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(831) Schlehensirup, Infos Über Schlehe
Thu, 22 August 2019 14:24:54

Suite Rezept

Titel: Schlehensirup, Infos Über Schlehe
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Rezept

1 kg Schlehen
250 Gramm Äpfel; geschält
-- und entkernt
1 Vanillestange
900 Gramm Zucker
300 ml Wasser
1 Teel. Anis; nach Belieben
Der Schlehdorn gehört zur
-- Familie der
-- Rosengewächse. Wir
-- kennen ihn
Auch als Schwarzdorn,
-- Bockbeerli, Effken,
-- Spinelle.
Der 2 bis 3 m hohe Strauch
-- ist mit Dornen besetzt.
-- Die eiförmigen bis
Lanzettlichen Biätter sind
-- am Rande fein gezähnt.
-- Die weißen
Blüten erscheinen vor der
-- Blätterbildung.
-- Blütezeit: März bis
April.
Die Frucht ist eine
-- kugelige, blauschwarze,
-- stark bereifte
Steinfrucht mit bitterem,
-- die Schleimhäute im
-- Mund zusammenziehendem
Geschmack. Fruchtreife:
-- Oktober bis November.
Sehr häufig finden wir den
-- Schlehdornstrauch in
-- Hecken, an
Waldrändern und in
-- steinigem Gelände. Er
-- ist über ganz Europa
Verbreitet. Nach dem ersten
-- Frost werden die
-- Früchte eingesammelt.
Durch die Kälteeinwirkung
-- verlieren sie den sauren,
-- derben Geschmack.
Die Schlehen in eine tiefe
-- Schüssel geben, mit
-- Wasser bedecken und
Über Nacht an der Kühle
-- stehenlassen. Am Morgen
-- abgießen und die
Schlehen zusammen mit den
-- übrigen Zutaten
-- aufkochen. 30 Minuten
Zugedeckt ziehen lassen.
Das Ganze mit einer
-- Holzkelle zerdrücken
-- und das Mus in ein
Gebrühtes Tuch geben. Etwa
-- 8 Stunden durchlaufen
-- lassen.
Den aufgefangenen Sirup
-- kurz aufkochen, in
-- vorgewärmte Flaschen
Abfüllen und sofort
-- verschließen.
Tip: Schlehensirup kann als
-- Fruchtsauce zu Puddings
-- und gestürzten
Cremes, aber auch zur
-- Weiterverarbeitung für
-- Sorbets verwendet
Werden.

Zubereitung:
* Quelle: Oskar Marti, Ein Poet am Herd,Herbst in der Küche Hallwag,
1994 ISBN 3-444-10433-2 Erfasst von Rene Gagnaux

Erfasser: Rene

Datum: 14.11.1995

Stichworte: Aufbau, Halbfabrik., Schlehe, Sirup, Info, P1

(830) Schlehensaft
Thu, 22 August 2019 14:24:54

Suite Rezept

Titel: Schlehensaft
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Keine Anga


Zubereitung:
Je Kilogramm Früchte etwa 250 g Zucker in ein Nicht-Metall-Gefäß
geben, mit 2 Liter kochendem Wasser übergießen, nach 24 bis 36
Stunden abgießen und das gleiche noch einmal wiederholen. Beide
Saftpartien zusammen in einen Topf geben, nach Bedarf süßen und etwa
10 Minuten kochen lassen. Dabei abschäumen und in heiße Flaschen
füllen und verschließen. Diesen Saft kann man je nach Bedarf
verdünnt oder eingedickt weiterverarbeiten zu Gelee, als Punsch mit
Zitronenschale, Zimt und Nelken (oder einfach Aufgussbeutel für
Glühwein) oder Grog.
:Stichworte : Grundlage, Saft, Schlehe
:Notizen (**) : Gepostet von: H. W. Hans Kuntze
: : EMail: hans48@earthlink.net

(829) Schlehen-Brombeer-Paste II
Thu, 22 August 2019 14:24:53

Suite Rezept

Titel: Schlehen-Brombeer-Paste II
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Rezept

1 kg Schlehen
1 kg Brombeeren
2 kg Zucker
2 Zitronen, Saft
1 Vanillestange; der Länge
-- nach halbiert
Schlehen und Brombeeren mit
-- den übrigen Zutaten zum
-- Kochen bringen
Und bei starker Hitze etwa
-- 40 bis 50 Minuten
-- weiterkochen. Den Schaum
Abschöpfen.
Die Mischung durch ein
-- Drahtsieb passieren.
-- Nochmals kurz aufkochen,
Heiß in vorgewärmte
-- Gläser füllen und
-- sofort verschließen.
Diese Paste kann für
-- Tortenfüllungen oder
-- als Brotaufstrich
Verwendet werden.

