers umgewandelt wurde. Die bei
der Herstellung verwendeten Milchsäurebakterien enthalten das dem
Mensch fehlende Enzym Laktase.

_In welchen Lebensmitteln ist Milchzucker enthalten?_ Milchzucker
kommt natürlicherweise nur in Milch- und Milchprodukten vor. Jedoch
wird Milchzucker vielen Lebensmitteln zugesetzt. Deshalb müssen
betroffene Menschen immer aufmerksam das Zutatenverzeichnis
studieren. Milchzucker kann auch in Medikamenten enthalten sein.

Milchzuckerreiche Lebensmittel: Milch, Molke, Quark, Frischkäse,
Schokolade, Sahne, Milchspeiseeis, Kondensmilch.

Milchzuckerarme Lebensmittel: Joghurt, Schnittkäse, Butter, manche
Wurstwaren.

Milchzuckerfreie Lebensmittel: frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln
und Hülsenfrüchte, Reis, Nudeln, Getreide, Fleisch, Fisch, Geflügel,
Eier, Zucker, Honig, Konfitüre, Wasser, Tee, Kaffee, Öl,
Diätmargarine.

Lebensmittel, in denen Milchzucker enthalten sein kann:

Fertiggerichte, Restaurantessen, Brot/Brötchen, Margarine, Gebäck,
Gewürzmischungen, Mayonnaise, Fleischwaren, Wurst, Würstchen In
einigen Lebensmitteln kommt Milchzucker in versteckter Form vor, wie
in Süßstofftabletten und Zahnpasta.

Laktose wird auch gern als Trägermaterial für Aromen und
Geschmacksverstärker verwendet. Bei Wurstwaren verlängert es die
Haltbarkeit und muss nicht auf der Packung stehen. Laktose wird vor
allem bei Wurstwaren als Emulgator verwendet, um Wasser und Fett zu
verbinden. Besonders zu beachten ist der hohe Laktosegehalt von
Präparaten, die zur Gewichtsreduktion dienen sollen.

_Kalziumbedarf_ Ohne Milch- und Milchprodukte ist der Kalziumbedarf
kaum zu decken. Milchprodukte enthalten eine große Menge des für
unseren Knochenbau wichtigen Kalziums. Liegt eine totale
Milchzuckerunverträglichkeit vor, sollte der Arzt Kalziumpräparate
verordnen, die laktosefrei sein müssen. Achten sie darauf,
Lebensmittel mit einem relativ hohen Kalziumgehalt zu essen, wie
Grünkohl, Brokkoli, Lauch, Vollkornbrot und trinken Sie dazu ein
kalziumreiches Mineralwasser.

_Bücher_ Milchallergie und Laktoseintoleranz Praktischer Ratgeber
mit Einkaufshilfen und über 100 Rezepten Nora Kircher ISBN: 3-926955-
93-7 12,90 Euro Jopp Verlag, Wiesbaden 2001 Laktoseintoleranz Wenn
Milchzucker krank macht Thilo Schleip ISBN: 3-431-04027-6 10,17 Euro
Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co.

Rezepte: Kapern-Tofu-Belag Bananen-Tofu-Crème http://www.swr-online.
de/kaffee-oder-tee/vvv/alles-frisch/2003/01/30 /index.html
:Stichworte : Info, Information, Milch, Milchprodukte
:Notizen (*) : Quelle: Kaffee oder Tee, "Milchzuckerunverträglich
: : keit", SWR 30.01.2003
: : Erfasst von Christina Phil
:Notizen (**) : Gepostet von: Christina Philipp
: : EMail: chrphilipp@web.de
:Notizen (*1) : Quelle Kaffee oder Tee,
:Notizen (*2) : Quelle "Milchzuckerunverträglichkeit",
:Notizen (*3) : Quelle SWR 30.01.2003

(465) Milchsäueregärung, Sauerkraut, Infos
Thu, 22 August 2019 14:22:19

Suite Rezept

Titel: Milchsäueregärung, Sauerkraut, Infos
Kategorien: Gemüse, Frisch, Milchsauer, Sauerkraut, Info
Menge: 1 Info

