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(521) Nickel in Lebensmitteln Info
Thu, 22 August 2019 14:22:42

Suite Rezept

Titel: Nickel in Lebensmitteln (Info)
Kategorien: Info
Menge: 1 Text

Zutaten:
1 Info
Von Anja Dannenberg

QUELLE
ServiceZeit - KostProbe,
"Brotspezialität Pain
Paillasse",
WDR 15.04.2002
Erfasst von Christina
Phil

Zubereitung:
Blasen, Juckreiz oder Brennen - Millionen von Nickelallergikern
wissen, was es heißt, allergisch gegen dieses weit verbreitete
Metall zu sein. Viele von ihnen reagieren auch beim Verzehr von
nickelhaltigen Nahrungsmitteln überempfindlich. Manche Wasserkocher
mit Heizspirale und Tauchsieder geben Nickel ans erhitzte Wasser ab.
Bei Tests wurde sogar der künftige Grenzwert von 20 µg/Liter
überschritten.

Problematisches Schwermetall

Nickelallergie ist in Deutschland die Kontaktallergie "Nummer 1"
schätzungsweise jeder Zehnte ist betroffen. Die Überempfindlichkeit
gegen das Schwermetall wird in der Regel bereits in der Jugend
erworben. Sie kommt bei Frauen häufiger vor als bei Männern. Nickel
wird in der Legierung von Metallen verwendet und kommt praktisch in
allen metallenen Gegenständen vor, sofern es sich nicht um reine
Edelmetalle handelt: in Modeschmuck, Uhren, Brillengestellen,
Jeansknöpfen, Reißverschlüssen, Türgriffen, Essbesteck und vielem
anderen. Nach Hautkontakt mit den nickelhaltigen Materialien kommt
es bei empfindlichen Personen an den betreffenden Stellen zu extrem
unangenehmen Hautreaktionen wie Blasen, Pusteln und Juckreiz oder
Brennen.

Eine neue Verordnung des Gesundheitsministeriums mit herabgesetzten
Grenzwerten soll Allergiker schützen und eine weitere Zunahme von
Nickelallergien verhindern: Ringe, Ketten und andere Gegenstände,
die direkt auf der Haut getragen werden, dürfen seit Herbst 2001 nur
noch geringste Spuren an Nickel freisetzen.

Nickelarme Diät für Allergiker

Nicht immer nur löst ein direkter Kontakt ein Ekzem aus. Eine Reihe
von Leuten reagiert auch beim Verzehr von Nahrungsmittel, die Nickel
und Nickelsalze enthalten, mit einem Aufflackern der Hauterkrankung.
Die Nickelsalze lagern sich an körpereigene Zellen an und lösen eine
Abwehrreaktion der T-Lymphozyten im gesamten Körper aus. Nickel wird
auch über den Schweiß ausgeschieden und so kommt es bei Allergikern
oft zu Reizungen im Achselbereich. Lebensmittel mit mehr als 50
Mikrogramm Nickel pro 100 Gramm sollten von Allergikern daher nur in
Massen verzehrt werden. Starken Nickelallergikern wird sogar eine
streng nickelarme Diät empfohlen, aber nur unter ärztlicher Aufsicht.
Zu den Lebensmitteln, die sehr nickelhaltig sind, zählen Kakao und
Schokolade, Muscheln, Wirsingkohl, Hülsenfrüchte wie weiße Bohnen
oder Linsen, Vollkorngetreide und Naturreis, Nüsse und Mandeln,
Lakritz und vieles mehr (Liste s.u.).

Fruchtsäure löst Metallmoleküle

Es gibt noch weitere Punkte, auf die Nickelallergiker in der Küche
achten sollten. So können stark säurehaltige Lebensmittel wie
Sauerkraut oder Rhabarber, Nickel aus Edelstahltöpfen freisetzen.
Daher bewahrt man sie besser in einer Plastikschale auf.
Empfindliche Personen sollten Küchenmesser mit Griffen aus
Kunststoff oder Holz und Essbesteck aus Silber verwenden. Bei
Blechkonserven besteht die Gefahr, dass die Säuren mancher
Lebensmittel die innere Schutzbeschichtung angreifen. Nickelpartikel
lösen sich dabei aus dem Metall und werden mit der Mahlzeit
verspeist.

Wasserkocher mit Heizspirale: Grenzwerte überschritten

Ob kräftig schwarz, exotisch grün oder fruchtig rot - in jeder
aromatischen Tasse Tee können auch unerwünschte Stoffe stecken.
Erhitzt man das Teewasser im Wasserkocher, dann geht das schneller
und damit energiesparender als im Topf auf dem Starkstrom-Herd. Doch
Wissenschaftler warnen: Wasserkocher mit offenen Heizspiralen können
beim Kochen Nickel abgeben! Dasselbe gilt auch für Tauchsieder.

Bei manchen Wasserkochern und Tauchsiedern bringen Spiralen aus
Edelstahl das Wasser zum Kochen. Auch Edelstahl enthält Nickel, aber
chemisch so fest eingebunden, dass es für Verbraucher in der Regel
kein Problem darstellt. Besonders bei preisgünstigeren Produkten
jedoch bestehen die Spiralen oft aus Kupferrohren, die mit einer
Chrom-Nickel-Schicht überzogen sind.

In einer Testreihe fanden Experten des chemischen Untersuchungsamts
Duisburg bei solchen Kochern erhöhte Nickelmengen im erhitzten
Wasser. Und welche Gehalte sind überhaupt erlaubt?
Untersuchungsleiterin Christina Blachnik: "Der derzeitige Grenzwert
für Nickel im Trinkwasser beträgt 50 Mikrogramm pro Liter. Es gibt
aber bereits eine neue Trinkwasserverordnung, die am 01.01.2003 in
Kraft tritt, und da wird der Nickelgehalt auf 20 Mikrogramm pro
Liter gesenkt." Dieser Grenzwert wurde in Untersuchungen
verschiedener Institute häufig überschritten. Es handelt sich zwar
nur um geringste Spuren des Metalls, die für die Meisten kein
besonderes Problem darstellen. Bei Menschen mit Nickelallergie kann
der Nickel aus dem Wasserkocher jedoch einen schlimmen Allergieschub
auslösen.

Häufiges Entkalken vermeiden

Bei sehr kalkhaltigem Wasser und häufigem Gebrauch bildet sich
schnell ein dicke, weiße Kalkschicht auf der Heizspirale des
Wasserkochers. Diese verhindert größtenteils den Austritt von Nickel.
Doch viele greifen jetzt zum Essig. Doch hier ist Vorsicht geboten:
Nach der Entkalkung steigen die Nickelmengen im Wasser nämlich enorm
an.

Christina Blachnik: "Wir konnten in der Untersuchung feststellen,
dass mit der Anzahl der Kochungen die Nickelgehalte zunächst einmal
rückläufig sind. Das liegt daran, dass sich durch das kalkhaltige
Wasser Kalk auf den Heizspiralen ablagert, das heißt Nickel kann
nicht mehr so gut austreten. Aber wenn mit handelsüblichen
Entkalkungsmitteln, mit Zitronensäure oder Essig, die Wasserkocher
entkalkt werden, dann ist ein dramatischer Anstieg der Nickelgehalte
aus den Heizspiralen zu beobachten. Die Größenordnungen gehen bis
zum Zehnfachen, teilweise bis zum Hundertfachen des Grenzwertes von
Nickel aus der Trinkwasserverordnung."