Zubereitung:
* Quelle: Oskar Marti, Ein Poet am Herd,Herbst in der Küche Hallwag,
1994 ISBN 3-444-10433-2 Erfasst von Rene Gagnaux

Erfasser: Rene

Datum: 14.11.1995

Stichworte: Aufbau, Halbfabrik., Aufstrich, Schlehe, Brombeer, P1

(828) Schlehen-Brombeer-Paste I
Thu, 22 August 2019 14:24:53

Suite Rezept

Titel: Schlehen-Brombeer-Paste I
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Rezept

1 kg Schlehen
1 kg Brombeeren
2 kg Zucker
2 Zitronen, Saft
1 Vanillestange; der Länge
-- nach halbiert
Schlehen und Brombeeren mit
-- den übrigen Zutaten zum
-- Kochen bringen
Und bei starker Hitze etwa
-- 40 bis 50 Minuten
-- weiterkochen. Den Schaum
Abschöpfen.
Die Mischung durch ein
-- Drahtsieb passieren.
-- Nochmals kurz aufkochen,
Heiß in vorgewärmte
-- Gläser füllen und
-- sofort verschließen.
Diese Paste kann für
-- Tortenfüllungen oder
-- als Brotaufstrich
Verwendet werden.

Zubereitung:
* Quelle: Oskar Marti, Ein Poet am Herd,Herbst in der Küche Hallwag,
1994 ISBN 3-444-10433-2 Erfasst von Rene Gagnaux

Erfasser: Rene

Datum: 14.11.1995

Stichworte: Aufbau, Halbfabrik., Aufstrich, Schlehe, Brombeer, P1

(827) Schlehen-Brombeer-Paste
Thu, 22 August 2019 14:24:52

Suite Rezept

Titel: Schlehen-Brombeer-Paste
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Rezept

1 kg Schlehen
1 kg Brombeeren
2 kg Zucker
2 Zitronen, Saft
1 Vanillestange; der Länge
-- nach halbiert
Schlehen und Brombeeren mit
-- den übrigen Zutaten zum
-- Kochen bringen
Und bei starker Hitze etwa
-- 40 bis 50 Minuten
-- weiterkochen. Den Schaum
Abschöpfen.
Die Mischung durch ein
-- Drahtsieb passieren.
-- Nochmals kurz aufkochen,
Heiß in vorgewärmte
-- Gläser füllen und
-- sofort verschließen.
Diese Paste kann für
-- Tortenfüllungen oder
-- als Brotaufstrich
Verwendet werden.

Zubereitung:
* Quelle: Oskar Marti, Ein Poet am Herd,Herbst in der Küche Hallwag,
1994 ISBN 3-444-10433-2
** Gepostet von Rene Gagnaux Date: Sun, 16 Oct 1994

Erfasser: Rene

Datum: 28.10.1994

Stichworte: Aufbau, Halbfabrik., Aufstrich, Schlehe, Brombeere, P1

(826) Schinken: das Teuerste Stück vom Schwein Info
Thu, 22 August 2019 14:24:52

Suite Rezept

Titel: Schinken: das Teuerste Stück vom Schwein (Info)
Kategorien: Info, Fleisch
Menge: 1 Text

Zutaten:
1 Info
Von Mona Bahnassawy

QUELLE
ServiceZeit - KostProbe,
WDR 12.07.1999
Erfasst von Christina
Phil

Zubereitung:
In den Mittelmeerländern wird bei der Herstellung von rohem Schinken
die Lufttrocknung bevorzugt. In Deutschland, Österreich und der
Schweiz hat das Räuchern Vorrang. Doch die italienischen (z. B.
Parma) und die spanischen Spezialitäten (z.B. Serrano, Ibérico)
erfreuen sich auch bei uns wachsender Beliebtheit. Ein guter roher
Schinken muss, wie guter Wein, ausreichend Zeit zum Reifen haben.
Nur so kann sich das typische Aroma und die richtige Konsistenz
entwickeln.