Zutaten:
Milchsäuregärung
Sauerkraut

QUELLE
Drogistern-Stern, 8/94
und andere Quellen
Erfasst von Rene Gagnaux

Zubereitung:
Heute weiß kaum jemand mehr, wie Sauerkraut hergestellt wird; bis
vor 20 bis 30 Jahren war dies anders: viele Familien hatten ihren
Sauerkrauttopf im Keller stehen, und für viele war es die einzige
Möglichkeit, sich im Winter mit einem für die Ernährung so wichtigen
Gemüse zu besorgen. Einsäuern ist nämlich das natürlichste Verfahren
zum Haltbarmachen von Gemüsen: dies liegt an einem natürlichen
chemischen Vorgang, den die meisten vielleicht nur von der Milch her
kennen, der aber grundsätzlich überall dort möglich ist, wo
Milchsäurebakterien vorhanden sind, und das ist fast überall der
Fall.

Sauerkraut ist für Milchsäuregärung typisch, man kann aber auch
andere Gemüse so zubereiten.

Bei der Milchsäuregärung entsteht Milchsäure, die auf zahlreiche
Stoffwechselvorgänge günstig einwirkt. Milchsäurebakterien
unterstützen eine gesunde Darmflora, weil sie Fäulnisstoffe und
Krankheitskeime im Wachstum hemmen. Außerdem werden bei der
Fermentation zusätzlich die Vitamine C und B12 sowie
verdauungsfördernde Enzyme gebildet. Da der Zucker bereits zu
Milchsäure abgebaut ist, können Diabetiker milchsaures Gärgemüse
uneingeschränkt genießen.

Als nährstoffschonende und natürliche Konservierungsmethode ist die
Milchsäuregärung ein Reifungsprozess mit Hilfe von Mikroorganismen,
den Milchsäutebakterien. Der Pflanzensaft, welche beim Pressen oder
Zerstampfen von Kohl (für Sauerkraut) entsteht, und die Molke
(Starthilfe) dienen dabei als idealer Nährboden für verschiedene
Hefepilze und Bakterien. Unter Sauerstoffverschluss nehmen jedoch
die Milchsäurebakterien überhand. Diese bauen den in Gemüse
natürlich vorkommenden Zucker zu Milchsäure und Kohlendioxyd ab. Die
Salzzugabe unterdrückt eventuelle Fäulniserreger (unbedingt
notwendig ist nicht-jodisiertes, in der Regel grobkörniges Salz).

Nach zehn Tagen ist die Gärung abgeschlossen.

Die meisten Gemüsesorten sind für die Milchsäuregärung geeignet.

Kohlgemüse: Weiß- und Rotkohl, Wirz, Broccolo, Blumenkohl, Kohlrabi

Wurzelgemüse: Karotten, Randen, Sellerie, Rettich

Fruchtgemüse: Gewürzgurken, junge Zucchini, Peperoni, Kürbis, Tomaten

Zwiebelgemüse: Zwiebeln, Lauch, Knoblauch

Auch geeignet sind Bohnen, Pilze und Fenchel, die als Mischgemüse
kombiniert werden.

Für die Milchsäuregärung eignen sich Sterilisiergläser von 1 bis 3
Liter Inhalt mit Schraubdeckel, Einmachgläser mit Gummiring und
dazugehörendem Deckel sowie spezielle Gärtöpfe aus Steingut mit
Deckel und Wasserrinne von 10 bis 20 Litern Fassungsvermögen.

Sie alle müssen sehr sauber sein, nach Möglichkeit sterilisiert,
denn dies ist Voraussetzung für das Gelingen der Gärung.

Ist jener wohldosierten Säuerungsprozess abgeschlossen, schließt
sich eine Phase des Wartens an. Das Kraut bzw. Gemüse muss lagern,
bei nicht mehr als 4 bis 8 oC, und dies bis zu 8 Wochen Zeit.