Nach dem Entkalken also am besten fünf aufgekochte und abgekühlte
Wasserportionen in die Blumen kippen - ohne Essig versteht sich!
Kommt besonders hartes Trinkwasser aus dem Hahn, kann ein
Wasserfilter gute Dienste leisten, eine Entkalkung des Kochers ist
dann nämlich nicht mehr nötig.

Die sicherste Lösung sind Wasserkocher ohne offene Heizspirale mit
eingebauter Bodenheizung, denn sie gaben bei den Untersuchungen in
der Regel kein Nickel ab.

Weitere Informationen:

Angaben zum Nickelgehalt einzelner Lebensmittel und weitere Infos
zum Thema Nickelallergie findet man im Internet unter:
* www.allergieinfo.de/news/nl_16_3_nickelgehalt.htm
* Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB)
Bundesgeschäftsstelle Hindenburgstr. 11 41061 Mönchengladbach Tel.
(0 21 61) 1 02 07 (Mo. bis Fr. von 9.30 bis 12.30 Uhr) Fax (0 21 61)
20 85 02 Internet: www.daab.de E-Mail: info@daab.de

http://www.wdr.de/tv/service/kostprobe/inhalt/20020415/b_3.phtml

:Stichwort : Info
:Stichwort : Nickel
:Erfasser : Christina Philipp
:Erfasst am : 15.04.2002
:Letzte Änder. : 15.04.2002
:Quelle : ServiceZeit - KostProbe,
:Quelle : "Brotspezialität Pain Paillasse",
:Quelle : WDR 15.04.2002

#AT Christina Philipp #D 16.04.2002 #NI ** #NO Gepostet von:

Christina Philipp #NO EMail: chrphilipp@web.de

(520) Nicht Alles Kann Man Roh Genießen - Info
Thu, 22 August 2019 14:22:42

Suite Rezept

Titel: Nicht Alles Kann Man Roh Genießen - Info
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Rezept

Nicht alles kann man roh
-- genießen. Manche
-- Nahrungsmittel enthalten
Giftige Stoffe. Erst durch
-- die richtige Zubereitung
-- werden sie
Bekömmlich.
Würden Sie einen Salat aus
-- rohen grünen Bohnen,
-- unreifen Auberginen
Und grünen Tomaten,
-- gewürzt mit reichlich
-- Muskat verspeisen? Besser
Nicht! In dieser
-- Kombination wäre der
-- Salat nicht nur
-- ungenießbar,
Er wäre sogar giftig.
-- Einige Nahrungsmittel
-- werden erst durch die
Richtige Zugabe bekömmlich.
Kartoffeln, Tomaten,
-- AUBerginen
... enthalten in unreifem
-- Zustand das giftige
-- Alkaloid Solanin. Es
Verschwindet mit
-- zunehmender Reife der
-- Früchte und zerfällt
-- beim
Kochen völlig.
So beugen Sie vor:
-- Verwenden Sie nur ganz
-- reife Früchte, und
Entfernen Sie die
-- Stielansätze. Schneiden
-- Sie die Augen und Keime
Von Kartoffeln aus.
-- Bereiten Sie keine
-- Chutneys oder
-- Konfitüren aus
Grünen Früchten zu.
-- Solanin ist
-- wasserlöslich. Gießen
-- Sie darum
Das Kochwasser von
-- Kartoffeln weg.
Grühne Bohnen
... und Hülsenfruchtkerne
-- enthalten roh das
-- Eiweißgift Phasin, das
Schon in kleinsten Mengen
-- gesundheitsschädlich
-- ist. Es zerfällt
Jedoch beim Kochen
-- vollständig.
So beugen Sie vor: Essen
-- Sie Bohnen nur gekocht.
-- Bohnen- oder
Hülsenfruchtkeime müssen
-- vor dem Verzehr
-- blanchiert werden.
Bittermandeln
... und die Kerninhalte von
-- Steinobst enthalten die
-- hochgiftige
Blausäure. Vor allem
-- Kinder sind durch ihren
-- Genuss gefährdet. Für
Sie können schon geringe
-- Mengen (ca. 5 Stück)
-- tödlich sein.
So beugen Sie vor: Bittere
-- Mandeln und Bittermandel-
-- Aroma kindersicher
Aufbewahren und nur in ganz
-- kleinen Dosen verwenden.
-- Verzichten Sie
Nach Möglichkeit ganz
-- darauf.
Muskatnüsse
Ihre Verwendung ist in
-- hohen Dosierungen
-- gefährlich, denn sie
Enthalten giftige
-- ätherische Öle. Der
-- Verzehr einer ganzen
Muskatnuss kann für Kinder
-- tödlich sein.
So beugen Sie vor: Würzen
-- Sie nur sparsam mit
-- Muskatnuss, und lagern
Sie diese ebenfalls
-- kindersicher.

Zubereitung:
* Quelle: nach: Lisa 36/95 erfasst: A. Bendig

Erfasser: Astrid

Datum: 02.10.1995

Stichworte: Info, P1

(519) Neuer Sauerteig
Thu, 22 August 2019 14:22:41

Suite Rezept

Titel: "Neuer" Sauerteig
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Rezept

1 Ltr. ; Marmeladenglas
100 Gramm Roggenmehl
200 Gramm ; Wasser
25 Gramm Bienenhonig
Mehl in ein Konfitürenglas
-- geben, mit Wasser und
-- Honig verrühren. Glas
Zubinden, an warmen Ort
-- stellen. Alle 12 Std.
-- umrühren. Nach 24 Std.
Zeigen sich Bläschen, das
-- Teilvolumen vergrößert
-- sich. Nach 48 Std.
Kann der Teig verwendet
-- werden. Kann 3 Wochen
-- aufbewahrt werden.

Zubereitung:
* Quelle: Nach Südwest-Text 17.01.96 / Kathrin Rüegg und Werner O.
Feißt in "Brot und Brötchen" Erfasst: Ulli Fetzer

Erfasser: Ulli

Datum: 06.02.1996

Stichworte: Aufbau, Teig, Sauerteig, P1

(518) Neue Sorten - neues Glück: was die Rebenzüchtung
Thu, 22 August 2019 14:22:41

Suite Rezept

Titel: Neue Sorten - neues Glück: was die Rebenzüchtung den ...
Kategorien: Info, Drinks
Menge: 1 Text

Zutaten:
1 Info

QUELLE
Kaffee oder Tee,
SWR 21.09.2000
Erfasst von Christina
Phil

Zubereitung:
Von Natur aus hingen schon in Prähistorischer Zeit Reblianen im
Geäst anderer Bäume, daran ein paar mehr oder weniger saure, kleine
Beeren. Erst der Mensche hat durch Auslese und Züchtung daraus die
Weintrauben gemacht, die wir heute kennen. Während am Anfang wohl
die Auslese im Vordergrund stand, ist in neuerer Zeit die gezielte
Züchtung immer wichtiger geworden. Während Reben in aller Regel
einfach durch Stecklinge - also ungeschlechtlich vermehrt werden,
tupfen die Züchter Pollen einer Sorte auf die Narbe einer anderen.
Daraus entstehen die Samen einer völlig neuen Rebsorte. Aber nur
sehr, sehr wenige dieser Sorten eignen sich nch jahrelanger Prüfung
auch wirklich für den Anbau. Bei der Züchtung geht#s im Grunde immer
um eins oder eine Mischung mehrerer dieser Ziele:
-um mehr Ertrag und bessere Anbaueigenschaften
-um die Gesundheit der Reben und
-darum, dem Kunden zu geben, was der Kunde will.