Rund sieben Prozent des in Deutschland verkauften Fleisches wird als
Rohschinken verzehrt - etwa 118.000 Tonnen. Er zählt zu den
teuersten Fleischwaren, seine Herstellung hat eine Jahrtausende alte
Tradition. Schon bei den alten Griechen und Römern war
luftgetrockneter Schinken eine beliebte Speise. Das Haltbarmachen
von Schinken durch Pökeln und Lufttrocknen bzw. Räuchern beschränkt
sich allerdings nicht nur auf das Fleisch von Schweinen, sondern
lässt sich genauso bei Schaf-, Rinder- Puten- und Wildfleisch
anwenden.

Moderne Lufttrocknung in Klimakammern Roher Schinken wird durch
Luftrocknung oder Räuchern sehr lange haltbar. In den
Mittelmeerländern wird die Lufttrocknung bevorzugt, was eine längere
Reifezeit voraussetzt. Die Herstellung von lang gereiften
Knochenschinken (geschlossenes Fleischstück, Eisbein mit Hüftgelenk)
ist besonders in solchen Regionen günstig, in denen relativ starke
Winde (See-, Tal- oder Fallwinde) verbunden mit nur geringen
Temperaturschwankungen vorherrschen. Somit wird eine möglichst
gleichmäßige Abtrocknung der Rohschinken herbeigeführt. Traditionell
wurde mit der Schinkenproduktion im Winter begonnen, da für die
Haltbarmachung am Anfang niedrige Temperaturen wichtig sind. Heute
kann das ganze Jahr hindurch Schinken produziert werden, denn in den
modernen Klimakammern kann jede gewünschte Temperatur und Belüftung
erzeugt werden.

Gutes braucht seine Zeit Ein guter Schinken zeichnet sich durch sein
Aroma und seine Konsistenz aus. Das beste Aroma entwickelt sich,
wenn der Schinken eine ausreichende Reifezeit hat. Während dieser
Zeit verliert er Wasser, wodurch die typische Festigkeit entsteht.
Generell benötigen luftgetrocknete Schinken mehr Zeit zum Reifen als
geräucherte Schinken (Reifung bei Lufttrocknung: sechs bis 24 Monate,
bei Räucherung: mindestens drei Monate). Je länger ein Schinken
lagert, desto teurer ist er. Wird Schinken im Schnellverfahren
hergestellt, bleiben Geschmack und Konsistenz auf der Strecke. Dann
wird nämlich extra viel Salz, insbesondere Nitritpökelsalz verwendet,
um die Umrötung und Haltbarmachung zu beschleunigen. Diese Schinken
sind oft wabbelig, ohne Aroma und schmecken im Grunde nur salzig.

Wegen ihres Gehaltes an Nitritpökelsalz sollten gerade geräucherte
Schinken nicht gebraten werden, denn bei ihrer Erhitzung könnten
sich krebserregende Nitrosamine bilden. Einen Parma-Schinken kann
man ohne Bedenken als Pizza-Belag verwenden. Bei den
luftgetrockneten Delikatessen wird ganz auf Nitritpökelsalz
verzichtet und nur Kochsalz bzw. Meersalz verwendet.

Pökeln gehört dazu Die frischen Schinken werden zunächst per Hand
mit Salz eingerieben und mehrere Wochen gelagert. In dieser Zeit
dringt das Salz in das Fleisch ein. Es wird dabei entwässert,
gleichzeitig entsteht ein bakterienhemmendes Milieu, wodurch ein
Faulen des Fleisches verhindert wird. Ist das Pökeln abgeschlossen,
wird das restliche Salz entfernt und der Schinken geräuchert bzw.
luftgetrocknet. Beim Räuchern verleiht die Art des verwendeten
Holzes dem Schinken den typischen Rauchgeschmack. Beim Westfälischen
Schinken ist es Buchenholz, bei Schwarzwälder Tannenholz. Zwei
Wochen bleibt der Schinken in der Regel im Rauch und reift dann noch
mehrere Wochen (Monate) im Lager nach. Die besondere Luft in Parma,
den Ardennen oder den Pyrenäen ist verantwortlich für die jeweilige
besondere Geschmacksnote bei diesen luftgetrockneten Sorten.