Milchsaures Gemüse sollte an einem kühlen, dunklen Ort lagern.
Kleine Mengen in Einmachgläsern bleiben geschlossen über ein Jahr
haltbar. Nach dem Öffnen bewährt man die Gläser im Kühlschrank auf.
Gärgemüse aus Steinguttöpfchen sollte innert einem Jahr aufgebraucht
werden.

Sowohl das Eingelegte selbst wie auch die Lake können Verwendung
finden: in der russischen Küche werden zum Beispiel mit der Beize
Suppen und Salate ergänzt

Einige mögliche Fehler:

Kommt es zu einer ungenügenden Säurebildung, etwa beim Sauerkraut,
zeigt sich ein unangenehmer, starker Geruch (Buttersäure) oder ein
grauer, grüner Schimmel. Dieses Gemüse sofort wegwerfen und das
Gefäß gründlich auskochen !!

Manchmal bildet sich eine feine weiße Haut (Chamhefe) über den
Sauerkraut. Diese harmlose Schicht lässt sich entfernen, das
darunterliegende Gemüse ist trotzdem problemlos genießbar.

Wenn das Sauerkraut zu weich und zu matschig ist, war vermutlich die
Salzkonzentration zu niedrig oder die Gärungstemperatur zu hoch. Auf
die Qualität hat dies aber keinen negativen Einfluss.

#AT Rene Gagnaux #D 31.07.1999 #NI ** #NO Gepostet von: Rene Gagnaux
#NO EMail: r.gagnaux@tic.ch

(464) Basics Über MuffinsMuffinmethode
Thu, 22 August 2019 14:22:19

Suite Rezept

Titel: Basics Über Muffins/Muffinmethode
Kategorien: Info, Backen, Muffin
Menge: 1 Beliebige

Zutaten:

QUELLE
FRIT#BANDIT#
Erfasst 10.10.02 von
H.W. Hans Kuntze, CMC

Zubereitung:
Es gibt 2 diverse methoden nach denen Muffins gemacht werden können:

1. ) Muffinmethode Alle trockenen Zutaten werden zusammengesiebt,
eine mulde in der Schüssel machen. Alle Flüssigkeiten (auch
geschmolzene Butter, Fett oder Öl) werden zusammen verquirlt und in
die Mulde gegeben. Mit der Spachtel zusammenheben bis alles feucht
ist. *Nicht übermischen*, sonst entwickelt sich der Kleber und die
Muffins können als Pucks zum Eishockey benutzt werden. Sofort in die
gutgefette oder mit papier kaschierte Muffinpfanne und backen.
Temperatur und Zeit hängen von der größe der Muffins ab. Jedenfalls
solls nicht länger als 30 minuten brauchen. Der ofen ist heiß. Bei
uns ist das 375F -400F (190C-205C).

RATIO: Die Bäckerprozente (ratio) richten sich immer nach dem mehl,
das mehl ist immer 100%.

: 1000 gramm Mehl 100%
: 300 gramm Zucker 30%
: 60 gramm Backpulver 6%
: 10 gramm Salz 1%
: 200 gramm Vollei 20%
: 800 gramm Vollmilch 80%
: 300 gramm Butter, Fett oder Öl 30%

Dies kann man nun gewichtsmäßig auf seinen zustand einstellen, je
nachdem wieviele muffins man braucht. Das mehl sollte eine etwas
höhere nummer haben als 405, aber brotmehl ist zu stark.

#AT H. W. Hans Kuntze #D 10.10.2002 #NI ** #NO Gepostet von: H. W.
Hans Kuntze #NO EMail: hans48@earthlink.net