Der Müller-Thurgau oder: die Masse macht#s Am Anfang waren da nur
recht wenige alten Rebsorten. Riesling, Gewürztraminer, Elbling,
Trollinger, Muskateller, die Burgunder-Familie etc. Die waren oft
entweder zu anspruchsvoll was Boden und Lage betrifft oder sie
brachten zu wenig Ertrag. Prof. Müller aus dem schweizer Kanton
Thurgau fand auf der Jagd nach einer ertragsstarken, aromatischen,
anspruchslosen Sorte den Müller-Thurgau. Er gab als Eltern den
Riesling und den Silvaner an. Da ist er wohl in seinem Rebgarten
durcheinandergekommen: heute weis man, dass die Mutterrebsorte eine
französische Muskattraube war. Das erklärt auch viel besser die
typische Aromatik des Müller-Thurgaus.

Huxel, Ortega und Optima - süß, süßer am süßesten: Die nächte große
Welle der Neuzüchtungen sollte vor allem die steigende
Verbrauchernachfrage nach zuckrigen süßen Weinen befriedigen. Was
Riesling und Co. nur in besten Jahren und Lagen erreichen, nämlich
Beeren- und Trockenbeerenauslesen, das bringen Perle, Optima oder
Ortega schon im September auf die Mostwaage. Bacchus, Scheurebe oder
Morio-Muskat waren auf intensive Aromen gezüchtet. Die Zeit nach dem
zweiten Weltkrieg wollte es ein bisschen parfümiert... Auch wenn
diese Welle abklingt: die Rebzüchtung hat damit nicht aufgehört, dem
Kundengeschmack zu folgen - im Gegenteil.

Lieber rot als tot: Der Dornfelder, die Erfolgsneuzüchtung der 90er
Jahre, war eigentlich nur als Farbtraube gedacht. Er sollte blassen
Spätburgundern ein bisschen auf die Sprünge helfen. Seine
"französische" Art lag aber genau in der Mode. Seitdem wird heftig
in diesem Stil weitergezüchtet. Mit Cabernet Sauvignon, Dornfelder,
dem schwäbischen Lemberger und anderden Elternsorten entstehen
fortlaufend Neuzüchtungen. Das Ziel: internatonalen Geschmack und
Anbaueignung für#s deutsche Klima zusammenbringen. Davon sind einige
auch schon im Anbau etwa Dorsa und Dorio (jeweils aus Dornfelder und
Cabernet gekreuzt) oder Cabernet Rubin und Mitos (Lemberger und
Cabernet).

Weinbau mit weniger Chemie: In jüngerer Zeit ist auch das wieder ein
wichtiges Züchtungsziel geworden. Hier kommen die Wünsche der Winzer
und die ihrer Kunden zusammen. Ihrn Anfang nahm diese Züchtung vor
über 100 Jahren. Die Reblaus und andere Rebkrankheiten - aus Amerika
eingeschleppt sollten bekämpft werden. Dazu kreuzten die Züchter
europäische Edelreben mit amerikansichen, die mit diesen Krankheiten
besser fertig wurden. Die Ergebnisse waren allerdings zunächst nicht
befriedigend, weil die amerikanischen Reben einen fremden Geschmack
in den Wein brachten. Erst nach langer Arbeit entstanden Sorten, die
optimale Krankheitsabwehr mit gutem Geschmack kombinierten. Ein
gutes Beispiel sind die rote Sorte Regent oder die weißen Phönix und
Johanniter. Die Palette wird aber immer breiter.

http://www.swr-online.de/kaffee-oder-tee/vvv/weinecke/archiv/2000/09
/21/index.html

:Stichwort : Info
:Stichwort : Wein
:Erfasser : Christina Philipp
:Erfasst am : 29.04.2001
:Letzte Änder. : 29.04.2001
:Quelle : Kaffee oder Tee,
:Quelle : SWR 21.09.2000

#AT Christina Philipp #D 29.04.2001 #NI ** #NO Gepostet von:

Christina Philipp #NO EMail: chrphilipp@web.de

: O-Titel : Neue Sorten - neues Glück: was die Rebenzüchtung den
Verbrauchern bringt (Info)

(517) Neue Fleischarten
Thu, 22 August 2019 14:22:41

Suite Rezept

Titel: Neue Fleischarten
Kategorien: Info, Fleisch
Menge: 1 Text

Zutaten:

QUELLE
ARD-Morgenmagazin
Jürgen Stellpflug,
Chefredakteur Öko-Test
-- Erfasst *RK* 18.06.2001 von
-- Ilka Spiess

Zubereitung:
Seit Ausbruch der BSE-Krise in Deutschland (dazu Hormonskandal bei
Schweinen und MKS) entscheiden sich beim Fleischkauf immer mehr
Deutsche für exotisches Fleisch, und auch in Restaurants werden
exotische Fleischgerichte öfter serviert. Der Anteil am Fleischmarkt
ist noch gering. So kamen im vergangenen Jahren etwa 3000 Tonnen des
weltweit produzierten Straußenfleisches nach Deutschland, im
gleichen Jahr lag aber der Verbrauch von Putenfleisch bei 400.000
Tonnen.

Känguru

Das Fleisch, im Geschmack zwischen Wild und Rind, eignet sich zu
Gulasch oder zu Braten. Es zeichnet sich durch einen sehr niedrigen
Fettgehalt von gerade mal einem Prozent und wenig Cholesterin aus.
Kängurufleisch kostet zwischen 40 und 50 Mark pro Kilogramm.

Kängurufleisch wird ausschließlich aus Australien importiert.

Strauß

Das rötliche Straußenfleisch hat einen nussigen Geschmack, zwischen
Huhn und Rind. Der Fettanteil liegt bei Steak und Filet unter 1,1
Prozent, die Cholesterinwerte sind mit etwa 60 Milligramm pro
Hundert Gramm sehr niedrig. Das Fleisch eignet sich gut zum
Kurzbraten (Gourmets empfehlen, Filet oder Steak einige Tage zu
beizen und dann zu schmoren). Der Kilopreis liegt bei etwa 50 DM.
Straußenfleisch wird aus aller Welt importiert, heimische
Straußenzüchter bieten ihre Ware meist im Hofverkauf an.

Krokodil

Das weiße Fleisch schmeckt zäh und fischig, manche behaupten auch
mehr nach Huhn. In Deutschland werden die etwa 2 Kilo schweren
Schwänze verkauft, das Kilo kostet 80 DM. Die Tiere stammen aus
Zuchtfarmen (meist Thailand).

Klapperschlange

Sie sieht aus wie ein Aal, liegt im Geschmack zwischen Kaninchen und
Kalbfleisch und kostet 150-160 DM pro Kilo. Sie wird aus Amerika
importiert - gut verpackt und pfannenfertig.

Biberratte

Das Fleisch schmeckt ähnlich wie Kaninchen und ist reich an
ungesättigten Fettsäuren und Jod. Da das Fleisch einen wildähnlichen
Geruch hat, sollte es 1-2 Tage abgehangen oder mariniert werden. Das
Kilo kostet 20 DM. Biberratten (Nutrias) sind Pflanzenfresser,
stammen ursprünglich aus Südamerika.

Teilweise werden Känguru- und Straußenfleisch schon im Supermarkt
angeboten. Lieferanten sind auch im Internet zu finden.

Weitere Aspekte im Internet:

www.carechannel.de (mit weiteren Links und Informationen).