Schweinerassen prägen das Aroma Für die Schinkenherstellung sollte
nur ausgewähltes, besonders hochwertiges Fleisch verwendet werden.
Qualtätsbewusste Erzeuger messen vor der Produktion den pH-Wert des
Fleisches, um sogenanntes DFD-Fleisch (von gestressten Tieren)
auszuselektieren. Der pH-Wert sollte zwischen 5,5 bis 5,8 liegen,
also im leicht sauren Bereich, was u.a. die Vermehrung von Keimen
vermindert. In der Regel stammt das Fleisch von Mastschweinen aus
der Massentierhaltung. Die Ernährung und Rasse der Schweine kann den
Geschmack des Schinkens in besonderer Weise prägen. So stammt z. B.
der Original Parmaschinken (das Original ist zu erkennen an der
eingebrannten Krone auf der Schwarte) von einer bestimmten, in der
italienischen Region Parma gezüchteten Schweinerasse. Für den
"Ibérico-Schinken" wird nur das Fleisch der freilebenden Schwarzfuß-
Schweine (pata negra) verwendet, die sich hauptsächlich von Eicheln
ernähren. Diese verleihen der Spezialität ein leicht nussiges Aroma.
Außerdem enthält der Ibérico durch das spezielle Futter der Schweine
einen höheren Gehalt an ungesättigten Fettsäuren als vergleichbare
Produkte. Bei Zimmertemperatur ist dieser Schinken immer leicht ölig,
da ungesättigte Fettsäuren schneller flüssig werden. Das Hinterteil
dieser besonderen Borstenviecher kann rund 3. 000 Mark wert sein.
Der "Ibérico" oder "Pata negra" ist eine Delikatesse, für die der
Gourmet Spitzenpreise von bis zu 30 Mark für 100 Gramm berappen muss.
Kein Vergleich zu den Produkten, die als Brotbelag für 1,99 Mark für
100 Gramm zu haben sind.

Unverfälschter Genuss In Deutschland wird bevorzugt geräucherter
Schinken gegessen. Aber die luftgetrockneten italienischen (Parma)
und spanischen (Serrano, Ibérico) Spezialitäten erfreuen sich auch
bei uns wachsender Beliebtheit. So haben die Deutschen im letzten
Jahr z.B. allein rund zwei Millionen Kilogramm Parmaschinken
verzehrt. Verschiedene deutsche Hersteller bieten daher mittlerweile
ihre Schinken-Spezialitäten auch in der luftgetrockneten Variante an.
Ein hochwertiger Schinken ist eine erlesene Gaumenfreude. Ihn in
hauchdünne Scheiben zu schneiden, damit sein Aroma buchstäblich auf
der Zunge zergeht, ist eine Kunst für sich. In Italien zum Beispiel
serviert man Melone oder frische Feigen dazu, auch in Spanien wird
er "pur" als Vorspeise sehr geschätzt. Köstlich als Beilage zum
rohen Schinken sind z.B. auch frische Tomaten und mit Knoblauch
bestrichenes Weißbrot.

http://www.wdr.de/tv/service/kostprobe/kp_sarchiv/1999/07/12_4.html

:Stichwort : Info
:Stichwort : Schinken
:Erfasser : Christina Philipp
:Erfasst am : 26.02.2002
:Letzte Änder. : 26.02.2002
:Quelle : ServiceZeit - KostProbe,
:Quelle : WDR 12.07.1999

#AT Christina Philipp #D 27.02.2002 #NI ** #NO Gepostet von:

Christina Philipp #NO EMail: chrphilipp@web.de

(825) Scharfe Marinade
Thu, 22 August 2019 14:24:51

Suite Rezept

Titel: Scharfe Marinade
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 1 Rezept

FÜR 4 STÜCKE FLEISCH
4 Essl. Olivenöl
2 Zwiebeln; gerieben
3 Essl. Rotweinessig
3 Essl. Tomatenmark
1 Prise Worcestersauce
Tabasco; nach Geschmack
2 Teel. Scharfer Senf
Oregano
Alles vermischen.

