Das Genussatelier

 „Genuss ist eine positive Erfahrung, die Zufriedenheit und Wohlgefühl auslöst“

Nebst Schlafen, einer „Tätigkeit“ die immerhin einen Drittel unseres Lebens beansprucht, nimmt die Nahrungsaufnahme einen nicht unerheblichen Teil unserer Zeit und unseres zielgerichteten Handelns in Anspruch. Umso logischer wäre es, diesem wesentlichen und doch sehr schönen Bestandteil unseres Lebens, etwas mehr Aufmerksamkeit und Sorgfalt angedeihen zu lassen. Auch wenn viele Menschen es nicht wahr haben wollen, ein erheblicher Anteil unserer Lebensqualität hängt von guter und ausgewogener Ernährung ab.

Drei Begriffe vermögen die heutige deutsche Gesellschaft zu umreissen, schnelllebig, flüchtig und möglichst noch billiger, der Genuss bleibt folglich weitgehendst auf der Strecke. Die Entfremdung von Nahrung, Nahrungsmitteln und vor allem auch ihren Ursprungs, schreitet unaufhaltsam voran. Dem entgegenzutreten ist nicht einfach und verlangt viel Enthusiasmus und know how. Am schönsten und effektivsten wäre es, man könnte schon im frühen Kindesalter motivierend Einfluss gewinnen.

Genuss ist erlernbar

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Die Geister streiten sich, ob Genussfähigkeit lernbar oder angeboren ist. Setzen wir uns über diesen Streit hinweg und gehen davon aus, dass Genuss erlernt werden kann. Voraussetzung ist ein gutes Gedächtnis, denn Schmecken bedeutet, analysieren, wiedererkennen, zuordnen oder als neu „abspeichern“. Dazu gehören aber Kenntnisse bezüglich der Produkte und ihrer Verarbeitung. Diese Gedächtnisleistungen können und müssen trainiert werden.

Genuss ist Lebenskunst - Genuss ist Lebensfreude

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Um es mit den Worten Epikurs auszudrücken : “die Lust (Genuss) als Prinzip gelingenden Lebens”, wobei Epikur oft fälschlicherweise zügellose Völlerei unterstellt wird, was nicht stimmt.  Nietzsche brachte den epikureischen Hedonismus mit folgenden Worten auf den Punkt: “ein Gärtchen, Feigen, kleine Käse und dazu drei oder vier gute Freunde, das war die Üppigkeit Epikur’s“. Ich würde mir noch eine kleine Ergänzung erlauben …..und ein gutes Gläschen Wein….

Genuss macht Spass

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  • Gönnen Sie sich den Besuch eines Bauernmarktes und degustieren Sie lokale Produkte
  • organisieren Sie einen gemeinsamen Kochabend mit Freunden
  • pflanzen Sie einen Tomatenstrauch auf Ihrem Balkon und freuen sich über die erste Frucht
  • lassen Sie ein altes Rezept Ihrer Grossmutter wieder auferstehen

Genuss ist Balsam für Körper und Geist

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„tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen“

( Teresa von Avila 1515-1582, Heilig gesprochene Karmeliterin). Weise Worte einer weisen Frau !!!!!!

Genuss ist bezahlbar

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„Brot und Wasser bereiten höchste Lust, wenn jemand sie zu sich nimmt, der wirklich Hunger hat“

( Diogenes Laertios 3.Jh. n.Chr., griechischer Philosophiehistoriker). Gemeint ist nicht einer freiwilligen Diätmoral verpflichtet, sondern das wohlige Gefühl satt zu sein. Genuss ist nicht gleichzusetzen mit masslos Luxuriösem. Geniessen bedeutet nicht zur Schau stellen, was man sich leisten kann. Die Kunst, jemanden mit etwas Einfachem zu verblüffen, beeindruckt mehr, als ein paar Schneckeneier mit Jahrgangschampagner.

Genuss ist Erinnerung

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Dieser Duft, dieser Geschmack…..woher kenn’ ich den? Kindheitserinnerungen werden wach, längst vergessene Bilder tauchen wieder auf. Wie hat das meine Grossmutter nur gemacht? Ich nenne das den verlorenen Geschmack, den es wiederzufinden gilt.

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