#AT Ilka Spieß #D 18.06.2001 #NI ** #NO Gepostet von: Ilka Spieß #NO
EMail: Ilka.Spieß@gmx.de

(516) Basische Ernährung 1: Übersäuerung des Körpers
Thu, 22 August 2019 14:22:40

Suite Rezept

Titel: Basische Ernährung 1: Übersäuerung des Körpers
Kategorien: Info
Menge: 1 Info

Zutaten:
-- Thema: Basische
-- Ernährung
-- Info zur Übersäueerung
-- des Körpers

QUELLE
Wer ist Gesundheitskiller
Nr. 1? v. G.Friebel-
Röhrig
und E.Wellmann
ERFASST von
Renate Schnapka
am 22.05.97

Zubereitung:
Da alle Eiweißüberschüsse einer Nahrung sehr schnell verbrannt
werden, liefert eine eiweißreiche Nahrung relativ große Mengen
solcher Säuren. Es ist dies eine der großen Gefahren der
eiweißreichen Kost, welche während des verflossenen halben
Jahrhunderts unter dem Eiweißdogma der Menschheit stets so warm
empfohlen wird. Diese starken Säuren dürfen im Bereiche des Lebens,
in den Zellen und in den Säften nicht ungebunden vorhanden sein. Sie
würden wie scharfe ätzende Gifte wirken, alle Stoffumsetzungen
stören und vernichten das natürliche Zellenleben.

Es ist Aufgabe der Basen, dies zu verhindern, dadurch dass sie im
Augenblick des Entstehens die Säuren neutralisieren, sich mit ihnen
verbinden. Je mehr Säuren entstehen, um so mehr Basen müssen dasein.
Das heißt also im Klartext, wenn Sie eine Tassee Kaffee trinken
wollen, dann müssen Sie zum Ausgleich vier Tassen chloridarmes
Wasser oder Kräutertee zu sich nehmen.

Die immerfort im Stoffwechsel erzeugten Säuren wollen von den
Ausscheidungsorganen, den Nieren, den Schweißdrüsen und den Drüsen
der Dickdarmschleimhaut sofort ausgeschieden werden. Diese Organe
können dies aber nur tun, wenn die Säuren durch Basen neutralisiert
werden. Daher verlassen den Organismus mit den Säuren immer
entsprechende Basenmengen. Bei einer säurereichen, aber basenarmen
Nahrung gerät der Organismus in Not. Es mangelt ihm an Basen, um die
Säuren zu neutralisieren. Er verliert immer mehr von seinem
kostbaren Basenbestand. In dieser Notlage kann er sich eine Zeitlang
helfen, dass er aus dem zerfallenen Eiweiß eine Hilfsbase bildet,
das Ammoniak. Nun wird ein Teil der Säuren mit Ammoniak
neutralieisert. Doch zwingt die Bildung von A. zu vermehrtem
Eiweißzerfall, wodurch wiederum mehr Säuren frei werden. Essen Sie
also sehr viel Eiweißprodukte wie Fleisch, Fisch, Käse, Quark,
Joghurt etc., müssen die Nieren doppelt soviel arbeiten, um diese
Produkte in Ammoniak zu verwandeln. Welcher Nierenkranke und
Dialysepatient wird schon davon in Kenntnis gesetzt?

Noch spürt der vermeintlich Gesunde nichts. Aber die Säurenot wächst.
Es wächst ein steigender Drang nach Reizmitteln heran. Was an Basen
in der Kost fehlt, soll curch mehr Kochsalz und scharfe Gewürze
gutgemacht werden. So geht es einige Jahre lang. Akute fieberhafte
Entzündungsprozesse können zwischendurch ausbrechen und wieder für
einige Zeit eine Säurereinigung herbeiführen. Leider pflegt man sich
nach solchen Krankheitsfällen wieder mit einer eiweißreichen Kost,
mit Fleisch, Eiern, Käse, Quark, Joghurt etc., zu "kräftigen". Man
hat ja gerade eine "Krankheit" überstanden. Dadurch wird die
Säurevergiftung wieder rasch hergestellt.

Durch diese falsche Ernährung entstehen auf Dauer:

Verdauungsstörungen, Rheumaanfälle. Auf der Haut bilden sich
Furunkel, Selbstvergiftungserscheinungen und Reizzustände des
Gemütes oder Depressionen entstehen. Ganz besonders die Diabetes,
die Zuckerkrankheit, wird dadurch gefördert, aber auch die Gicht.
Das wusste man schon um die Jahrhundertwende, und doch änderte man
nicht die Volksernährung oder wies zumindest darauf hin. Die
Schriften von Alexander Haig (Brite) fanden nur ihren Weg in
Fachkreisen, und dort wurden sie sahr scharf verurteilt.

Ein großer UEBERSCHUSS an SAEUREN ist vorhanden in folgenden
Nahrungsmitteln:

Fleisch aller Tierarten, Eiern, Käse, Quark, Joghurt, Buttermilch,
Milch, Kefir (Butter und Sahne sind Fette und dürfen gegessen
werden).

Die meisten Vegetarier oder Vollwertköstler lassen das Fleisch und
die Wurst weg und überessen sich dann mit dem weißen Eiweiß, wie sie
das vorher mit Fleisch getan haben.

Ein Mittelmaß an SAEUREUEBERSCHUSS findet sich bei:

Körnerfrüchten und Samen, Mehl und Brot, Teigwaren, Nudeln,
Makkaroni, Artischocken, Rosenkohl.

Ein großer UEBERSCHUSS an BASEN findet sich bei:

Wurzelgewächsen, Kartoffeln, fast allen Gemüsearten, auch bei
Blumenkohl, jungen grünen Erbsen und Schnittbohnen, Melonen, sowie
Keimlingen.

Wenn Sie eine Tabelle in diesem Buch erwarten, woraus Sie ablesen
können, was wieviel basisch oder sauer ist, muss ich Sie enttäuschen.
Tabellen helfen Ihnen ganz und gar nicht, wieder selber nachzudenken.
Denn dann wären Sie genauso schlecht dran, wie beim Schulmediziner
und den Vollwertköstlern. Jeder ist eine ganz individuelle
Persönlichkeit. Mit dem Teststreifen können Sie sofort herausfinden,
was Ihr Körper braucht. Und essen Sie nicht genau das, was für den
Nachbarn gut ist.

Die Schädigungen, die durch Basenmangel entstehen, werden kaum je
wahrgenommen. Aber eines schönen Tages stehen sie da, wie das
Schicksal! Die Gesundheit ist angeblich über Nacht dahin. An ihre
Stelle tritt eine chronische Krankheit.

Fortsetzung: Basische Ernährung 2: Brottrunk

#AT Renate

(515) Agar-Agar I
Thu, 22 August 2019 14:22:40

Suite Rezept

Titel: Agar-Agar I
Kategorien: Info, Agar agar
Menge: 1 Info

Zutaten:

QUELLE
BRECHT Agar-Agar
-- Erfasst *RK* 29.01.1999 von
-- Ilka Spiess

Zubereitung:
Der Name Agar-Agar kommt aus dem Malaiischen und bedeutet
gelierendes Lebensmittel aus Algen, womit schon das Wichtigste über
Agar-Agar gesagt ist. Es ist das älteste und ergiebigste
Geliermittel pflanzlichen Ursprungs. Seine Gelierkraft ist um ein
Vielfaches höher als die von der aus Schwarten, Knochen und
Tierhäuten hergestellten Gelatine. Daher kann Agar-Agar äußerst
sparsam dosiert werden.