Zubereitung:
* Quelle: Gepostet: Heidi Nawothnig 2:2437/120.28 21.05.94

Erfasser:

Datum: 24.02.1995

Stichworte: Aufbau, Marinade, P1

(824) Schamser Biesttörtchen mit Spitzbeeren Graubünden
Thu, 22 August 2019 14:24:51

Suite Rezept

Titel: Schamser Biesttörtchen mit Spitzbeeren (Graubünden)
Kategorien: Süßspeise, Kalt, Info, Schweiz
Menge: 4 Törtchen

Zutaten:
100 Gramm Spitzbeeren; Berberitze,
-- Sauerdorn
-- gewaschen und gezupft
70 Gramm Zucker; (1)
3 Essl. ; Wasser

FLAN
40 Gramm Zucker; (2)
2 Eier
200 ml Biestmilch; (*)
100 ml Rahm

ZUM GARNIEREN
Fruchtmark
Vanillesauce
Schlagrahm
Spitzbeeren

QUELLE
Nach: Roland Jöhri, Die
Kochkunst Graubündens
AT-Verlag, 1993
ISBN 3-85502-367-0
Erfasst von Rene Gagnaux

Zubereitung:
Veschlas da cul da Schons cun vinatscha

(*) Biestmilch (romanisch cul, cuol, cuols), d.h. die Milch nach dem
Kalben, wird in ganz Graubünden zu beliebten Mehlspeisen verwertet.
Laut gewissen Statuten durfte man diese Milch während acht Tagen
nicht in die Sennerei bringen. Ein Beleg aus einem Hexenprozess im
Surmeir deutet darauf hin, dass früher in Graubünden die Biestmilch
den Armen gegeben wurde.

Aus den Spitzbeeren, Zucker (1) und Wasser einen dicken Sirup kochen.
In die Flanförmchen verteilen und kaltstellen.

Zucker (2) und Eier schaumig rühren. Milch und Rahm aufkochen und
unter die Eiermasse rühren. Durch ein Sieb passieren. Eiermasse in
die erkalteten Flanförmchen füllen und bei 180 Grad im vorgeheizten
Ofen im Wasserbad 40 Minuten pochieren (das Wasser darf nicht
kochen). Auskühlen lassen.

Anrichten: In der Tellermitte mit beliebigem Fruchtmark - eventuell
aus Spitzbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, usw.) und Vanillesauce
einen Spiegel machen. Das kalte Biesttörtchen darauf stürzen und mit
wenig Schlagrahm und frischen Spitzbeeren garnieren.

#AT Rene

(823) Bier im Ausschank Info
Thu, 22 August 2019 14:24:51

Suite Rezept

Titel: Bier im Ausschank (Info)
Kategorien: Info, Drinks
Menge: 1 Text

Zutaten:
1 Info
Von Anja Dannenberg

QUELLE
ServiceZeit - KostProbe,
WDR 17.06.2002
Erfasst von Christina
Phil

Zubereitung:
Mit Abstand das beliebteste Feierabend-Getränk der Deutschen ist
Bier. Rund 130 Liter Bier süppeln die Bundesbürger durchschnittlich
pro Jahr. Gut gekühlt und frisch gezapft ein echter Genuss. Doch
Kneipengänger bekommen es zuweilen auch anders serviert: im
schmutzigen Glas, abgestanden, mit wenig Schaum oder einfach nur
schlecht gefüllt.

Unappetitlich: Schmutzige Gläser

Da nützt auch das Reinheitsgebot nichts: Im Bier aus dem offenen
Ausschank tummeln sich zuweilen Organismen, die da gar nicht
hineingehören. Das hat ServiceZeit KostProbe bei einem
Stichprobentest entdeckt. In Dortmund, Köln und Düsseldorf besorgten
unsere Tester Frischgezapftes fürs Labor. Insgesamt 28 Proben zogen
sie in Biergärten, Kneipen, Bistros und Restaurants. Zunächst im
Visier der Tester: Ist das Glas auch gut gefüllt und wirklich
sauber? Lippenstift oder Essensreste am Glasrand sind nämlich
abstoßend.

Im "Mainzer Hof" in Köln war alles in Ordnung, aber in vier anderen
Lokalen im Test servierte man uns das Bier in schmutzigen Gläsern.
Und zwar im "Garden" in Düsseldorf, im "Mövenpick" in Dortmund sowie
in "Juanitas Cantina" und im "Stadtgarten" - beide in Köln.