(463) Milch Info
Thu, 22 August 2019 14:22:18

Suite Rezept

Titel: Milch (Info)
Kategorien: Info, Milchproduk
Menge: 1 Text

Zutaten:
1 Info

QUELLE
Kaffee oder Tee,
"Milch",
SWR 31.01.2002
Erfasst von Christina
Phil

Zubereitung:
Die Milch war schon vor 7000 Jahren sehr begehrt und nicht nur als
Lebensmittel. Denn es wurden ihr immer wieder Wirkungen
zugeschrieben, die weit über die Funktion als Grundnahrungsmittel
hinausreichen. So ist schon im Alten Testament die Rede von der
Sehnsucht nach dem "Land, wo Milch und Honig fließen". Kühe waren im
alten Ägypten heilige Tiere und auf alten Darstellungen ist die
Göttin für Fruchtbarkeit und Liebe in Kuhgestalt zu erkennen. Und
auch die ersten Christen sahen in der Milch ein Geschenk des
Paradieses. Neben der religiösen Verehrung wurde die Milch auch als
wirksames Heilmittel angesehen. Die Griechen dachten, dass ihre
Götter durch Milch Unsterblichkeit erlangen würden. Und auch der
griechische Philosoph Aristoteles (384 v.Chr.) war von der Milch so
angetan, dass schon damals Milch-Kuranstalten eingerichtet wurden
und die Patienten täglich mehrere Gläser Milch tranken.

Milchsorten: Im Handel erhältlich ist Rohmilch, eine unbehandelte
Milch, die abgepackt ist und auch Vorzugsmilch heißt. Sie wird
amtlich besonders überwacht und für die Betriebe gelten sehr hohe
Anforderungen hinsichtlich der Tiergesundheit, Milchgewinnung und
Milchbehandlung. Nur bei der Einhaltung aller strengen
Qualitätskriterien darf diese Rohmilch als Vorzugsmilch in den
Handel gebracht werden. Da sie eine kurze Haltbarkeit von 4 Tagen
hat, wird sie nur von ganz wenigen Geschäften angeboten. Im
Naturkostladen oder Reformhaus kann sie allerdings bestellt werden
(1/2 l ca. 70 Cent). Säuglinge, Schwangere, Kranke und
abwehrschwache Menschen sollten die Vorzugsmilch, wie die Rohmilch,
aufgrund möglicher Krankheitserreger nur abgekocht trinken. Fast die
gesamte Rohmilch wird von den Landwirten an die Molkerei geliefert,
wo sie nach einer Reihe von Untersuchungen weiter bearbeitet wird.

Unterschiedliche Fettgehaltsstufen:

- Vollmilch mit naturbelassenem Fettgehalt: Fettgehalt mind. 3,5 %
(je nach Jahreszeit und Fütterung schwankend zwischen 3,5 und 4,0 %).
- Vollmilch mit standardisiertem Fettgehalt: Der Fettgehalt wird auf
3,5 % in der Molkerei eingestellt.
- Fettarme Milch (auch teilentrahmte Milch oder Fitmilch): ca. 1,5 %
Fett
- Magermilch (entrahmte Milch): höchstens 0,5 % Fett.

Erhitzungsverfahren: Da Rohmilch zu den am leichtesten verderblichen
Lebensmitteln gehört, wird die Milch in der Molkerei erhitzt, um
mögliche krankheitserregende Keime abzutöten und zugleich die
Haltbarkeit der Milch zu verlängern:
- Pasteurisierte Milch: Rohe Vollmilch, fettarme Milch oder
Magermilch, die 15-30 Sekunden lang auf 72-75 Grad erhitzt und rasch
wieder abgekühlt wurde. Die Technik des Pasteurisierens wurde
übrigens von dem berühmten franz. Chemiker Louis Pasteur (1822)
entwickelt und wird in vielen Ländern bei frischer Milch angewendet.
Durch dieses schonende Verfahren bleiben Geschmack, Farbe und viele
Vitamine weitgehend erhalten. Nur die wasserlöslichen Vitamine
(Vitamin C, B-Vitamine) gehen zu etwa 10 % verloren. Die Milch ist
im Kühlschrank ca. 6 Tage haltbar (Mindesthaltbarkeitsdatum
beachten).
- Ultrahocherhitzte Milch (H-Milch): Wird für etwa 1 Sekunde auf
mind. 135 Grad erhitzt. Durch diese Art der Erhitzung verliert die
Milch natürlich an hitzeempfindlichen B-Vitaminen und sie bekommt
einen "Kochgeschmack". Allerdings werden sehr viele Keime abgetötet
und dadurch ist sie ungeöffnet bis zu 3 Monate haltbar und eignet
sich zur Vorratshaltung. Allerdings Vorsicht: Wenn sie geöffnet wird,
sollte sie auch innerhalb von 2-3 Tagen verbraucht werden.
- Sterilmilch: Wird für 10-20 Minuten bei ca. 110 Grad erhitzt.
Dadurch wird das Eiweiß verändert und es treten sehr hohe
Vitaminverluste und Geschmackseinbußen auf. Aufgrund der hohen
Verluste ist diese Milch zum Trinken nicht empfehlenswert.
Allerdings ist sie für ca. 1 Jahr haltbar und wird hauptsächlich in
der Lebensmittelproduktion eingesetzt.