Verwendung in der Küche

Agar-Agar lässt sich einfach und problemlos in süßen und pikanten
Speisen verarbeiten, da die Gelbildung von keinerlei Zusätzen, wie z.
B. Zucker abhängig ist. Agar-Agar muss grundsätzlich 1-2 Minuten in
etwas Flüssigkeit gekocht werden, damit es seine Gelierkraft
vollständig entfalten kann.

Erst beim Abkühlen beginnt die Masse fest zu werden. Beim Öffnen der
Verpackung und während des Kochprozesses geht von naturbelassenen
Agar-Agar ein leichter Meeresgeruch aus. Lassen Sie sich davon nicht
irritieren: Er verflüchtigt sich im Verlauf der Zubereitung und ist
in der fertigen Speise nicht mehr wahrnehmbar.

Wichtige Dosierhinweise. Die neue Algenernte zeichnet sich durch
eine äußerst hohe Gelierkraft aus, weshalb Agar-Agar jetzt noch
ergiebiger ist. Um den Speisen eine optimale Festigkeit zu verleihen,
sollte Agar-Agar stets sorgsam dosiert werden. Bitte beachten Sie
dazu die geänderten Dosierhinweise: Grundsätzlich wird benötigt 1/ 4
gestrichener TL Agar-Agar für 200 ml Flüssigkeit oder Fruchtbrei 3/4
gestrichener TL Agar-Agar für 500 ml Flüssigkeit oder Fruchtbrei, 1
leicht gehäufter TL Agar-Agar für 750 ml Flüssigkeit oder Fruchtbrei.

Für Früchte haben wir zur einfacheren Handhabung eine Geliertabelle
erstellt, da einige Früchte ein abweichendes Gelierverhalten zeigen.

Besonders bei der Vervielfachung von Rezepten mit ausschließlich
sauren Früchten (z.B. Quitten, Johannisbeeren, Grapefruits) gelieren
diese oft nicht.

Unsere Empfehlung: Fruchtmischungen aus süßen und sauren Früchten
herstellen, wie z. B. Himbeeren und Sauerkirschen oder Orangen,
Erdbeeren und Rhabarber, Äpfel und Pflaumen, Aprikosen und Kiwis.

Der durch die Mischung erzielte Säureausgleich ermöglicht eine
Standarddosierung von einem leicht gehäuften Teelöffel Agar-Agar auf
750 ml Fruchtbrei oder Saft.

Der Kochvorgang: In der Regel wird ein 3/4 gestr. TL AgarAgar für
500 ml Fruchtsaft, Fruchtbrei, Milch oder Flüssigkeit benötigt. Von
dieser Flüssigkeit ca. 100 ml abnehmen und mit dem Agar-Agar
verquirlen.

Agar einrühren und 2 Minuten unter Rühren kochen Lassen. Lassen Sie
sich nicht dadurch verwirren, dass das zu gelierende Kochgut zu
diesem Zeitpunkt noch flüssig ist. Mit Agar-Agar zubereitete Speisen
werden erst beim Abkühlen fest.

Da Agar-Agar zuckerfrei geliert, können Sie den Zuckergehalt süßer
Speisen ganz nach Geschmack verringern. Als Süßungsmittel können
auch Birnendicksaft, Honig, Fruchtzucker u. ä. verwendet werden. Die
jeweilige Süßungsmenge bestimmen Sie nach Ihrem persönlichen
Geschmack. Bei der Verwendung von Brecht Delifrut kann die Menge des
Süßungsmittels reduziert werden, da diese Gewürzmischung durch die
Kombination der verschiedenen Gewürze ein charakteristisch-süßes
Aroma entfaltet Delifrut passt zu allen Obstarten und lässt sich
daher vielseitig einsetzen.

Bei Marmelade wirkt Zucker aber nach dem Öffnen der Gläser
konservierend. Fruchthaltige Brotaufstriche mit vermindertem
Zuckergehalt sollten nach Anbruch im Kühlschrank aufbewahrt und bald
verbraucht werden. Bei eventueller Schimmelbildung dürfen
fruchthaftige Brotaufstriche nicht mehr verzehrt werden. Bitte den
ganzen Inhalt wegwerfen.

Gläser: Für eine gute Haltbarkeit zuckerreduzierter Fruchtaufstriche
empfehlen wir Ihnen die Verwendung kleiner Gläser mit Twist-Off-
Deckeln, da diese luftdicht verschlossen werden können. Gläser und
Deckel vor dem Befüllen bitte auf ein feuchtes Tuch stellen, damit
sie nicht zerspringen. Sorgfältig abwischen, sofort fest
verschließen und auf den Deckel stellen, so dass ein Vakuum entsteht.
So sind mit AgarAgar hergestellte Fruchtaufstriche ca. 3 Monate
haltbar, bei kühler Lagerung jedoch auch darüber hinaus.

Weiter Teil II

#AT Ilka Spieß #D 19.07.2002 #NI ** #NO Gepostet von: Ilka Spieß #NO
EMail: Ilka.Spieß@gmx.de

(514) Neue Fischkennzeichnung - Mehr Transparenz? Info
Thu, 22 August 2019 14:22:39

Suite Rezept

Titel: Neue Fischkennzeichnung - Mehr Transparenz? (Info)
Kategorien: Info, Fisch
Menge: 1 Text

Zutaten:
1 Info
Von Elsa Wimmel

QUELLE
ServiceZeit - KostProbe,
WDR 25.02.2002
Erfasst von Christina
Phil

Zubereitung:
Seit Januar 2002 müssen Fische und Fischereierzeugnisse EU-weit
besser gekennzeichnet werden. Zusätzlich zur Handelsbezeichnung sind
dann auch Angaben über die Produktionsmethode und das Fanggebiet
vorgeschrieben. Der Verbraucher kann jetzt entweder dem Etikett auf
der Packung oder - bei loser Ware - dem Preisschild oder einer gut
sichtbaren Tafel am Verkaufsstand die folgenden Informationen
entnehmen:

Die Handelsbezeichnung Die Bezeichnung der Fischart orientiert sich
an den Angaben über Fisch-, Krebs- und Weichtiere des deutschen
Lebensmittelbuches.

Die Produktionsmethode Der Verbraucher erfährt, ob der Fisch im Meer
oder Süßwasser gefangen wurde oder ob er aus der Zucht stammt. Hier
gibt es drei Kategorien, die folgendermaßen gekennzeichnet werden:
Seefisch: "gefangen in ..." Fisch aus Seen oder Flüssen: "aus
Binnenfischerei" Fisch aus Aquakultur: "aus Aquakultur" oder
"gezüchtet in ..."

Die genaue Unterscheidung "gezüchtet in ..." oder "gefischt in ..."
bringt viel Klarheit, denn zum Beispiel wird in den Medien immer
wieder vor "gefarmten Shrimps aus Thailand" gewarnt. Bislang wurden
diese allerdings auf der Verpackung als "Shrimps aus Asien"
gekennzeichnet, was wenig aussagt, denn die "Shrimps aus Vietnam"
haben häufig im Gegensatz zu denen aus Thailand eine hervorragende
Qualität.

Öko-Verbände wie Naturland haben seit einiger Zeit Fisch aus
ökologischer Aquakultur im Programm. Medikamente, Hormone,
Wachstumsbeschleuniger und genmanipulierte Zutaten im Futter sind
hier verboten. Außerdem haben die Fische genug Bewegungsfreiheit in
ihren Gehegen. EU-weit gibt es allerdings bislang noch keine
einheitliche Verordnung darüber, welche Anforderungen an "Bio-
Fisch" gestellt werden.