Die genauen Testergebnisse finden Sie hier. http://www.wdr.de/tv/
service/kostprobe/inhalt/20020617/b_1.1.phtml

Die Tabelle als PDF-Datei zum Downloaden und Ausdrucken. http://www.
wdr.de/tv/service/kostprobe/inhalt/20020617/bier.pdf

Unerwünschte Keime in jeder dritten Probe

Aber auch, wenn die Gläser auf den ersten Blick sauber sind, heißt
es noch lange nicht, dass das Bier auch in Ordnung ist. Statt es zu
trinken, füllten die Tester das Bier in sterile Glasflaschen und
brachten es gut gekühlt ins Labor. Hier untersuchten die
Wissenschaftler die Proben auf Schimmelpilze, Fäkalbakterien,
Pseudomonaden und weitere Keime, die im Bier nichts zu suchen haben.
Bei dem Ergebnis des Labortests kann einem glatt der Durst vergehen:
Von 28 Proben enthielten 9, also fast jede dritte, deutliche Mengen
an Fäkalkeimen oder Pseudomonaden. Nach den Hygienestandards für
Bier- und Erfrischungsgetränke aus Zapfanlagen aus dem Erlass des
Ministeriums für Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft NRW sollten
aber weder der Fäkalkeim E. Coli noch Pseudomonaden nachweisbar sein.
Danach waren die Bierproben in folgenden Lokalen nicht mehr
einwandfrei: Im "Fiasco" in Düsseldorf, im Restaurant "Zum Alten
Markt" in Dortmund, und in Köln bei "Juanitas Cantina" sowie im
"Wippenbeck" am Rhein.

Ungenügende Kontrollen

Amtliche Kontrollen hätten hier vielleicht keine negativen
Ergebnisse gebracht, denn die Lebensmittelüberwachung testet nur ab
Zapfhahn und nicht wie wir - ab Glas. Bedauerlich für den Gast, denn
auch die Gläser können mit Keimen belastet sein. Dazu
Lebensmittelchemiker Dirk Lorenz: "Aus Sicht des Verbrauchers wäre
es wünschenswert, zusätzlich zu der Prüfung des Bieres ab Zapfhahn
auch verstärkt eine Prüfung der Gläserhygiene vorzunehmen."

Profis reinigen Zapfanlagen

Zunächst einmal sind aber die Bierleitungen ein kritischer Punkt.
Bakterien können sich hier leicht vermehren. Deshalb sind die
Hygienerichtlinien für den Bierausschank sehr streng. Egbert Beuren
hat in Köln einen Gaststättenservice. Die Reinigung von
Bierleitungen gehört zu seinem Job: "Bierleitungen müssen mindestens
alle 14 Tage gereinigt werden, das ist gesetzlich vorgeschrieben.
Aber es ist auch abhängig von der Länge der Leitung oder ob
Temperaturschwankungen da sind. Also je häufiger je besser." Die
Zapfhähne müssen vom Gaststättenpersonal täglich gereinigt werden.

Biere aus dem Fass sind für viele Inbegriff von Frische und Qualität.
Moderne Bierfässer heißen KEGs. Sie sind aus Metall und haben einen
direkten Leitungsanschluss. Unter hygienischen Bedingungen werden
sie in den Brauereien befüllt. Hier gibt es selten Beanstandungen.

Fäkalkeime im Spülwasser

Bei unserem Test ließen wir auch auf den Gehalt an Fremdhefen und
Schimmelpilzen untersuchen. Erfreulich: Die gefundenen Mengen waren
sehr gering. Die Bierleitungen scheinen also bei den getesteten
Gaststätten nicht das Problem zu sein. Und wie gelangen nun die im
Test gefundenen, ekelerregenden Darmbakterien ins Bier?
Untersuchungsleiter Dirk Lorenz: "Es ist unwahrscheinlich, dass
fäkale Verunreinigung über das Bier selbst oder über das
Leitungssystem in das Bier gelangt. Es ist wahrscheinlicher, dass
eine Kontamination über die Gläser stattfinden könnte. Es ist
denkbar, über mangelnde persönliche Hygiene: Zum einen mangelnde
Hygiene der Mitarbeiter, zum anderen aber auch, wenn die Gäste die
Gläser anfassen, dann die E. coli auf die Gläser übertragen und so
wird dann das Spülwasser mit E. coli kontaminiert, die Bakterien
werden weiterverschleppt."