Und was bedeutet homogenisieren? Nach der Wärmebehandlung wird die
Milch meist noch homogenisiert, d.h. die Milch wird unter Druck
durch haarfeine Düsen gepresst und dabei werden die Fettkügelchen in
der Milch in ganz kleine Fetttröpfchen zerteilt. Sie sind dann so
winzig, dass sie nicht mehr an die Oberfläche steigen können,
sondern bleiben fein verteilt in der gesamten Milch. Homogenisierte
Milch hat daher keine Rahmschicht mehr auf der Oberfläche.

Gesundheit: Die Milch wird auch das weiße Wunder genannt, denn sie
enthält fast alle Nährstoffe, die der Mensch zum Leben braucht. Sie
enthält sehr wertvolles Eiweiß und gut bekömmliches und leicht
verdauliches Fett. Die Kohlenhydrate (der Milchzucker) der Milch
liefern nicht nur Energie, sondern haben auch einen günstigen

Einfluss auf die Darmbakterien und fördern die Verdauung. Weiterhin
enthält die Milch viele Vitamine (Vitamine A,D,E, B-Vitamine), die
durch die Pasteurisierung auch weitgehend erhalten bleiben. An
Mineralstoffen ist besonders das Calcium zu nennen. Mit 1/2 l Milch
wird mehr als die Hälfte des Tagesbedarfs an Calcium gedeckt. Und
Calcium ist für den Aufbau und die Erhaltung von Knochen und Zähnen
unbedingt notwendig. Somit sollten nicht nur Kinder an das
regelmäßige Trinken von Milch denken, sondern auch Erwachsene, um
der Osteoporose (häufige Knochenbrüche) vorzubeugen und eine hohe
Knochenstabilität im Alter zu bewahren.

Es gibt aber auch Menschen, die Milch nicht vertragen. Wie können
sie ihren Calciumbedarf decken? Es gibt Personen, die unter einer
Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz) leiden. Sie
vertragen die Milch nicht mehr, weil ihnen ein bestimmtes Enzym
(Laktase) im Körper fehlt, um diesen Milchzucker zu verdauen. Diese
Personen vertragen aber in der Regel

gesäuerte Milchprodukte wie Joghurt oder Käse, die auch sehr
calciumreich sind. Die Molkereien stellen inzwischen auch eine
milchzuckerfreie Milch her, wo der Milchzucker in seine
Grundbausteine gespalten ist und die Milch somit verdaut werden kann.

Rezepte: Bananen-Milch Kartoffel-Lauch-Auflauf Milchflammeri mit
Sauerkirschen

http://www.swr-online.de/kaffee-oder-tee/vvv/alles-frisch/archiv/
200 2/01/31/index.html

:Stichwort : Info
:Stichwort : Milch
:Erfasser : Christina Philipp
:Erfasst am : 31.01.2002
:Letzte Änder. : 31.01.2002
:Quelle : Kaffee oder Tee,
:Quelle : "Milch",
:Quelle : SWR 31.01.2002

#AT Christina Philipp #D 31.01.2002 #NI ** #NO Gepostet von:

Christina Philipp #NO EMail: chrphilipp@web.de

(462) Miesmuscheln Ii, Einiges Infos
Thu, 22 August 2019 14:22:17

Suite Rezept

Titel: Miesmuscheln Ii, Einiges Infos
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Rezept

Der andere Grund für die
-- traditionelle
-- Muschelabstinenz im
-- Sommer
Sind die Algentoxine. Das
-- bereits erwähnte
-- Algengift wird im Falle
1 Algenblüte in den
-- Sommermonaten von den
-- Muscheln aufgenommen
Und macht diese
-- ungenießbar, ja sogar
-- regelrecht gefährlich.
-- Jede
Kleine Miesmuschel filtert
-- mit ihrem komplizierten
-- Lamellensystem bis
Zu 50 Liter Meerwasser in
-- der Stunde, um daraus
-- Plankton als Nahrung
Aufzunehmen. Dabei reichert
-- sie automatisch im Falle
-- der Algenblüte
Auch deren Gift in ihrem
-- Inneren an. Und
-- natürlich auch andere
Problematische Substanzen,
-- die im teilweise stark
-- belasteten
Nordseewasser gelöst sind,
-- wie z.B. die
-- Schwermetalle Blei und
Cadmium, Pestizide oder
-- Salmonellen und
-- Kolibakterien. Die Tiere
Selbst sind gegen die Gifte
-- ziemlich resistent und
-- bauen sie
Teilweise auch wieder ab.
Durch strenge, laufende
-- Laborkontrollen muss
-- sichergestellt werden,
Dass nur Exemplare gefischt
-- werden, die aus
-- möglichst wenig
Belasteten Gewässern
-- stammen und außerdem
-- zum Zeitpunkt der
Entnahme in einwandfreiem
-- Zustand sind. Diese
-- Kontrollen werden in
Deutschland von den
-- Veterinärämtern und in
-- Holland von den
Fischereibehörden seit
-- zwei Jahrzehnten
-- ständig durchgeführt.
-- Die
Ergebnisse der
-- Untersuchungen sind eher
-- beruhigend. Das
-- gefährliche
Algengift wird ebensowenig
-- nachgewiesen wie
-- Salmonellen oder
Mineralische Schmutzstoffe.
-- Nicht nur die Muscheln
-- selbst, sondern
Auch das Plankton, das
-- ihnen als Nahrung dient,
-- wird besonders
Gründlich untersucht.
-- Hierbei geht es vor
-- allem um die toxischen
Dinoflagellaten, die im
-- seltenen Fall einer
-- Algenblüte auftreten und
Dann dem Muschelesser
-- unmittelbar gefährlich
-- werden könnten. Wegen
Des recht kalten Wassers in
-- der Nordsee ist mit
-- ihrem massiven
Auftreten jedoch nicht zu
-- rechnen, zumal die
-- Muschelsaison sich bei
Uns ja auf die berühmten
-- "r"-Monate beschränkt,
-- also die
Sommermonate ausklammert.
-- In Ländern wie Spanien,
-- Portugal und
Frankreich ist hingegen das
-- ganze Jahr Muschelsaison
-- und das Risiko
Potentiell entsprechend
-- höher. Die
-- Pestizidwerte bei den
-- oben
Genannten
-- Muscheluntersuchungen
-- liegen weit unter den
-- zulässigen
Höchstwerten im Bereich
-- zwischen ein und zwei
-- Tausendstel Milligramm
Pro Kilogramm
-- Muschelfleisch.
-- Ebenfalls unter den
-- Richtwerten - wenn
Auch leider nicht immer
-- ganz so deutlich -
-- liegen die Ergebnisse
-- für
Schwermetalle. Diese
-- Angaben sind Mittelwerte,
-- die Werte können im
Einzelfall natürlich auch
-- anders aussehen.

Zubereitung:
* Quelle: Nach: Wolfram Schiebener in WDR, Kostprobe, 10/96
Nacherfasst Rene Gagnaux

Erfasser: Rene

Datum: 18.12.1996

Stichworte: Aufbau, Info, Miesmuschel, P1