Das Fanggebiet
* Seefisch: Das FAO-Fanggebiet muss genannt werden, zum Beispiel
Nordwestatlantik, Nordostatlantik, Ostsee, Mittlerer Westatlantik,
Mittlerer Ostatlantik, Südwestatlantik, Südostatlantik, Mittelmeer,
Schwarzes Meer, Indischer Ozean, Pazifischer Ozean, Antarktis.
* Fisch aus Binnenfischerei: Das Land, aus dem der Fisch
ursprünglich kommt, muss genannt werden.
* Fisch aus Aquakultur: Das Land, in dem die letzte
Entwicklungsphase des Fisches, also die Aufzucht, stattgefunden hat,
muss angegeben werden.

Kritik Alleine der Pazifische Ozean hat sechs Fanggebiete. Der
Verbraucher weiß in der Regel wenig über diese Gebiete, zum Beispiel,
ob sie überfischt sind oder nicht. Die Fischfachhändler sollten in
Zukunft Informationen zu diesen Themen weitergeben, bislang kann man
darüber lediglich etwas von der EU-Kommission,
Umweltschutzorganisationen oder der FAO erfahren (Adressen siehe
unten).

Welche Fischerzeugnisse sind betroffen? Von der neuen Regelung sind
Frischfisch, Räucherfisch und bearbeitete tiefgekühlte
Fischerzeugnisse betroffen, außerdem rohe, bearbeitete, frische und
gefrorene Meeresfrüchte. Nicht unter die Regelung fallen panierte
Fischerzeugnisse, Fischzubereitungen mit Saucen, Fischmarinaden und
Dauerkonserven, Fischsalate, Schlemmerfilets und Kaviar.

Nationale Umsetzung verzögert Die neue Kennzeichnungspflicht ist
seit dem 1. Januar 2002 verbindlich, aber erst wenn die nationalen
Ausführungsvorschriften in Kraft treten, können Verstöße der
Hersteller tatsächlich geahndet werden. Wann es tatsächlich dazu
kommt, ist noch unklar. Am 22. März 2002 geht die Gesetzesvorlage in
zweiter Instanz durch den Bundesrat, der noch Änderungswünsche hat:
Der Bundesrat möchte, dass der Bund die Kosten für die Kontrollen
übernimmt.

Außerdem darf der Handel noch die vor dem 1. Januar 2002 auf den
Markt gebrachten und die vor diesem Datum hergestellten Verpackungen
mit der alten Etikettierung abverkaufen. Der Frischfischhändler muss
seine Ware allerdings seit dem 1. Januar 2002 nach der neuen
Verordnung auszeichnen. Da er meist täglich andere Fische im Angebot
hat, muss er diese auch jeden Tag entsprechend neu deklarieren.

Im ältesten Fischladen Bremens, bei Bodes, ist die neue Regelung
weit gehend umgesetzt. Inhaber Peter Koch-Bodes sieht es aber als
Schwierigkeit an, den täglich angelieferten, frischen Fisch am Tier
selbst zu kennzeichnen, da dauernd neue Etiketten angefertigt werden
müssten. Deshalb hat er alle geforderten Informationen auf einer
Wandtafel angebracht.

KostProbe-Test: Frischfisch-Kennzeichnung im Handel korrekt?

Die neue Verordnung ist im Grundsatz positiv. Der Verbraucher wird
in Zukunft besser informiert werden und eher bekommen, was er
verlangt. Noch ist das aber nicht so. Das ergab eine aktuelle
Stichprobenuntersuchung von ServiceZeit KostProbe in sechs Städten
in NRW.

Die Marktbeobachtungen fanden am 21. und 22. Februar 2002 in
insgesamt 30 Geschäften und Verkaufsstellen statt, die Frischfisch
anbieten. Untersuchungsorte waren Aachen, Bonn, Dortmund, Düsseldorf,
Essen und Köln. Die Stichprobe unterteilte sich in 11 Fisch-
Fachgeschäfte, 8 Kaufhäuser mit Frischfischverkauf, 4 Marktstände, 4
Verbrauchermärkte und 3 Supermärkte.

Nur Informationen zur Handelsbezeichnung waren häufig zu finden. In
24 der untersuchten 30 Geschäfte (80 Prozent) war die
Handelsbezeichnung bei jedem angebotenen Frischfisch angegeben.

Völlig anders sieht es bei den Informationen über die
Produktionsmethode aus. Diese war nur in 4 von 30 untersuchten
Geschäften (13 Prozent) grundsätzlich angegeben. In weiteren 3
Geschäften (10 Prozent) waren diese Informationen überwiegend
vorhanden. Mehr als drei Viertel der besuchten Geschäfte
informierten in diesem Punkt völlig unzureichend: 5 Geschäfte (17
Prozent) nur spärlich, 18 Geschäfte (60 Prozent) überhaupt nicht.

Bei den Informationen über das Fanggebiet sind die Verhältnisse
ähnlich. In 4 Geschäften (13 Prozent) waren durchgehend
Informationen über das Fanggebiet zu finden, in weiteren 4 (1
Prozent) war das Fanggebiet fast immer angegeben. Doch nahezu drei
Viertel der Geschäfte dieser Stichprobe kennzeichneten auch in
diesem Punkt völlig unzureichend. 10 Geschäfte (33 Prozent)
lieferten nur spärliche, 12 Geschäfte (40 Prozent) lieferten
überhaupt keine Informationen zum Fanggebiet.

Die Vorschriften der neuen Verordnung werden bisher nur von relativ
wenigen Händlern befolgt. Branchenkenner rechnen inzwischen damit,
dass frühestens im April alle bürokratischen Hürden genommen sind
und die Fischgeschäfte vollständig kennzeichnen.

Schutz vor Täuschung Auf den Kartons oder Lieferscheinen, die vom
Groß- in den Einzelhandel kommen, müssen nun neben den
Handelsbezeichnungen auch die lateinischen, also die
wissenschaftlichen Bezeichnungen der Fische stehen. Diese
orientieren sich am deutschen Lebensmittelbuch. Peter Koch-Bodes,
der Vorsitzende des Fischeinzelhandels, begrüßt die neue
Beschriftung. Für die Lebensmittelüberwachung und auch den Handel
wird so eine bessere Kontrolle ermöglicht.

Häufige Betrügereien, die künftig erschwert werden:

* Das Filet des Pangasius, des vietnamesischen Wels, wurde häufig
als die sehr feine und teure Seezunge gehandelt.
* Der neuseeländische Himmelsgucker oder Sternengucker wurde
fälschlich als Seeteufel verkauft. Der große Unterschied: Der echte
Seeteufel hat keine Gräten, der neuseeländische Himmelgucker schon.
* Viele gewöhnliche Meerbrassen wurden als "Dorade royale" teuer
verkauft, obwohl der Qualitätsunterschied groß ist.