Das richtige Spülen ist also das A und O. Auch die leicht
verschmutzenden Bürsten müssen täglich von Bier-Schleim befreit
werden. Damit die Gläser wirklich sauber werden, muss ein ständiger
Frischwasserzulauf ins Becken gewährleistet sein. Das Glas einmal
durchs lauwarme Wasser zu ziehen, reicht eben nicht aus.

Oft zu wenig Bier fürs Geld

Angesichts der gefundenen Bakterien im Bier sind schlecht befüllte
Gläser sicher noch das geringere Übel. Doch immerhin viermal lag die
Füllung bei unserem Stichprobentest unterm Eichstrich. Ärgerlich,
besonders bei den hohen Bierpreisen! Im Restaurant "G@rden" in
Düsseldorf zahlten wir happige 4,40 Euro für 0,5 Liter Pils - der
höchste Preis im Test. Dagegen bekommen die Düsseldorfer im "Lot
Jonn" 0,5 Liter Altbier schon für 3 Euro. Und auch in der Kölner
"Ubierschänke" kosten 0,5 Liter Kölsch nur 3 Euro.

Nach dem Ergebnis unseres Stichprobentests scheinen die Chancen auf
ein wirklich einwandfreies Bier aus dem Ausschank nur 50/50 zu
stehen. Doch die Lust auf den Gerstensaft bleibt. Wer in puncto
Hygiene, Füllmenge und Sauberkeit auf Nummer sicher gehen will, der
sollte wohl besser - aber nicht zu häufig versteht sich - zur
Bierflasche greifen!

Weitere Informationen:

Die Zeitschrift ÖKO-TEST hat im Heft Nr. 6 (Juni 2002) Flaschenbiere
getestet. Das Heft ist für 3,50 Euro im Zeitschriftenhandel
erhältlich oder zuzüglich 1,30 Euro Versand zu bestellen unter
* ÖKO-TEST Abonnement- und Bestellservice Postfach 36 05 20 10975
Berlin Tel. (0 18 05) 39 39 33 (0,24 Mark pro Minute) Fax (0 18 05)
39 39 34 (0,24 Mark pro Minute) Internet: www.ökotest.de

Die Broschüre "Bier" (Best.Nr. 1403) ist für 2 Euro zuzüglich 2 Euro
Versand zu bestellen beim
* Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft
und Forsten (aid) - Vertrieb DVG Birkenmaarstr. 8 53340 Meckenheim
Tel. (0 22 25) 9 26-146 Fax (0 22 25) 9 26-118 Internet: www.aid.de
E-Mail: aid@dvg.dsb.net

Viele interessante Informationen über Bier gibt es im Internet unter:
* www.bier.de
* www.kölsch-net.de

http://www.wdr.de/tv/service/kostprobe/inhalt/20020617/b_1.phtml

:Stichwort : Info
:Stichwort : Bier
:Erfasser : Christina Philipp
:Erfasst am : 18.06.2002
:Letzte Änder. : 18.06.2002
:Quelle : ServiceZeit - KostProbe,
:Quelle : WDR 17.06.2002

#AT Christina Philipp #D 19.06.2002 #NI ** #NO Gepostet von:

Christina Philipp #NO EMail: chrphilipp@web.de

(822) Schafskäse-Tomaten-Sauce Zu Bandnudeln, Penne
Thu, 22 August 2019 14:24:50

Suite Rezept

Titel: Schafskäse-Tomaten-Sauce (Zu Bandnudeln, Penne)
Kategorien: Grundlagen, Info
Menge: 4 Portionen

1 Bund Lauchzwiebeln
-- klein geschnitten
1 kg Tomaten; abgezogen, in
-- Spalte geschnitten
2 Essl. Olivenöl
1 Teel. Thymian
1 Teel. Majoran
1 Teel. Oregano
Salz
Pfeffer
100 Gramm Schafskäse; gerieben
Lauchzwiebeln und Tomaten
-- im heißen Öl
-- andünsten. Kräuter
Einrühren, mit Salz und
-- Pfeffer abschmecken.
Schafskäse darüber
-- streuen.
Aus "Journal für die Frau",
-- Extra-Heft zu Nr. 7/94,
-- 23.03.94 (Rg)
8,04 .1994

Zubereitung:
Erfasser:

Datum: 23.02.1995

Stichworte: Aufbau, Saucen, Käse, P4