Literatur u.a.:

Das Merkblatt "Neue Fischkennzeichnung" ist gegen einen
Versandkostenanteil von 2,25 Euro zu bestellen beim:
* Bundesverband des deutschen Lebensmittelhandels e.V. (BVL)
Ulrichvon-Hassell-Str. 64 53123 Bonn Tel. (02 28) 9 19 20-0 Fax
(02 28) 9 19 20-10 Internet: www.bundesverbandlebensmittel.de E-
Mail: bvl@einzelhandel.de

Die Broschüre "Einkaufsführer Fisch" ist zu bestellen bei:

* Verbraucherzentrale des Landes Bremen e.V. Beratungszentrum Bremen
Altenweg 4 28195 Bremen Tel. (04 21) 1 60 77-54 Fax (04 21) 1 60 77-
80 Preis: 1,50 Euro plus 2 Euro Versandkostenpauschale auf Rechnung

Die Broschüre "Fisch und Meeresfrüchte" (Info Nr. 47) ist nur
schriftlich zu bestellen gegen 2,60 Euro in Briefmarken an:
* Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. Elsenstr. 106 12435 Berlin
Internet: www.verbraucher.org

Informationen zum weltweiten Fischbestand und Fischfang:

* www.greenpeace.de
* Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO)
Viale delle Terme di Caracalla 00100 Rom Italien Tel. 00 39 (06)
57 05-1 Fax 00 39 (06) 57 05-31 52 Internet: www.fao.org/fi/Resrcs.
asp (weltweite Fischressourcen) E-Mail: FAO-HQ@fao.org

http://www.wdr.de/tv/service/kostprobe/inhalt/20020225/b_1.phtml

:Stichwort : Info
:Stichwort : Fisch
:Erfasser : Christina Philipp
:Erfasst am : 28.02.2002
:Letzte Änder. : 28.02.2002
:Quelle : ServiceZeit - KostProbe,
:Quelle : WDR 25.02.2002

#AT Christina Philipp #D 28.02.2002 #NI ** #NO Gepostet von:

Christina Philipp #NO EMail: chrphilipp@web.de

(513) Neue Buttermischungen
Thu, 22 August 2019 14:22:39

Suite Rezept

Titel: Neue Buttermischungen
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 5 Portionen

1,25 kg Butter; je Sorte 250g
Limetten-Minz-Butter *
1 Limette; Schale u. Saft
3 Essl. Minzeblättchen, gehackt
Honig-Senf-Butter *
1 Essl. Scharfer Senf
1 Essl. Honig
1 Essl. Sojasauce
Pfeffer
Salz
Oliven-Paprika-Butter *
50 Gramm Schwarze Oliven
1 klein. Rote Paprikaschote
1 Essl. Butterschmalz
Salz
Cayennepfeffer
Zitronensaft
1 Teel. Thymian, gerebelt
Tomaten-Kapern-Butter *
2 Essl. Eingelegte Tomaten,
-- feingehackt
2 Essl. Kapern
2 Essl. Balsamico-Essig
Salz
Pfeffer
Rotweinbutter *
150 ml Trockener, kräftiger
-- Rotwein;(1)
20 ml Rotwein; (2)
3 Teel. Schalotten, feingehackt
1 Teel. Pfeffer, grob zerstoßen
1 Lorbeerblatt
1 Teel. Johannisbeergelee
Salz
1 Limetten-Minz-Butter
:Butter mit dem Rührgerät
-- schaumig schlagen, mit
-- abgeriebener Schale
Der Limette und
-- Minzeblättchen
-- verrühren. Mit einigen
-- Tropfen
Limettensaft, Salz und
-- Pfeffer abschmecken.
-- Passt gut zu gebratenem
Lammfleisch, Möhrengemüse
-- und auf Baguette.
2 Honig-Senf-Butter
:Butter mit dem Rührgerät
-- schaumig rühren. Senf,
-- Honig und Sojasauce
Unterrühren, mit Salz und
-- Pfeffer abschmecken.
-- Passt gut zu gebratenem
Fisch, Geflügel- und
-- Schweinekoteletts, zu
-- Pellkartoffeln oder
Broccoligemüse.
3 Oliven-Paprika-Butter
:Oliven sehr fein hacken,
-- Paprikaschote putzen,
-- waschen, sehr fein
Würfeln. Beides in
-- Butterschmalz andünsten,
-- abkühlen lassen. Butter
Mit dem Rührgerät
-- schaumig schlagen.
-- Oliven- und
-- Paprikastücke
Untermischen, mit Salz,
-- Cayennepfeffer, etwas
-- Zitronensaft und Thymian
Abschmecken. Passt gut zu
-- gebratenem Lamm,
-- Zucchinigemüse,
-- Spaghetti
Und auf Baguette.
4 Tomaten-Kapern-Butter
:Butter mit dem Rührgerät
-- schaumig rühren.
-- Feingehackte eingelegte
Tomaten (gibts in Öl
-- eingelegt im
-- Feinkostregal des
-- Supermarkts) und
Feingehackte Kapern
-- untermischen, mit
-- Balsamicoessig, Salz und
Pfeffer abschmecken. Passt
-- gut zu gebratenem
-- Kalbfleisch, zu Pizza,
Auf Bauernbrot und zum
-- Verfeinern von
-- Tomatensaucen.
5 Rotweinbutter
:Rotwein (1) mit
-- feingehackten Schalotten,
-- grob zerstoßenem
-- Pfeffer,
Lorbeerblatt und
-- Johannisbeergelee bis
-- auf einen dünnen Film
-- auf dem
Topfboden einkochen lassen.
-- Dann durch ein feines
-- Sieb streichen,
Dabei die Schalotten gut
-- durchpressen. Reduktion
-- abkühlen lassen.
Butter mit dem Rührgerät
-- schaumig rühren. Die
-- abgekühlte Reduktion
Mit dem Rotwein (2)
-- unterrühren, mit Salz
-- abschmecken. Passt gut zu
Steak, gebratenem Fisch,
-- Lauchgemüse.
Tips zur Aufbewahrung:
:Fertig gemischte
-- Kräuterbutter jeweils
-- in einen Spritzbeutel
-- ohne
Tülle füllen, mehrere
-- Stränge spritzen, zur
-- Rolle formen. In Alufolie
Wickeln, im Kühlschrank
-- fest werden lassen.
-- Alternativ portionsweise
Mit einer Sterntülle in
-- kleinen Tuffs auf einen
-- Teller oder in kleine
Pralinenmanschetten
-- spritzen, im
-- Tiefkühlschrank
-- vorfrieren, dann in
Plastikbeutel oder in
-- Kunststoffbehältnisse
-- umfüllen.
:Aufbewahrungszeit 2 Monate.

Zubereitung:
* Quelle: meine Familie und ich gepostet von Jörg Weinkauf

Erfasser: Jörg

Datum: 18.12.1996

Stichworte: Aufbau, Infos, Kräuter, Gewürz, P5

(512) Neu Entdeckt: Alte Kartoffelsorten
Thu, 22 August 2019 14:22:39

Suite Rezept

Titel: Neu Entdeckt: Alte Kartoffelsorten
Kategorien: Gemüse, Info
Menge: 1 Text

Zutaten:
Kartoffeln

QUELLE
WDR "KostProbe",
09.10.2000;
Sandra Berges
Erfasst von Christina
Phil

Zubereitung:
Es gibt Dutzende verschiedene Kartoffelsorten:gelbe, blaue und rote,
runde, längliche, ovale und krumm gebogene. Doch im Handel sind nur
solche Sorten vertreten, die besonders ertragreich und
widerstandsfähig sind. Viel zu wenig, meinen die Mitglieder des
Vereins zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) in Ostwestfalen.
Sie pflanzen wohlschmeckende, in Vergessenheit geratene
Kartoffelsorten wieder an, bewegen sich jedoch damit am Rande der
Legalität.

Retter alter Sorten Unsere Großmütter kannten sie noch: die "Linzer
Blaue", den "Rosa Tannenzapfen", oder die "Odenwälder Blaue". Es
handelt sich dabei um alte Kartoffelsorten, die nicht mehr im Handel
erhältlich sind. Sie wären vielleicht längst ausgestorben, gäbe es
nicht eifrige Hobbygärtner und Ökobauern, die mit dem Anbau der
alten Sorten vermeiden, dass das wertvolle Genmaterial des
regionalen Kulturgutes für immer von den Feldern verschwindet. Heidi
Lorey aus dem ostwestfälischen Steinhagen baut auf ihrem Privatacker
30 seltene Kartoffelsorten an. Jedes Jahr im September wird gerodet.
Mit einer Hacke gräbt sie in mühseliger Arbeit ihren Privatacker um.
Rote, blaue, fingerförmige, schmallängliche Kartoffeln kommen dabei
zum Vorschein. Heidi Lorey hat die Sorten von der so genannten
"Genbank" zurück auf den Acker geholt. In dieser wissenschaftlichen
Sammlung findet man das Saatgut alter Sorten, die vor dem Aussterben
gerettet werden konnten. Aber die begeisterte Kartoffelfreundin
sieht nicht ein, warum eine Nutzpflanze wie die Kartoffel in der
Vitrine steht. Als Mitglied des Vereins zur Erhaltung der
Nutzpflanzenvielfalt (VEN) verteilt sie das seltene Saatgut auch an
andere Hobbygärtner.

Gesetz gegen Artenvielfalt Mit ihrer Arbeit verstößt Heidi Lorey
streng genommen gegen das Saatgutverkehrsgesetz. Das Bundessortenamt
in Hannover wacht über dessen Einhaltung. Danach darf nur Saatgut
von amtlich zugelassenen Sorten in Verkehr gebracht werden. Dazu
gehören nur solche Kartoffeln, die ertragreich und virenresistent
sind und den gängigen Industrie- und Handelsnormen entsprechen.
Heidi Loreys Sorten gehören nicht mehr dazu. Sie wurden von den
offiziellen Listen gestrichen. Die großen Zuchtfirmen versprachen
sich von ihnen keinen Ertrag mehr. Ihr Saatgut (Pflanzkartoffeln)
wurde daher an die Genbank Groß-Lüsewitz bei Rostock weitergeleitet
und darf nicht mehr in Verkehr gebracht werden weder gegen Geld noch
gratis. Wer gegen das Gesetz verstößt, begeht eine
Ordnungswidrigkeit und muss mit einer Geldstrafe in vierbis
fünfstelliger Höhe rechnen. Das Saatgutverkehrsgesetz macht eine
Ausnahme für die Weitergabe zu Züchtungs-, Forschungs- oder
Ausstellungszwecken. Letztlich lässt sich auch die Weitergabe zur
Erhaltung der Art als einer dieser Zwecke auslegen. Da es sich beim
Anbau von Heidi Lorey und ihrem Verein nur um kleine Mengen handelt,
drückt das Bundessortenamt ausnahmsweise ein Auge zu.

Kartoffeln für "Ausstellungszwecke" Bei Öko-Landwirt Karsten
Ellenberg aus der Lüneburger Heide geht es schon um größere Mengen.
Auf seinen Feldern baut er immerhin 80 nicht mehr zugelassene
Kartoffelsorten an. Für die Ernte setzt er inzwischen sogar einen
Maschinenroder ein. Der Jungbauer darf die Speisekartoffeln nur im
Hofladen direkt an Endverbraucher verkaufen. Nach dem Motto "die
cleversten Bauern haben die buntesten Kartoffeln" läuft der Absatz
seiner Exoten gut. Zwei Versandhändler verschicken sie inzwischen
sogar an interessierte Verbraucher. Für sieben Knollen verschiedener
Sorten muss man den stolzen Preis von 14,90 Mark zahlen. Es versteht
sich von selbst, dass diese Sorten offiziell zu
"Ausstellungszwecken" weitergegeben werden. Denn auch Karsten
Ellenberg befindet sich in einer gesetzlichen Grauzone. Sein Saatgut
darf er nicht weitergeben, die Speisekartoffeln nur genau deklariert
in seinem Hofladen, damit der Verbraucher die Quelle zuordnen kann.
Genaue Klarheit darüber, was ein Bauer wie Karsten Ellenberg darf
und was nicht, scheint es derzeit nicht zu geben.

EU-Gesetz soll Klarheit schaffen Auf EU-Ebene soll ein neues Gesetz
dafür sorgen, dass eine Wiederzulassung alter Sorten erleichtert
wird. Doch bis zur Umsetzung werden wohl noch Jahre vergehen. Für
manche Sorte kann eine längere Wartezeit allerdings das endgültige
Aus bedeuten. Zurzeit herrscht diesbezüglich EU-weit ein großes
Durcheinander: Viele in Deutschland von den Listen gestrichene
Sorten befinden sich in Großbritannien, Dänemark oder Frankreich
durchaus noch im offiziellen Handel. Diese dürfen dann wiederum auch
als Saatgut in Deutschland gehandelt werden.

Kartoffeln für Gourmets Chefkoch Ernst Hüser vom "Historischen
Gasthaus Buschkamp" in Bielefeld-Sennestadt verwöhnt seine Gäste
gern mit alten Kartoffelsorten, die er zurzeit noch vor allem aus
Frankreich bezieht. Gern würde er auch mit regionalen, nicht mehr
zugelassenen heimischen Sorten kochen, was allerdings bislang leider
nicht möglich ist. Für ServiceZeit KostProbe hat er zwei Rezepte mit
Sorten von Heidi Lorey ausprobiert:

Bunter Kartoffelsalat Quetschkartoffel mit Wildkräutern

Kontaktadresse:

* Historisches Gasthaus Buschkamp Geschäftsführer Ernst Heiner Hüser
Buschkampstr. 75 33659 Bielefeld Tel. (05 21) 49 28 00 Fax (05 21)
49 33 88 Internet: www.museumshof-senne.de E-Mail:
museumshofsenne@tonline.de

Sortenerhaltung:

* Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) Ursula
Reinhard Sandbachstr. 5 38162 Schandelah Tel./Fax (0 53 06) 14 02 E-
Mail: ven.nutz@gmx.de

* Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung
Gatersleben Genbank Außenstelle Nord Kurator Dr. K. Schüler Parkweg
3 18190 Groß Lüsewitz Tel./Fax (03 82 09) 8 05 25

Ein Faltblatt zum Thema Kartoffeln kann gebührenfrei angefordert
werden. Kleinstmengen alter Kartoffelsorten können bestellt werden
(nur das Porto muss bezahlt werden).

Direktvermarktung:

* Biolandhof Karsten Ellenberg Ebstorfer Str. 1 29576 Barum Tel.
(0 58 06) 3 04 Fax (0 58 06) 12 50

http://www.wdr.de/tv/service/kostprobe/kp_sarchiv/2000/10/09_5.html

:Stichwort : Info
:Stichwort : Kartoffel
:Erfasser : Christina Philipp
:Erfasst am : 15.10.2000
:Letzte Änderung: 15.10.2000
:Quelle : WDR "KostProbe", 09.10.2000;
:Quelle : Sandra Berges

#AT Christina Philipp #D 30.10.2000 #NI ** #NO Gepostet von:

Christina Philipp #NO EMail: philipp@mpiz-köln.mpg.de